Bachelorarbeit, 2013
83 Seiten, Note: 2,1
Ziel dieser B.A.-Arbeit ist es, die Frauenporträts von August Sander in den beiden Mappen „Der Bauer“ und „Die Frau“ zu analysieren und ihre Bedeutung im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen der Weimarer Republik zu beleuchten. Dabei liegt der Fokus auf der Darstellung der Frau in ihren verschiedenen Rollen und der Untersuchung, wie Sander die Veränderungen in der Position der Frau im frühen 20. Jahrhundert durch seine Bildsprache festhält.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische und gesellschaftliche Situation, in der August Sander seine Porträts schuf, insbesondere die Rolle der Frau im Kontext der Weimarer Republik. Der Forschungsstand beleuchtet die bisherige Beschäftigung mit dem Werk von August Sander und den Fokus auf die Frauenporträts.
Kapitel 3 analysiert die Frauenporträts in der Mappe „Der Bauer“, indem es verschiedene Einzelporträts, Paarporträts und Familienbildnisse betrachtet und die Bedeutung der Frau in ihrer Rolle als Bäuerin, Ehefrau und Mutter im Kontext der bäuerlichen Lebensweise untersucht.
Kapitel 4 konzentriert sich auf die Frauenporträts in der Mappe „Die Frau“. Es werden Einzelporträts von „Eleganten Frauen“ und „Berufstätigen Frauen“ sowie Paarporträts und Familienbildnisse aus der bürgerlichen und der Arbeiterklasse untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Darstellung der Frau in den verschiedenen sozialen Schichten und die Herausforderungen, die sie im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen der Weimarer Republik bewältigte.
Der Schluss fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die Bedeutung von Sanders Werk für das Verständnis der Rolle der Frau im frühen 20. Jahrhundert.
August Sander, Frauenporträts, Weimarer Republik, „Der Bauer“, „Die Frau“, Bäuerin, Bürgerliche, Arbeiterfrau, Familienbildnisse, soziale Veränderungen, Bildsprache, kompositorische Elemente, gesellschaftliche Rollen, Tradition, Moderne.
Die Analyse konzentriert sich auf die Gruppen „Der Bauer“ und „Die Frau“ aus seinem monumentalen Werk „Menschen des 20. Jahrhunderts“.
Die Arbeit untersucht, inwieweit Sanders Porträts von eleganten und berufstätigen Frauen der sozialen Realität und dem Idealbild der „Neuen Frau“ in der Weimarer Republik entsprechen.
Die Bildunterschriften geben Aufschluss über die Position der Frau innerhalb des Bildkontextes und spiegeln oft Sanders eigene, teils konservative Grundhaltung wider.
Die Porträts zeigen die Bäuerin oft im Kontext von Familie, Kind und Arbeit, was ihre zentrale Rolle in der traditionellen bäuerlichen Gesellschaft unterstreicht.
Sein Leitspruch lautete: „Richtiges Sehen, Beobachten, Denken“, was seinen sachlich-dokumentarischen Stil prägte.
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