Bachelorarbeit, 2020
62 Seiten, Note: 1,9
Familiennamen entwickelten sich meist aus fünf Quellen: Rufnamen der Vorfahren, Herkunftsnamen (Ort), Wohnstättennamen (Lage), Berufsbezeichnungen oder Übernamen (Charaktereigenschaften).
Namen weisen oft sprachliche Merkmale ihrer Entstehungsregion auf. Im Norden Deutschlands sind viele Namen niederdeutsch geprägt, was sich in der Lautung und Wortwahl widerspiegelt.
Sie bewahren oft alte Sprachformen, die im Hochdeutschen durch die Lautverschiebung verändert wurden. Beispiele sind Namen, die auf spezifische Berufe oder lokale Gegebenheiten im niederdeutschen Sprachraum hindeuten.
Die Onomastik (Namenforschung) untersucht die Entstehung, Bedeutung und Verbreitung von Namen und liefert wichtige Erkenntnisse zur Sprachgeschichte und Soziologie.
Während "Müller" ein klassischer Berufsname ist, können Namen wie "Zander" (oft eine Kurzform von Alexander) oder ortsspezifische Namen wie "Dannehl" tiefere Einblicke in die regionale Namensgebung geben.
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