Masterarbeit, 2021
176 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Forschungsfrage
1.5 Methodik
1.6 Struktur der Untersuchung
1.6.1 Theoretische Grundlagen: Definitionen und Herleitungen
1.6.2 Theoretische Grundlagen: Markteinblick
1.6.3 Expertenbefragung
1.6.4 Datenerhebung und Datenaufbereitung (Analysen und Erkenntnisse)
1.6.5 Interpretation der Ergebnisse
1.6.6 Fazit und Ausblick
1.7 Abgrenzung
1.8 Sinn, Zweck, Nutzen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsklärungen
2.1.1 Zwischenfazit
2.2 Markteinblick
2.2.1 Zwischenfazit
2.2.2 Trends
3 Untersuchungsmethode
3.1 Allgemein
3.2 Querschnittsanalyse
3.3 Fokus
3.4 Fragen an die Experten
4 Datenerhebung und Aufbereitung
4.1 Vorbereitung
4.1.1 Geografische Verteilung
4.1.2 Politische Verteilung
4.1.3 Gebietskörperschaftliche Verwaltungsverteilung
4.1.4 Expertenverteilung
4.2 Interviewrahmen
4.3 Durchführung der Befragung
4.3.1 Persönlichkeitsschutz / Datenschutz
4.3.2 Verschiebungen in Themenblöcken
4.3.3 Korrekturen in K, T, Q, X-Management
4.4 Auswertung der Experteninterviews
4.4.1 A. Interviewpartner Expertendaten
4.4.2 B. Persönliche Bauaufgaben
4.4.3 C. Institution / Baumanagementaufgaben
4.4.4 D. Persönliche Arbeitssituation
4.4.5 E. Projektbearbeitung
4.4.6 F. Baumanagement / Tools / Werkzeuge
4.4.7 G. Ausblick
5 Interpretation der Ergebnisse
5.1 Tools und Werkzeuge
5.2 Expertenbefragung
5.3 Tools in den vier Baumanagementbereichen
5.4 Tools und Werkzeuge: Vergleich „zur Verfügung“ – „in Verwendung“
5.5 Softwaretools im Kostenmanagement
5.6 Softwaretools im Terminmanagement
5.7 Tools / Werkzeuge: Schwachstellen
5.8 Herausforderungen
6 Fazit und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Einzelschlussfolgerungen und Ausblick
6.3 Kritische Würdigung und Ausblick in die Forschung
6.4 Ausblick auf ein Software-Tool
Die Arbeit untersucht die tägliche Praxis des öffentlichen Bau-Projektmanagements unter besonderer Berücksichtigung der verwendeten Werkzeuge und Tools. Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Projektmanager Kosten, Termine und Qualitäten steuern, Schwachstellen in den behördlich bereitgestellten Tools zu identifizieren und Ansatzpunkte für eine effizientere Praxis zu entwickeln.
1.2 Problemstellung
Weitet man den Blickwinkel und betrachtet man das öffentliche Bau-Projektmanagement eingehender, ist festzustellen, dass ein zunehmender Spagat für die bauende Verwaltung zu leisten ist. Einerseits steigen Anforderungen, Notwendigkeiten und Wünsche. Andererseits stehen dem Beschränkungen, d. h. geringer werdende Möglichkeiten gegenüber. Diese Asymmetrie ergibt sich aus den folgenden beispielhaft gewählten Parametern.
