Masterarbeit, 2021
62 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Entwicklung eines theoretischen Grundverständnisses
2.1 Begriffliche Annäherung an den Produktbegriff
2.1.1 Definitorische Abgrenzungen
2.1.2 Produktkomplexität und Variantenvielfalt
2.1.3 Produktarchitektur
2.1.3.1 Integrale Produktarchitektur
2.1.3.2 Modulare Produktarchitektur
2.2 Auftragsabwicklungsarten in Bezug auf den Kundeneindringungspunkt
2.2.1 Definitorische Abgrenzungen
2.2.2 Arten der Auftragsabwicklung
2.3 Produktkonfiguratoren zur individuellen Spezifikation von Produkten
2.3.1 Definitorische Abgrenzungen
2.3.2 Einsatzgebiete und Anwendungsbereiche von Produktkonfiguratoren
2.3.3 Voraussetzungen für den Einsatz von Produktkonfiguratoren
2.3.4 Anforderungen an Produktkonfiguratoren
2.3.4.1 Anforderungen aus Nutzersicht
2.3.4.2 Anforderungen aus Anbietersicht
2.3.5 Prinzipielle Architektur von Produktkonfiguratoren
3 Entwicklung eines Auswahlverfahren für die optimale Softwarelösung im Kontext von Produktkonfiguratoren
3.1 Beschreibung des Auswahlverfahrensprozesses
3.2 Ableitung eins Bewertungskonzeptes
4 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht in der Entwicklung eines strukturierten Bewertungskatalogs zur Auswahl einer geeigneten Konfigurationssoftware für Unternehmen, um die durch hohe Produktvariantenvielfalt entstehende Komplexität im Angebotsprozess effizient zu beherrschen.
2.1.3.1 Integrale Produktarchitektur
Die integrale Produktarchitektur ist dadurch gekennzeichnet, dass ihre Komponenten eine hohe funktionale und physische Abhängigkeit aufweisen. Diese ergibt sich daraus, dass Komponenten zugleich mehrere Funktionen oder Teilfunktionen erfüllen, wie auch eine Funktion von mehreren Komponenten erfüllt wird. Diese mehrdeutige Zuordnung zwischen physischen Komponenten und Funktionen wird als „function sharing“ bezeichnet und basiert auf der Ausnutzung sekundärer Eigenschaften von Komponenten. Die Folge einer derartigen funktionalen Mehrfachnutzung von Komponenten ist die Reduzierung dieser und die sich daraus resultierende möglicherweise vereinfachte Fertigung und Montage. Dazu können aufwändige Schnittstellen zwischen physischen separierten Komponenten vermieden werden, was wiederum die Montage weiter vereinfacht und auf das Gesamtprodukt bezogen eine höhere Zuverlässigkeit gewährleistet.
Ein Nachteil der funktionalen Mehrfachnutzung von Komponenten ist die schwer zu durchschauende und komplexe Produktarchitektur. Aufgrund derer lassen sich einzelne Komponenten nur schwer kontrollieren und austauschen, weshalb bei einer fehlerhaften oder defekten Komponente meist das ganze Produkt ersetzt werden muss. Dies hat i.d.R. ökonomische Gründe, da der Austausch sehr kompliziert und zeitaufwändig wäre. In einer integralen Produktarchitektur besteht keine Möglichkeit, die Komponenten individuell zu kombinieren und an spezielle Kundenbedürfnisse anzupassen. Aus diesen Gründen sind integrale Produktarchitekturen insbesondere für Einzelproduktentwicklungen geeignet, bei denen die Leistungsoptimierung oder die Minimierung von Materialkosten im Vordergrund stehen. Sie werden dann bevorzugt, wenn die Nachfrager sehr hohe Ansprüche an Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit haben und diese als die zentralen Differenzierungsmerkmale am Markt herausgestellt werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit vor dem Hintergrund steigender Produktkomplexität und definiert das Ziel, einen generalisierbaren Bewertungskatalog zur Auswahl von Konfigurationssoftware zu erstellen.
2 Entwicklung eines theoretischen Grundverständnisses: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Produktbegriffen, Variantenvielfalt, Auftragsabwicklungsarten sowie die Definition und Funktionsweise von Produktkonfiguratoren umfassend erläutert.
3 Entwicklung eines Auswahlverfahren für die optimale Softwarelösung im Kontext von Produktkonfiguratoren: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Auswahlprozess für Konfigurationssoftware und leitet ein Bewertungskonzept ab, das in Kategorien wie Funktionalität, Nutzerkomfort und Verwaltung unterteilt ist.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit einer strukturierten Softwareauswahl und bewertet den entwickelten Katalog hinsichtlich seiner Universalität und Anwendbarkeit auf unterschiedliche Unternehmenskontexte.
Produktkonfigurator, Produktkomplexität, Variantenmanagement, Auftragsabwicklung, Modularisierung, Softwareauswahl, Bewertungskatalog, Mass Customization, Konfigurationsregeln, Nutzersicht, Anbietersicht, Prozessoptimierung, Produktarchitektur, Schnittstellenmanagement, Expertensysteme
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Angebotsprozesses in Unternehmen durch den Einsatz von Produktkonfiguratoren und bietet ein methodisches Verfahren zur Auswahl der optimalen Softwarelösung.
Zentrale Themen sind die Beherrschung von Produktkomplexität und Variantenvielfalt, die verschiedenen Arten der Auftragsabwicklung sowie die technischen und organisatorischen Anforderungen an Konfigurationssysteme.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines strukturierten, branchenunabhängigen Bewertungskatalogs, der Unternehmen bei der Auswahl einer für ihre spezifischen Bedürfnisse geeigneten Konfigurationssoftware unterstützt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie der systematischen Ableitung eines Bewertungsverfahrens aus den Anforderungen von Anwendern und Anbietern.
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Herleitung der Systemanforderungen und anschließend die detaillierte Beschreibung eines mehrstufigen Auswahlprozesses inklusive eines spezifischen Bewertungskatalogs.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Produktkonfigurator, Produktkomplexität, Bewertungskatalog, Mass Customization und Konfigurationsmanagement charakterisiert.
Durch eine Gewichtung von Kriterien und die Kategorisierung in Funktionalität, Komfort, Verwaltung und sonstige Aspekte macht der Katalog die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Softwareanbieter quantifizierbar.
Die Modularisierung bildet die technische Grundvoraussetzung, da ein Konfigurator nur dann effizient funktionieren kann, wenn Produkte aus klar definierten und kombinierbaren Bausteinen bestehen.
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