Masterarbeit, 2016
130 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Forschungsfragen
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Mobilität – Einführung in die Problematik
2.1 Die Deutsche Bahn im Portrait
2.1.1 Geschäftsfelder der Deutschen Bahn
2.1.2 Boston-I-Portfolio der Deutschen Bahn
2.1.3 Management und Controlling
2.2 Fernverkehrsbusse und Ridesharing
2.2.1 Geschichte und Entwicklung
2.2.2 Die Branche im Überblick
2.2.3 Nutzungsfaktoren aus Kundenperspektive
3. Instrumente des strategischen Managements
3.1 Stakeholder-Analyse
3.1.1 Rahmenkonzept der Stakeholder-Analyse
3.1.2 Stakeholder-Analyse im Kontext der „Deutsche Bahn“
3.1.3 Möglichkeiten und Grenzen der Stakeholder-Analyse
3.2 SWOT-Analyse
3.2.1 Umweltanalyse
3.2.2 Unternehmensanalyse
3.2.3 Strategische Komposition des SWOT-Modells
3.2.4 SWOT-Modell am Beispiel der Deutschen Bahn
3.3 Porter’s Five Forces Modell
3.3.1 Analyse strategischer Determinanten
3.3.2 Porter’s Five Forces im Kontext der „Deutsche Bahn“
3.3.2.1 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.3.2.2 Verhandlungsmacht der Kunden
3.3.2.3 Bedrohung durch neue Wettbewerber
3.3.2.4 Bedrohung durch Substitution und Innovation
3.3.2.5 Wettbewerbsintensität im Teilmarkt
4. Grundzüge der Nachhaltigkeit
4.1 Relevanz und Begriffstheorem
4.2 Corporate Social Responsibility
4.3 Leitlinien für nachhaltiges Handeln
4.3.1 GRI-Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
4.3.2 ISO 26000
4.3.3 Deutscher Nachhaltigkeitskodex
4.4 Neue Unternehmensziele aus Nachhaltigkeitssicht
4.5 Zielbeziehung anhand des Nachhaltigkeitsmodells
4.6 Utilität des Nachhaltigkeitsmanagements
5. Sustainability Measurement der Mobilitätskonzepte
5.1 Soziale Nachhaltigkeit
5.1.1 Schutz und Förderung der Sozialen Gesundheit
5.1.2 Bildungsmanagement und gerechte Arbeitsverteilung
5.1.3 Diversifikation und Familienförderung
5.1.4 Demografische Struktur und Kundenzufriedenheit
5.2 Ökologische Nachhaltigkeit
5.2.1 Strategische Mobilitätspartnerschaften und Fusionen
5.2.2 Umsatzziele und Unternehmenswachstum
5.2.3 Innovationen
5.3.1 Ressourceneffizienz
5.3.2 Klimaschutz und CO2-Neutralität
5.3.3 Umweltfreundliche Konzepte
6. Empirische Analyse
6.1 Demografische Strukturen
6.2 Nutzungsverhalten der einzelnen Mobilitätskonzepte
6.3 Zufriedenheitsstudien und Erfahrungswerte
6.4 Diskussion und Konklusion der empirischen Analyse
7. Fazit und kritische Würdigung
Die Arbeit untersucht den Beitrag alternativer Mobilitätskonzepte (Bahn, Fernbusse, Ridesharing) zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland. Das primäre Forschungsziel ist eine ganzheitliche Vergleichsanalyse, die ökologische, ökonomische und soziale Faktoren unter Einbeziehung strategischer Managementmodelle bewertet, um die Wettbewerbsposition der Deutschen Bahn gegenüber neuen Marktteilnehmern zu evaluieren.
3.1.1 Rahmenkonzept der Stakeholder-Analyse
Pastowski (2004, S. 11) konstatiert, dass eine breite Stakeholder-Analyse viele verschiedene Umweltfaktoren mitberücksichtigen sollte, um erfolgreich die Prozesse zu analysieren und anschließend eine geeignete Strategie sukzessive zu entwickeln. Hierzu wird ein Rahmenkonzept für die Unternehmung dargelegt, welche sich aus den Bereichen Scanning und Mapping, Monitoring und Forecasting und Assessment zusammensetzt.
