Bachelorarbeit, 2016
57 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Bedeutung interkultureller Kompetenz für die professionelle Kompetenz von Grundschullehrkräften. Sie untersucht, welche Herausforderungen Lehrkräfte im Umgang mit kultureller Vielfalt in der Schule bewältigen müssen und wie interkulturelle Kompetenz dazu beitragen kann, diese Herausforderungen zu meistern.
Die Einleitung stellt die übergeordnete Fragestellung der Arbeit dar: Welche Voraussetzungen ermöglichen es Lehrkräften, eine förderliche Interaktion mit Kindern und Eltern aus verschiedenen kulturellen und sozialen Milieus zu gestalten? Das zweite Kapitel widmet sich dem Begriff der Interkulturellen Kompetenz, beleuchtet den Kulturbegriff, die Entstehung und Definition des Begriffs sowie die Abgrenzung zu interkulturellem Lernen. Das dritte Kapitel analysiert die professionelle Kompetenz von Lehrkräften anhand des COACTIV-Kompetenzmodells, das verschiedene Facetten des Professionswissens beleuchtet. Kapitel vier untersucht den Zusammenhang zwischen interkultureller Kompetenz und professionellem Handeln. Die Arbeit zeigt, wie Reflexivität, Dialogfähigkeit, der Umgang mit Machtasymmetrie und die Sensibilität für kulturelle Vielfalt für eine gelingende Interaktion in der Schule essenziell sind.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen Interkulturelle Kompetenz, professionelle Kompetenz, Kultur, Heterogenität, Migrationshintergrund, COACTIV-Modell, Reflexivität, Dialogfähigkeit, Machtasymmetrie, Toleranz und Kompetenzlosigkeitskompetenz. Die Arbeit untersucht die Bedeutung dieser Schlüsselbegriffe im Kontext der Grundschulbildung und der wachsenden kulturellen Vielfalt in der Gesellschaft.
Es ist die Fähigkeit, in kulturell diversen Situationen angemessen und effektiv zu agieren, Vorurteile zu reflektieren und einen förderlichen Dialog mit Schülern und Eltern unterschiedlicher Herkunft zu führen.
Das Modell beschreibt das Professionswissen von Lehrkräften und zeigt auf, welche kognitiven und motivationalen Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lernerfolg der Schüler notwendig sind.
Reflexivität ermöglicht es Lehrkräften, ihre eigenen kulturellen Prägungen und Machtasymmetrien im Klassenzimmer zu erkennen, um Diskriminierung vorzubeugen.
Dieser Begriff beschreibt die Fähigkeit, sich der Grenzen des eigenen Wissens über „andere Kulturen“ bewusst zu sein und dennoch offen und professionell mit Heterogenität umzugehen.
Die Arbeit untersucht den Wandel von einem statischen, abgrenzenden Kulturbegriff hin zu einem dynamischen Verständnis von Interkulturalität und Diversität.
Die Arbeit geht dieser Frage nach und kommt zu dem Schluss, dass sie ein wesentlicher Teil der professionellen Kompetenz ist, um den Herausforderungen wachsender Heterogenität gerecht zu werden.
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