Masterarbeit, 2017
120 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
2. Einführung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur
2.1 Die Bedeutung von Unternehmenskultur
2.2 Begriff, Messbarkeit und Modelle von Unternehmenskultur
2.3 Das Bielefelder Unternehmensmodell
2.3.1 Der Begriff des Sozialkapitals in Wissenschaft und Wirtschaft
2.3.2 Wesentliche Dimensionen des Bielefelder Unternehmensmodells
2.3.3 Eignung des Bielefelder Unternehmensmodells für die Zielsetzung des Projekts
2.4 Bedingungen einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur
2.4.1 Hohe qualitative Ausprägung der Treiber des Bielefelder Unternehmensmodells
2.4.2 Notwendigkeit einer salutogenen Sichtweise auf Gesundheit im betrieblichen Kontext
2.4.3 Typen gesundheitsfördernder Unternehmenskulturen
2.4.4 Der Reifegrad eines Unternehmens nach dem Graves-Value-Modell
2.4.4.1 Reifegrade von Unternehmen
2.4.4.2 Gesundheitsfördernde Unternehmenskultur in Abhängigkeit vom Reifegrad
2.4.4.3 Folgerungen für die Rolle eines BGM
2.5 Der Wandel von Unternehmenskultur
2.5.1 Möglichkeit eines Kulturwandels
2.5.2 Modelle eines Kulturwandels
2.5.3 Kritische Punkte für ein gelingendes Transformationsmanagement
2.5.3.1 Dringlichkeit als Anlass
2.5.3.2 Aufbau einer Führungskoalition
2.5.3.3 Eine Vision entwickeln und kommunizieren
2.5.3.4 Mitarbeiter auf breiter Basis befähigen und Widerstände beseitigen
2.5.3.5 Schnelle Erfolge erzielen und konsolidieren
2.6 Zwischenfazit
3. Das Projekt „Einführung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur in einem Kleinunternehmen“
3.1 Vorstellung des Gesamtprojekts
3.2 Beschreibung des Settings
3.3 Gesamtziel und Teilziele des Projekts
3.4 Projektstruktur und Teilprojekte
4. Methodik und Durchführung
4.1 Auswertung der Literatur
4.2 Organisationsdiagnose
4.3 Mitarbeiterbefragung
4.3.1 Beschreibung der Stichprobe
4.3.2 Mitarbeiterfragebogen
4.3.3 Auswertung der Befragung und Kommunikation der Ergebnisse
4.4 Experteninterviews
4.4.1 Vorüberlegungen
4.4.2 Erstellung des Leitfadens
4.4.3 Durchführung der Interviews
4.4.4 Auswertung der Interviews
4.4.4.1 Festlegung des Materials und Analyse der Entstehungssituation
4.4.4.2 Formale Charakteristika des Materials, Richtung der Analyse und theoretische Differenzierung der Fragestellung
4.4.4.3 Bestimmung von Ablaufmodell, Analysetechnik, Analyseeinheiten und Kategoriensystem
4.5 Weitere Durchführung und Steuerung des Projekts
5. Ergebnisse des Projekts
5.1 Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung
5.1.1 Beschreibung der Stichprobe
5.1.2 Darstellung der Gesamtergebnisse
5.1.2.1 Netzwerkkapital
5.1.2.2 Führungskapital
5.1.2.3 Überzeugungs- und Wertekapital
5.1.2.4 Arbeitsbedingungen und Qualifikation
5.1.2.5 Organisationskultur
5.1.3 Vergleich zwischen Führungskräften und Mitarbeitern
5.1.4 Teilnahme am Betriebssport
5.1.4.1 Betriebssport und Treiber
5.1.4.2 Betriebssport und Früh- und Spätindikatoren
5.1.5 Auswertung der offenen Fragen
5.2 Ergebnisse der Experteninterviews
5.2.1 Werdegang und Aufgaben der Führungskräfte
5.2.2 Aussagen zu den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung
5.2.3 Verständnis gesundheitsfördernder Unternehmenskultur
5.2.4 Aussagen zu Gesundheit und Wohlbefinden
5.2.5 Aussagen zu Entwicklungsbedarf und dem beabsichtigten Kulturwandel
5.3 Vergleichende Zusammenfassung der quantitativen und qualitativen Ergebnisse
6. Diskussion der Ergebnisse
6.1 Geltung der Ergebnisse
6.2 Bedeutung von Unternehmenskultur
6.3 Die eigenen Ergebnisse im Kontext des Bielefelder Unternehmensmodells
6.3.1 Theoretische Plausibilität der Modellannahmen
6.3.2 Empirischer Kontext
6.4 Gesundheitsfördernde Unternehmensbedingungen
6.4.1 Hohe Ausprägungen der Treiber
6.4.2 Salutogene Ausrichtung
6.4.3 Organisatorische Rahmenbedingungen
6.4.4 Reifegrad
6.4.4.1 Reifegrad im Sinne des Graves-Value-Modells
6.4.4.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
6.5 Wandel von Unternehmenskultur
6.6 Zwischenfazit
7. Handlungsbedarf
7.1 Stand des Projekts
7.2 Unternehmensspezifischer Handlungsbedarf
7.3 Handlungsbedarf zur Etablierung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur
7.3.1 Netzwerkkapital
7.3.2 Führungskapital
7.3.3 Überzeugungs- und Wertekapital
7.3.4 Arbeitsbedingungen und fachliche Qualifikation
7.3.5 Betriebssport- und Betreuungsangebot
7.4 Wandel im praktischen Kontext
7.4.1 Gefühl der Dringlichkeit
7.4.2 Aufbau und Erhalt einer Führungskoalition
7.4.3 Entwicklung, Kommunikation und Erhalt der Vision
7.4.4 Befähigung zum Wandel und Beseitigung von Widerständen
7.4.5 Ausblick auf den weiteren Transformationsprozess
7.5 Priorisierung des Handlungsbedarfs
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Masterthesis zielt darauf ab, auf Basis des Bielefelder Unternehmensmodells eine gesundheitsfördernde Unternehmenskultur in einem spezifischen Kleinunternehmen zu implementieren und durch eine wissenschaftlich fundierte Organisationsdiagnose weiterzuentwickeln. Hierbei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich Unternehmenskultur und Gesundheit gegenseitig beeinflussen und wie dieser komplexe Transformationsprozess praktisch gesteuert werden kann, um sowohl das Wohlbefinden der Mitarbeiter als auch den betriebswirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern.