Einerseits: + Steigender öffentlicher Fokus besonders darauf, Kosten, Termine und Qualitäten einzuhalten. + Anforderungen an die Gebäude und Aufgabenprogramme steigen + Zukunftsfähigkeit, Digitalisierung, neue Planungs- und Baumethoden (BIM), „Bau“-Industrie 4.0, Nachhaltigkeit, Gebäude-Lebenszyklusbetrachtung, etc. + Steigender administrativer Aufwand und Vorschriften, (Dokumentationspflichten, EU- Regelungen, Regelwerk) + Steigende Zahl an Fachdisziplinen und Fachplanern + Daten- und Softwareprogrammvielfalt und deren Zusammenspiel + Wachsende Informationspflichten an vorgesetzte Stellen und Politik + Anwachsende Globalisierung + Streitlustigkeit der Firmen und Planer
Andererseits: - Demografischer Wandel. Viele zur Zeit Erwerbstätige werden in den Ruhestand gehen. - Weniger und gleichzeitig unerfahrene Mitarbeiter müssen herangeführt werden. Bachelor- und Masterstudiengänge erfüllen nicht die Anforderungen an den mittleren, gehobenen oder höheren Dienst. - Nachlassendes Know-how bei den Planern - Work-Life-Balance, Einbringen und Einfordern anderer Arbeitswelten und -wünsche, Vorbildfunktion hinsichtlich Arbeitnehmerrechten, hohe Quote an Teilzeitbeschäftigungen - Bauen soll in noch kürzerer Zeit passieren. Vergleich mit Tesla-Werk in Brandenburg, schnelle Lösungen nach plötzlicher Bedarfserkenntnis - Geringer werdende Ressourcen - Wachsende Unkenntnis der öffentlichen Nutzer über das Bauen. Das bauende Amt wird zunehmend zur Bauherrenvertretung und Nutzerberatung
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung öffentlicher Bauvorhaben und definiert die Forschungsfrage, die sich mit den genutzten Werkzeugen zur Kosten-, Termin- und Qualitätssteuerung befasst.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine terminologische Einordnung der verwendeten Begriffe im Bau-Projektmanagement und gibt einen Markteinblick in verfügbare Softwarelösungen.
3 Untersuchungsmethode: Die Methodik wird hier beschrieben, wobei der Fokus auf einer deutschlandweiten Expertenbefragung liegt, um Primärdaten zur täglichen Praxis zu gewinnen.
4 Datenerhebung und Aufbereitung: Dieses Kapitel dokumentiert den Ablauf der Befragung, die Expertenauswahl sowie die detaillierte Auswertung der qualitativen und quantitativen Daten.
5 Interpretation der Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung werden hier synthetisiert, wobei insbesondere die Unterschiede zwischen bereitgestellten und tatsächlich verwendeten Tools analysiert werden.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen, zieht Einzelschlussfolgerungen und formuliert Ansatzpunkte für weitere Forschung sowie eine systemische Skizze für ein zukünftiges Tool-Modell.
Bau-Projektmanagement, öffentlicher Hochbau, Kostenmanagement, Terminmanagement, Qualitätsmanagement, Software-Tools, Expertenbefragung, öffentliche Bauverwaltung, Controlling, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Bauherrenvertretung, Usability, Baumanagement, Projekterfolg.
Die Arbeit befasst sich mit dem Bau-Projektmanagement im öffentlichen Hochbau, insbesondere mit der Frage, wie Projektleiter Kosten, Termine und Qualitäten mit den ihnen zur Verfügung gestellten Werkzeugen steuern.
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen hohen administrativen Anforderungen und den tatsächlichen Einsatzmöglichkeiten digitaler und analoger Werkzeuge sowie die tägliche Arbeitssituation der Projektmanager.
Das Ziel ist es, den Status quo der Tool-Nutzung zu erfassen, Schwachstellen aufzudecken, die zu einer ineffizienten Verwendung führen, und konkrete Ansätze zur Verbesserung dieser Situation zu liefern.
Der Verfasser nutzt eine empirische Querschnittsanalyse durch Experteninterviews mit siebzehn Fachleuten aus dreizehn unterschiedlichen öffentlichen Baubehörden in Deutschland.
Der Hauptteil analysiert, welche Tools Behörden zur Verfügung stellen, welche davon in der Praxis tatsächlich Anwendung finden und warum Projektmanager häufig auf eigene, einfache Lösungen wie Excel ausweichen.
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement, Tool-Nutzung, öffentliche Verwaltung, Digitalisierung und Praxisanforderungen im Bau-Projektmanagement.
Eine deutliche Mehrheit der Experten empfindet die Projektbearbeitung heute als schwieriger oder erheblich schwieriger als noch vor fünf Jahren, bedingt durch wachsende administrative Komplexität und Dokumentationspflichten.
Ein Großteil der offiziell bereitgestellten Spezialsoftware wird in der Praxis nicht genutzt, da sie oft als zu kompliziert oder nicht praxisnah wahrgenommen wird, was die Projektmanager dazu zwingt, auf intuitivere „Universal-Tools“ auszuweichen.
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