Fachbuch, 2021
93 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Vorgehensweise
2 Abgrenzung der Bereiche Business Development und Produktmanagement zur Schließung konzeptioneller Lücken
2.1 Begriffserklärung Business Development
2.2 Aufgaben des Business Developments
2.3 Ziele des Business Developments
2.4 Begriffserklärung Produktmanagement
2.5 Aufgaben des Produktmanagements
2.6 Ziele des Produktmanagements
2.7 Abgrenzung des Business Developments vom Produktmanagement
2.8 Zwischenfazit
3 Entwicklung eines prototypischen Business-Development-Prozesses durch Analyse bestehender Prozessabläufe
3.1 Darstellung des Prozessablaufs nach Kohne
3.2 Darstellung des Prozessablaufs nach Kennedy
3.3 Kritische Reflexion der dargestellten Prozessabläufe
3.4 Überführung in einen prototypischen und allgemein anwendbaren Prozessablauf
3.5 Zwischenfazit
4 Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
Die Arbeit adressiert die konzeptionellen Lücken zwischen Business Development und Produktmanagement und zielt darauf ab, einen prototypischen, praxisrelevanten Prozessablauf für Business Development zu entwickeln. Dabei wird die Forschungsfrage beantwortet, welche bestehenden Prozessmodelle in der Literatur existieren und wie diese für die Unternehmenspraxis optimiert werden können.
3.4.1 Prozessschritt 1: Zielplanung
Zu Beginn des Prozesses sollten die Ziele des Business Developments schriftlich und klar formuliert werden. Die „SMART-Methode“ hat sich als erfolgreiches Hilfsmittel bewährt, Ziele klar und konkret zu formulieren. Jeder Buchstabe im Wort „SMART“ steht für ein Kriterium, das bei der Formulierung eines Ziels berücksichtigt und erfüllt werden sollte. Das „S“ steht für eine spezifische Zielformulierung, das „M“ für die Messbarkeit des Ziels. Die Messbarkeit ist wichtig, um eine abschließende Kontrolle des Ziels vorzunehmen und somit den Erfolg des Projektes bestimmen zu können. Daher sollten Kriterien und Metriken festgelegt werden, die die Messbarkeit ermöglichen.
Wenn das Ziel nicht zuvor abgesprochen und von dem Management und der Geschäftsführung akzeptiert wurde, so wird das Projekt bereits vor der Umsetzung scheitern. Aus diesem Grund sollte ein Ziel die Akzeptanz (=“A“) im Unternehmen haben. Auch sind Ziele, die zu niedrig oder zu hoch gesetzt sind, nicht erfolgversprechend. Daher ist das Kriterium „R“ für realistisch einzuhalten. Abschließend müssen Ziele einen Anfangs- und Endpunkt haben und eindeutig terminiert werden (t=terminiert).
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Business Developments in einer globalisierten Agilitätsökonomie sowie Definition der Forschungsfrage und methodischen Vorgehensweise.
2 Abgrenzung der Bereiche Business Development und Produktmanagement zur Schließung konzeptioneller Lücken: Theoretische Herleitung und Abgrenzung beider Disziplinen, um Aufgabenüberschneidungen zu identifizieren und die Daseinsberechtigung des Business Developments zu verdeutlichen.
3 Entwicklung eines prototypischen Business-Development-Prozesses durch Analyse bestehender Prozessabläufe: Kritische Reflexion existierender Modelle und Herleitung eines konsolidierten, praxisorientierten Prozessablaufs für Unternehmen.
4 Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage zur Notwendigkeit eines strukturierten Business-Development-Prozesses.
Business Development, Produktmanagement, Prozessmodell, Zielplanung, Marktanalyse, Geschäftsentwicklung, Unternehmensstrategie, Agilitätsökonomie, Geschäftsmodell, Wettbewerbsanalyse, SWOT-Analyse, Prozessmanagement, Vertrieb, Innovationsmanagement, Prototyping.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen den Prozess des Business Developments systematisch aufbauen und implementieren können, um in einem agilen Wettbewerbsumfeld langfristig zu wachsen.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Abgrenzung zum Produktmanagement, der Analyse bestehender Prozessmodelle in der Fachliteratur und der Herleitung eines eigenen, prototypischen Modells.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Prozessabläufe in der Literatur für das Business Development existieren, und daraus ein anwendbares Vorgehensmodell für Unternehmen abzuleiten.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse bestehender Modelle (insbesondere Kohne und Kennedy), kombiniert diese mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten und führt eine kritische Reflexion durch, um ein neues, praxisrelevantes Prozessmodell zu extrahieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung der Abteilungen (Business Development vs. Produktmanagement) und die detaillierte Entwicklung des prototypischen Prozessmodells inklusive Tools wie Zielplanung, Marktforschung und SWOT-Analyse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Business Development, Prozessmodell, Geschäftsentwicklung, strategische Planung und Wettbewerbsanalyse geprägt.
Die Autorin betont, dass fehlende Klarheit in der Praxis zu Akzeptanzproblemen und ineffizienten Doppelarbeiten führt, da sich die Verantwortungsbereiche in der Literatur oft überschneiden.
Das Modell integriert operative Tools wie das "Business Model Canvas", eine rollierende Zielplanung und eine ständige Marktbeobachtung, die über rein theoretische Ansätze hinausgehen.
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