Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. „Ältere Arbeitnehmer“
2.1 Definition „Ältere Arbeitnehmer“
2.2 Defizit- und Potential-Perspektive
2.3 Veränderungstendenzen der Kompetenzen
3. Alternsgerechte Personalentwicklung und ausgewählte Konzepte
3.1 Grundlagen
3.2 Ausgewählte Konzepte alternsgerechter Personalentwicklung
4. Demographische Rahmenbedingungen in der Pflege
4.1 Demographische Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt
4.2 Zwischenfazit
5. Die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Pflegekräften in Deutschland
5.1 Beschäftigungssituation des Altenpflegers
5.2 Arbeitsbelastungen in der Altenpflege
5.2.1 Quantitative Belastungen
5.2.2 Arbeitszeitbedingte Belastungen
5.2.3 Arbeitsinhalte
5.2.4 Sozial-psychische Belastungen
5.3 Potentielle Beanspruchungsfolgen
5.4 Die Kontinuität der Berufsverläufe
5.5 Zusammenfassende Überlegungen
6. Betriebliche Gesundheitsförderung in der Altenpflege
6.1 Arbeitsgestaltung
6.2 Arbeitszeitgestaltung
6.3 Betriebliche Laufbahngestaltung
7. Fazit und Diskussion der Ergebnisse
Ziel dieser Arbeit ist es, Anforderungen an alternsgerechte Gesundheitsförderungskonzepte für Mitarbeiter der Altenpflege als Aufgabe der betrieblichen Personalentwicklung zu ermitteln. Die Forschungsfrage lautet: Wie müssen Gesundheitsförderungskonzepte der alternsgerechten Personalentwicklung gestaltet sein, damit Mitarbeiter des professionellen Altenpflegedienstes dazu in der Lage sind, langfristig im Unternehmen tätig zu sein?
5.2 Arbeitsbelastungen in der Altenpflege
Einschlägige nationale und internationale Studien zeigen, dass sowohl objektive Arbeitsbelastungen als auch das subjektive Belastungserleben der Pflegekräfte in den letzten Jahren nicht gesunken sind und im Vergleich mit anderen Berufsständen überdurchschnittlich hoch sind (vgl. NEXT-Studie; DAK-Gesundheitsreport; Pflege-Thermometer). Büssing (2001, S. 30) betont die Notwendigkeit zwischen objektiven Arbeitsbelastungen und der potentiellen Wirkung dieser Belastungen beziehungsweise Formen der Beanspruchung zu unterscheiden. Figgen (2010, S. 119) geht davon aus, dass arbeitsbedingte Belastungen sich in Form von Beanspruchungen auswirken können, aber nicht müssen. Die Belastungen entstehen durch Tätigkeitsinhalte, Arbeitsumwelt und -umgebung, Arbeitsorganisation sowie soziale Interaktion mit Patienten, Kollegen und Vorgesetzten. Ob und inwiefern sich Belastungen in Form von Beanspruchungen auswirken, hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab:
- Der Intensität, Dauer und Vorhersehbarkeit der Belastung
- Den individuellen Merkmalen, wie dem Anspruchsniveau, persönlichen Bewältigungsstrategien, Kompetenzen, Wissen und der allgemeinen Verfassung der Beschäftigten
Die Belastungen müssen sich nicht zwingend negativ auswirken, sondern auch positive Effekte, wie beispielsweise Anregungs- oder Lerneffekte sind möglich. In erster Linie wirken sich arbeitsbedingte Fehlbelastungen jedoch negativ in Form von körperlicher und psychischer Ermüdung, Monotonieerleben oder Stress aus.
1. Einleitung: Erläuterung der Ausgangssituation durch demographischen Wandel, Definition des Zieles der Arbeit und Vorstellung der Forschungsfrage.
2. „Ältere Arbeitnehmer“: Definition des Begriffs sowie Gegenüberstellung von Defizit- und Potential-Perspektive bei der Betrachtung älterer Mitarbeiter.
3. Alternsgerechte Personalentwicklung und ausgewählte Konzepte: Darstellung theoretischer Grundlagen und Vorstellung nachhaltiger Konzepte wie dem „Haus der Arbeitsfähigkeit“.
4. Demographische Rahmenbedingungen in der Pflege: Analyse der demographischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf den Pflegearbeitsmarkt.
5. Die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Pflegekräften in Deutschland: Detaillierte Untersuchung der Belastungen, Beanspruchungsfolgen und Berufsverläufe in der Altenpflege.
6. Betriebliche Gesundheitsförderung in der Altenpflege: Vorstellung konkreter Maßnahmen in den Bereichen Arbeitsgestaltung, Arbeitszeitgestaltung und Laufbahngestaltung.
7. Fazit und Diskussion der Ergebnisse: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und kritische Diskussion der Implementierungsmöglichkeiten in der Praxis.
Altenpflege, Alternsgerechte Personalentwicklung, Demographischer Wandel, Fachkräftemangel, Gesundheitsförderung, Arbeitsbelastung, Arbeitszeitgestaltung, Laufbahngestaltung, Fachlaufbahnen, Arbeitsfähigkeit, Pflegekräfte, Belastungswechsel, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Arbeitsorganisation, Mitarbeiterbindung.
Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung von Gesundheitsförderungskonzepten zur Förderung der langfristigen Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern in der professionellen Altenpflege vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.
Zentrale Themen sind die demographische Entwicklung, die Analyse arbeitsbedingter Belastungen, die Konzepte alternsgerechter Personalentwicklung sowie die betriebliche Gesundheitsförderung durch Arbeits- und Laufbahngestaltung.
Ziel ist es, Anforderungen an Konzepte zur Gesundheitsförderung in der Altenpflege zu ermitteln, um Mitarbeitern einen langfristigen Verbleib im Berufsleben zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, die bestehende Erkenntnisse zu Arbeitsbelastungen, demografischen Faktoren und Managementmodellen in der Pflege zusammenführt.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Arbeits- und Beschäftigungssituation, differenziert zwischen quantitativen, arbeitszeitbedingten und inhaltlichen Belastungen und entwickelt darauf basierend Maßnahmen für die Personalentwicklung.
Die zentralen Begriffe sind Alternsgerechte Personalentwicklung, Altenpflege, Arbeitsbelastungen, Demographischer Wandel und Betriebliche Gesundheitsförderung.
Lifting-Teams dienen als spezielles Organisationskonzept zur Entlastung bei körperlich schweren Patiententransfers, um physische Belastungen der Pflegekräfte zu reduzieren.
Die horizontale Laufbahngestaltung bietet Pflegekräften Entwicklungsperspektiven durch Spezialisierungen oder neue Aufgabengebiete auf gleicher Ebene, ohne den Bedarf an seltenen vertikalen Führungspositionen vorauszusetzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

