Masterarbeit, 2020
94 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Studie
1.3 Hypothesen
1.4 Studienrahmen und -methodik
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Einleitende Bemerkungen zur Übersetzungswissenschaft
2.1 Zur Definition der Translation
2.1.1 Zum Begriff Übersetzung
2.1.2 Übersetzungswissenschaft als eineInterdisziplin
2.2 Übersetzungsprobleme
2.2.1 Lexikalische Probleme
2.2.2 Grammatische Probleme
2.2.3 Stilprobleme
2.2.4 Kulturspezifische Übersetzungsprobleme
3 Das Phänomen der Ambiguität in Natursprachen
3.1 Zum Begriff Ambiguität
3.2 Die Gründe der Ambiguität
3.3 Arten der Ambiguität
3.3.1 Lexikalische Ambiguität
3.3.2 Syntaktische Ambiguität
3.4 Die maschinelle Übersetzung
3.4.1 Lexikalische Ambiguität in der maschinellen Übersetzung
3.4.2 Mehrdeutigkeit der Übertragung
3.4.3 Strukturelle Mehrdeutigkeit in der maschinellen Übersetzung
4 Der Kontext
4.1 Zur Definition des Kontextes
4.2 Relevanz des Kontextes
4.3 Arten von Kontexten:
4.3.1 Sprachlicher Kontext
4.3.2 Nichtsprachlicher Kontext
4.4 Rolle des Kontexts in der Übersetzung
4.4.1 Wortbedeutung
4.4.2 Analyse der semantischen Merkmale
4.4.3 Grammatische Wortarten
4.4.4 Situationskontext in Translation
4.4.5 Der kulturelle Kontext
5 Rolle des Kontextes in der Übersetzung anhand von Beispielen
5.1 Rolle des Kontextes in der Übersetzung lexikalischer Ambiguität
5.1.1 Polyseme
5.1.2 Homonym
5.1.3 Präposition als Homonyme
5.2 Rolle des Kontextes in der Übersetzung struktureller Ambiguität
5.2.1 Rolle des Kontextes in der Übersetzung der Präpositionalphrase
5.2.2 Rolle des Kontextes in der Übersetzung der Referenz des Personalpronomens
5.3 Rolle des Kontextes in Koranübersetzung
5.4 Bedeutungserweiterung im Koran
6 Fazit
7 LITERATURVERZEICHNIS
7.1 Deutschsprachige Literatur
7.2 Englischsprachige Literatur
7.3 ArabischsprachigeLiteratur
7.4 Internetquellen:
Die Masterarbeit zielt darauf ab, Übersetzungshürden durch kulturelle Unterschiede zwischen dem Arabischen und Deutschen zu behandeln, die Rolle der Mehrdeutigkeit in menschlichen und maschinellen Übersetzungsprozessen zu beleuchten und den Kontext als entscheidenden Disambiguierungsansatz und Strategie zur Textverstehensoptimierung zu analysieren.
3.3.2.1 Genitivverbindung
Der arabische Terminus al-ʾiḍāfa (اإلضافة ;übers.: die Genitivverbindung) bezeichnet im Arabischen ein abstraktes Teilverhältnis zwischen zwei Nomen. Mit diesem Verhältnis ist ein Substantiv (1. Glied, al-muḍāf [المضاف[, Leitwort) durch ein folgendes Subastantiv im Genitiv (2.Glied, almuḍāf ilaih [ إلي هالمضاف[ , Attribut) näher zu bestimmen (ḤASAN 1975:3/30). Bespielsweise steht im folgenden Satz das 1. Glied nāfiḏa (نافذة (im Verhältnis zum 2. Glied al-manzil (المنزل(.
Das Fenster des Hauses nāfiḏat al-manzil المنزل نافذة
In manchen Fällen tritt die syntaktische Ambiguität in einer Genitivverbindung auf. Das passiert oft, wenn das Verbalsubstantiv zu einem Subjekt oder Objekt in einem Subjekt- oder Objektverhältnis steht. Hier wird zwischen drei Formen unterschieden:
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Übersetzung als Kulturvermittler ein und definiert die zentrale Problemstellung der Übersetzung ambiger Ausdrücke sowie die Rolle des Kontextes bei deren Lösung.
2 Einleitende Bemerkungen zur Übersetzungswissenschaft: Dieses Kapitel erörtert grundlegende Definitionen von Translation und Übersetzung und klassifiziert häufige Übersetzungsprobleme, wie lexikalische, grammatische und kulturelle Schwierigkeiten.
3 Das Phänomen der Ambiguität in Natursprachen: Hier werden der Begriff der Ambiguität, ihre Ursachen (z.B. Polysemie) und Erscheinungsformen in der menschlichen Sprache sowie in maschinellen Übersetzungssystemen detailliert untersucht.
4 Der Kontext: Dieses Kapitel definiert den Begriff Kontext und erläutert dessen Relevanz sowie verschiedene Arten (sprachlich, situativ, kulturell), die für ein erfolgreiches Textverständnis unerlässlich sind.
5 Rolle des Kontextes in der Übersetzung anhand von Beispielen: Anhand konkreter Beispiele wird die Disambiguierungsfunktion des Kontextes bei lexikalischen und strukturellen Mehrdeutigkeiten sowie bei speziellen Korantexten praktisch nachgewiesen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnis zusammen, dass der Kontext eine unersetzliche Ressource zur Qualitätssicherung in der Übersetzung darstellt und die theoretischen Ansätze zur Ambiguitätsbewältigung vereint.
7 LITERATURVERZEICHNIS: Hier werden sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen, gegliedert nach Sprachen, aufgeführt.
Übersetzungswissenschaft, Kontext, Ambiguität, Mehrdeutigkeit, Polysemie, Homonymie, Semantik, Pragmatik, Sprachlicher Kontext, Situationskontext, Kulturkontext, Maschinelle Übersetzung, Textverständnis, Äquivalenz, Koranübersetzung
Die Arbeit untersucht, wie Übersetzer durch die Einbeziehung des Kontextes Probleme der Mehrdeutigkeit (Ambiguität) bei der Übersetzung vom Arabischen ins Deutsche erfolgreich lösen können.
Zu den zentralen Feldern gehören die Übersetzungswissenschaft, die linguistische Analyse von Ambiguität auf verschiedenen Ebenen und die Bedeutung von Kontextfaktoren für das Textverstehen.
Das Ziel ist es, Lösungsstrategien für Übersetzungshürden zu entwickeln, die durch kulturelle Unterschiede zwischen Arabisch und Deutsch entstehen, und die Rolle des Kontextes als Disambiguierungsinstrument zu verdeutlichen.
Die Arbeit verfolgt einen deskriptiv-analytischen Ansatz, bei dem linguistische Theorien anhand konkreter Beispiele aus der Fachsprache und koranischen Texten geprüft werden.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Kategorisierung von Ambiguität (lexikalisch/strukturell), der detaillierten Kontexttheorie und deren praktischer Anwendung in der Übersetzung.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verbindung von sprachenpaarspezifischen Übersetzungsproblemen, insbesondere bei der Berücksichtigung des arabisch-islamischen kulturellen Kontexts, aus.
Die Unterscheidung basiert primär auf dem Kriterium der etymologischen Herkunft und dem semantischen Zusammenhang der Bedeutungen eines Lexems.
Er fungiert als unverzichtbarer Schlüssel, um bei polysemen Begriffen die vom Autor intendierte Bedeutung aus einer Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten zu filtern und eine inadäquate wörtliche Übersetzung zu vermeiden.
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