Nach Abbildung 11 lässt sich die Stakeholder-Analyse somit in vier zu differenzierende Schritte segmentieren. Die Stakeholder sind somit ein wesentlicher Bestandteil für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
a. Auswahl Stakeholder Intern und Extern
b. Interessenfeststellung Leistung und Gegenleistung
c. Entscheidungen der Unternehmensführung Befriedigungsausmaß und Anspruchsausgleich
d. Strategieentwicklung des Managements Abhängigkeitsminderung und Management der Stakeholder
1. Einleitung: Die Einleitung liefert einen Überblick über die Dynamik innerdeutscher Verkehrsmodalitäten nach der Liberalisierung des Fernbusmarktes und erläutert Aufbau und Ziele der Masterarbeit.
2. Mobilität – Einführung in die Problematik: Dieses Kapitel porträtiert die Deutsche Bahn, analysiert ihre Geschäftsfelder mittels der BCG-Matrix und untersucht die Entwicklung des Fernbus- und Ridesharing-Marktes.
3. Instrumente des strategischen Managements: Es werden Methoden wie Stakeholder-Analyse, SWOT-Analyse und Porter’s Five Forces vorgestellt und auf den Kontext der Deutschen Bahn angewendet.
4. Grundzüge der Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel erläutert das Begriffstheorem der Nachhaltigkeit, Konzepte der Corporate Social Responsibility und relevante Leitlinien wie den GRI-Leitfaden oder ISO 26000.
5. Sustainability Measurement der Mobilitätskonzepte: Hier findet die eigentliche Nachhaltigkeitsmessung statt, unterteilt in soziale und ökologische Faktoren sowie eine Untersuchung der Unternehmensstrategien.
6. Empirische Analyse: Die empirische Analyse wertet eine Online-Befragung zur Kundenzufriedenheit und Nutzung der drei Mobilitätskonzepte aus und diskutiert die Ergebnisse.
7. Fazit und kritische Würdigung: Das letzte Kapitel fasst die Forschungsergebnisse zusammen und bewertet den Beitrag der untersuchten Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland.
Nachhaltigkeit, Deutsche Bahn, Fernverkehrsbusse, Ridesharing, Strategisches Management, Stakeholder-Analyse, SWOT-Analyse, Porter's Five Forces, Corporate Social Responsibility, Kundenzufriedenheit, Mobilitätskonzepte, Grüne Logistik, Share Economy, Umweltmanagement, Marktanalyse.
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Nachhaltigkeit verschiedener Mobilitätskonzepte – konkret der Deutschen Bahn, von Fernverkehrsbussen und Ridesharing-Anbietern – unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte.
Zentral sind der strategische Wettbewerb zwischen etablierten Bahnanbietern und neuen Substituten, das Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Kundenzufriedenheit in einer sich wandelnden Verkehrsbranche.
Das Ziel ist es, den Beitrag dieser Mobilitätskonzepte zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland zu bewerten und zu zeigen, wie die Unternehmen ihre strategische Marktposition unter Nachhaltigkeitsaspekten optimieren können.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Managementmodelle (SWOT, Five Forces, Stakeholder-Analyse) mit einer empirischen Analyse, basierend auf einer Online-Nutzerbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Markt- und Unternehmensanalyse, die theoretische Definition von Nachhaltigkeit im Verkehrssektor sowie eine detaillierte Messung der Nachhaltigkeitsleistung der Konzepte.
Schlüsselbegriffe sind Nachhaltigkeit, Mobilitätswende, strategische Wettbewerbsanalyse, Share Economy und Kundenzufriedenheitsmessung im Transportwesen.
Die Deutsche Bahn verfolgt einen umfassenden institutionellen Ansatz mit Fokus auf langfristige Visionen wie "DB2020", während neue Anbieter wie Flixbus oder BlaBlaCar stärker auf agile, innovationsgetriebene und oft digitalisierte Nischenlösungen setzen.
Die Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2013 war der entscheidende Katalysator für die Liberalisierung des Fernbusmarktes, was den Wettbewerbsdruck auf die Deutsche Bahn signifikant erhöhte.
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