Masterarbeit, 2018
106 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 FÜHRUNG
2.2 VERTRAUEN
2.3 DIGITALISIERUNG
2.4 FÜHRUNG, VERTRAUEN UND DIGITALISIERUNG
3 METHODIK
3.1 LEITFRAGE
3.2 FELDZUGANG UND STICHPROBE
3.3 METHODE DER DATENERHEBUNG
3.4 METHODE DER DATENAUSWERTUNG
3.5 GÜTEKRITERIEN
4 EMPIRIE
4.1 EMPIRISCHE ANALYSE DER ERGEBNISSE
4.2 ZUSAMMENFASSUNG DER EMPIRISCHEN ANALYSE
5 DISKUSSION
5.1 RÜCKKOPPLUNG DER ERGEBNISSE MIT DER THEORIE
5.2 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS
5.3 LIMITATIONEN UND AUSBLICK
6 FAZIT
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf das persönliche Vertrauen im wirtschaftlichen Kontext mit dem Ziel, die Bedeutung einer vertrauensbasierten Führung in Zeiten des digitalen Wandels zu analysieren und Implikationen für die Praxis abzuleiten.
1 Einleitung
Das Phänomen des Vertrauens gilt als gegenwärtige Determinante für eine Vielzahl gesellschaftlicher Handlungskontexte. „Wie der Dieselskandal die Marke ‚Made in Germany’ ramponiert“, titelte im Juni 2018 die Frankfurter Allgemeine Zeitung und machte damit deutlich, welche ökonomischen Auswirkungen ein intransparentes Fehlverhalten auf eine gesamte Branche haben kann (FAZ, 2018). Laut dem Edelman Trust Barometer war dies insgesamt der stärkste je gemessene globale Vertrauensrückgang in der Automobilbranche innerhalb von fünf Jahren (Edelman, 2016). Wenn in der Politik Unsicherheit über die zu erwartenden Handlungen eines Individuums besteht, tritt dahingegen die sogenannte „Vertrauensfrage“ zutage. Der Sturz einer gesamten Interessengemeinschaft kann daraus folgen. Der Verlust von Vertrauen hat demnach das Potenzial zweierlei Arten von Schaden anzurichten: (i) auf unternehmerischer Ebene einen wirtschaftlichen und (ii) auf institutioneller Ebene einen persönlichen. Dies legt die Frage nahe, wie sich die Determinanten persönlichen Vertrauens im wirtschaftlichen Kontext auswirken.
Werden zunächst die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrachtet, wird schnell deutlich, dass sich getrieben von der zunehmenden Digitalisierung die Welt in den letzten Jahren immer stärker verändert. Was früher ein aufwendig mit der Hand geschriebener Brief war, sind heute 280 Zeichen beim Mikrobloggingdienst Twitter. Schwere Aktenordner werden zu luftigen Datenpaketen in der Cloud und was einst nur von einem ausgebildeten Fachmann zu erledigen war, ist heute einfach per App selbst zu lösen. Wir handeln, entscheiden und leben schneller, direkter und oftmals über Landesgrenzen hinaus. Dies hat nicht nur Einfluss auf das soziale Leben, sondern spielt auch zunehmend in der Arbeitswelt zwischen Mitarbeitern und Führungskräften eine entscheidende Rolle. Veränderte Rahmenbedingungen bringen so neue Unsicherheiten mit sich, denen sich auch Führungspersönlichkeiten stellen müssen.
1 EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik, Darlegung der Problemstellung durch die Digitalisierung und Formulierung der zentralen Forschungsfragen.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Definition und Abgrenzung der Begriffe Führung, Vertrauen und Digitalisierung sowie Zusammenführung zu einem Konzept für die digitale Arbeitswelt.
3 METHODIK: Beschreibung des explorativen, qualitativen Forschungsdesigns, der Experteninterviews sowie der Auswahl der Stichprobe.
4 EMPIRIE: Darstellung und Auswertung der empirischen Ergebnisse aus den Interviews mit Experten, Führungskräften und Mitarbeitern.
5 DISKUSSION: Abgleich der empirischen Erkenntnisse mit der theoretischen Literatur sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.
6 FAZIT: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Formulierung zentraler Kernthesen zur vertrauensbasierten Führung.
Digitalisierung, Führung, Vertrauen, Führungskraft, Mitarbeiter, digitale Transformation, VUCA-Umwelt, Vertrauensaufbau, Kommunikation, Führungskultur, Führungstheorien, Digitalkonzern, Sozialkompetenz, Management, Digital Leadership.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf das persönliche Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im wirtschaftlichen Kontext.
Die zentralen Felder sind Führung, Vertrauen, Digitalisierung und deren Interaktion in der modernen, sogenannten VUCA-Arbeitswelt.
Ziel ist es, die Bedeutung vertrauensbasierter Führung im digitalen Wandel herauszuarbeiten und zu klären, wie Führungskräfte das Vertrauensverhältnis trotz digitalisierter Kommunikation und Prozesse stärken können.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf 16 leitfadengestützten Experteninterviews mit Experten, Führungskräften und Mitarbeitern basiert.
Neben den theoretischen Grundlagen zu Führungstheorien und Vertrauensmodellen werden die Auswirkungen der Digitalisierung auf Unternehmen diskutiert und die empirischen Ergebnisse aus der Befragung detailliert ausgewertet.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Vertrauensaufbau, Führung, Digitalkonzern, VUCA-Umwelt und Digital Leadership charakterisieren.
Die Besonderheit liegt in der expliziten Verknüpfung der drei Komponenten – Führung, Vertrauen und Digitalisierung – sowie in der praxisnahen Untersuchung mittels eines Führungspaare-Ansatzes.
Die Kommunikation wird als zentraler Treiber für den Vertrauensaufbau identifiziert, wobei insbesondere der Verlust von Mimik und Gestik in digitalen Medien als Herausforderung für das Vertrauensverhältnis hervorgehoben wird.
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