Bachelorarbeit, 2020
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Energiewende im Überblick
2.1 Herausforderungen der Energiewende
2.2 Historische Entwicklung in der Industrie
3 Grundlagen des Wasserstoffs
3.1 Einleitende Worte
3.2 Herstellungsarten
3.3 Infrastruktur und politische Rahmenbedingungen
3.4 Herausforderungen und Chancen
3.5 Anwendungsbereiche
4 Ökonomisches und ökologisches Potential in der deutschen Industrie
4.1 Stahlindustrie
4.2 Chemische Industrie und Raffinerietechnik
5 Standortanalyse
6 Förderung
7 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert das CO2-Einsparpotenzial der deutschen Industrie durch den Einsatz von Wasserstoff als erneuerbarer Energieträger. Das primäre Ziel ist es, die ökologische und ökonomische Machbarkeit dieses Energieträgers unter Berücksichtigung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Grundstoff- und Stahlindustrie zu bewerten.
3.1 Einleitende Worte
Der Begriff Wasserstoff stammt von dem lateinischen Wort „hydrogenium“ – „Wassererzeuger“ ab. Wasserstoff ist im Periodensystem das erste Element und hat somit die Ordnungszahl 1. Es trägt das Symbol H2 und ist das häufigste Element des Universums. Unter sog. Normalbedingungen ist Wasserstoff ein gasförmiges, geruch- und farbloses Gas. In dieser Form ist es ein zweiatomiges Molekül, das sich bei einer Temperatur von -253 Grad Celsius verflüssigt und ab einer Temperatur von -259 Grad Celsius zu erstarren beginnt. Wasserstoff ist das Leichteste aller chemischen Elemente und ist 14 mal leichter als Luft. Auf der Erde kommt es hauptsächlich gebunden vor, in allen Lebewesen, in Erdöl, Erdgas und Methan. Der größte Anteil kommt in der Verbindung Wasser vor und bedeckt 75% der Erde. Die wohl relevanteste Eigenschaft in Bezug auf die vorliegende Fragestellung ist die Energiedichte und die CO2-Emissionen. Es besitzt eine sehr hohe gravimetrische und sehr geringe volumetrische Energiedichte. Bezogen auf den Heizwert beträgt diese 33,3 kWh/kg. Vergleicht man den Heizwert mit dem von Erdgas oder Benzin, enthält 1 kg Wasserstoff genauso viel gravimetrische Energie wie 2,1 kg Erdgas oder 2,8 kg Benzin.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Wasserstoff als Schlüsselelement für eine klimaneutrale Energieversorgung und formuliert die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
2 Die Energiewende im Überblick: Dieses Kapitel diskutiert die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung sowie die historische Entwicklung und den aktuellen Beitrag der deutschen Industrie zur Energiewende.
3 Grundlagen des Wasserstoffs: Hier werden physikalische Eigenschaften, Herstellungsmethoden, Infrastrukturbedarfe sowie die Chancen und Risiken von Wasserstoff als Energieträger dargelegt.
4 Ökonomisches und ökologisches Potential in der deutschen Industrie: Eine detaillierte Potenzialanalyse für die Stahl-, Chemie- und Raffinerieindustrie, die den ökologischen Nutzen und die wirtschaftliche Umstellung thematisiert.
5 Standortanalyse: Dieses Kapitel verknüpft die Industriestandorte mit verfügbaren Flächen für erneuerbare Energien und bewertet die räumliche Eignung für eine dezentrale Wasserstoffproduktion.
6 Förderung: Eine Analyse der nationalen Wasserstoffstrategie und weiterer politischer Instrumente zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit bei der Umstellung auf grünen Wasserstoff.
7 Fazit: Die abschließende Zusammenfassung beantwortet die Forschungsfragen und bewertet die Rolle von Wasserstoff als entscheidenden Lösungsbaustein für die Energiewende.
Wasserstoff, Energiewende, Stahlindustrie, Klimaneutralität, CO2-Einsparpotenzial, Elektrolyse, Sektorenkopplung, Erneuerbare Energien, Wasserstoffstrategie, Wirtschaftlichkeit, Standortanalyse, Power to X, Dekarbonisierung, Industrie, Förderung.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Wasserstoff als erneuerbarer Energieträger, um die CO2-Emissionen in der deutschen Industrie zu senken und die Klimaziele zu erreichen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des Wasserstoffs, die spezifische Potenzialanalyse für die Stahl- und Chemiebranche, Standortfragen für die Produktion sowie politische Förderinstrumente ab.
Das primäre Ziel ist es, das ökonomische und ökologische Potenzial der Wasserstoffnutzung in der deutschen Industrie zu quantifizieren und die Machbarkeit einer Umstellung zu prüfen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, technischer Potenzialabschätzung und komplexen Berechnungen für Wasserstoffgestehungskosten (WGK) und CO2-Einsparungen.
Der Hauptteil analysiert Herstellungsverfahren (Farben des Wasserstoffs), die Auswirkungen der Energiewende auf die Industrie, die Eignung deutscher Standorte für die Produktion sowie Förderstrategien wie CfD.
Die zentralen Schlagworte sind Wasserstoff, Energiewende, Stahlindustrie, Klimaneutralität, Elektrolyse, Standortanalyse und Dekarbonisierung.
Die Stahlindustrie ist für rund 29 % der industriellen CO2-Emissionen verantwortlich, wobei die Hochofen-Route durch den Einsatz von grünem Wasserstoff ein besonders hohes Einsparpotenzial bietet.
Da erneuerbare Energien dargebotsabhängig sind, ist die Standortanalyse entscheidend, um Industrielastzentren räumlich sinnvoll mit der notwendigen Stromerzeugung aus Wind und Sonne zu verknüpfen.
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