Die Bedeutung von Unternehmenskultur
Wenn der erfolgreiche deutsche Unternehmer Würth konstatiert: „Der Wettbewerb der Zukunft wird nicht mehr wie bisher über Produktqualität und Preise ausgefochten, sondern über den Kampf der Unternehmenskulturen.“ (zit. nach Hauser et al. 2008, 31) und der US-amerikanische Ökonom Drucker ähnlich kämpferisch formuliert: „Organisational Culture eats Strategy for Breakfast, Operational Excellence for Lunch and everything else for Dinner!“ (zit. nach Münch 2015, 5), zeigen bereits diese beiden Zitate, dass der Unternehmenskultur in der Wirtschaft eine hohe Bedeutung zugemessen wird.
Für die große Bedeutung der Unternehmenskultur lassen sich neben diesen Zitaten auch empirische Studien anführen, die sowohl den Einfluss von Unternehmenskultur auf betriebswirtschaftlichen Erfolg wie auch ihre Auswirkung auf die Gesundheit von Mitarbeitern in Unternehmen belegen.
Geweckt wurde das Interesse an den Zusammenhängen zwischen Unternehmenskultur und betriebswirtschaftlichen Ergebnissen durch die japanischen Automobilhersteller, weil es ihnen gelang, mit weniger Belegschaft, Produktionsfläche, Forschungs- und Entwicklungszeit effektiver und flexibler zu produzieren, was auf tatsächlich gelebte Werte, Führung mit strengen ethischen Grundprinzipien, die auch die Mitarbeiter begeisterten, und Führungspersönlichkeiten, die Herausforderungen angemessen begegnen, zurückgeführt wurde (Wien und Franzke 2014, 53-55).
1. Einleitung: Beschreibt den praktischen Ausgangspunkt des Projekts, die Einführung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur in einem Kleinunternehmen unter Anwendung des Bielefelder Unternehmensmodells.
2. Einführung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskultur, das Bielefelder Unternehmensmodell sowie notwendige Bedingungen und Transformationsmodelle für einen Kulturwandel.
3. Das Projekt „Einführung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur in einem Kleinunternehmen“: Stellt das Projektsetting, die Ziele sowie die Projektstruktur des untersuchten Unternehmens, der Aschenbrenner GmbH, dar.
4. Methodik und Durchführung: Legt das methodische Vorgehen dar, welches Literaturanalyse, Organisationsdiagnose mittels Mitarbeiterbefragung und qualitative Experteninterviews umfasst.
5. Ergebnisse des Projekts: Präsentiert die quantitativen Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung und die qualitativen Erkenntnisse aus den Experteninterviews mit den Führungskräften.
6. Diskussion der Ergebnisse: Reflektiert die gewonnenen Daten vor dem Hintergrund der theoretischen Annahmen des Bielefelder Unternehmensmodells und bestehender Forschungsergebnisse.
7. Handlungsbedarf: Leitet auf Basis der Analyse spezifische Empfehlungen für das Unternehmen ab, unterteilt in verschiedene Kapitalsorten wie Netzwerk- und Führungskapital.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendigen weiteren Schritte zur Etablierung einer gesundheitsfördernden Kultur.
Unternehmenskultur, Bielefelder Unternehmensmodell, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sozialkapital, Mitarbeitergesundheit, Organisationsdiagnose, Kulturwandel, Transformation, Führungskapital, Netzwerkkapital, Salutogenese, Kleinunternehmen, Mitarbeiterbindung, Arbeitsbedingungen, Veränderungsmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Einführung und Etablierung einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur in einem Kleinunternehmen auf Basis wissenschaftlicher Modelle.
Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmenskultur, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), der Salutogenese sowie der Anwendung von Organisationsdiagnosen in kleinen Unternehmen.
Das Hauptziel ist es, durch die Einführung einer gesunden Unternehmenskultur die Mitarbeitergesundheit zu verbessern und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Ziele wie Leistungsfähigkeit und Bindung zu stärken.
Der Verfasser nutzt eine Kombination aus quantitativer Mitarbeiterbefragung (basierend auf dem ProSOB-Fragebogen) und qualitativen, problemzentrierten Experteninterviews mit Führungskräften.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bielefelder Unternehmensmodells, die empirische Diagnostik im Projektbetrieb sowie die anschließende Diskussion und Ableitung konkreter Handlungsbedarfe.
Zentrale Begriffe sind Sozialkapital (Netzwerk-, Führungs-, Überzeugungs- und Wertekapital), Salutogenese, Reifegradmodelle (Graves-Value-Modell) und Transformationsmanagement.
Es dient als theoretisch fundierte und empirisch abgesicherte Basis, um komplexe Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit messbar zu machen und Wirkungsketten für gezielte Interventionen abzubilden.
Durch einen Soll-Ist-Vergleich, bei dem die erhobenen Daten der Mitarbeiterbefragung (Ist-Zustand) mit den theoretischen Anforderungen einer gesundheitsfördernden Unternehmenskultur (Soll-Zustand) abgeglichen wurden.
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