Bachelorarbeit, 2019
47 Seiten, Note: 1,30
1. Demographischer Wandel als Herausforderung
2. Abgrenzung der Begrifflichkeiten zum besseren Verständnis
2.1. Das Konzept des Employer Brandings
2.2. Eindeutige Arbeitgebermarke als Ziel des Employer Brandings
2.3. Stereotype als Einflussfaktoren des Employer Brandings
3. Verschiedene Faktoren für die Wahrnehmung der Unternehmen durch potenzielle Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt
3.1. Stereotype im Zusammenhang mit der Unternehmensgröße
3.2. Stereotype im Zusammenhang mit Familienunternehmen
3.3. Stereotype im Zusammenhang mit Unternehmen aus dem Non Profit-Bereich
3.4. Stereotype im Zusammenhang mit Unternehmen aus dem For Profit-Bereich
4. Handlungsempfehlungen für Unternehmen mit Praxisbezug
4.1. Allgemeine Handlungsempfehlungen
4.2. Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Branche
4.3. Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Unternehmensgröße
4.4. Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Employer Brand
5. Fazit
Die Arbeit untersucht theoretisch fundiert, inwiefern spezifische Stereotype über Unternehmen die Wahrnehmung potenzieller Arbeitnehmer beeinflussen und wie Unternehmen diese Erkenntnisse nutzen können, um ihre Arbeitgebermarke gezielt zu stärken und die Mitarbeitergewinnung trotz des demographischen Wandels zu optimieren.
2.3. Stereotype als Einflussfaktoren des Employer Brandings
Ein möglicher Einflussfaktor des Employer Brandings und demnach auch für die Employer Brand sind Stereotype. In diesem Kapitel werden die grundlegen Fragen geklärt, wie Stereotype definiert werden und welche Folgen sich hieraus im Zusammenhang mit dem Employer Branding ergeben.
Für den Begriff Stereotyp existieren zahlreiche verschiedene Definitionsansätze, eine treffende Zusammenfassung derer gelang Fedor (2014). Dem Autor zufolge klassifizieren die vorhandenen Definitionsansätze Stereotype als Automatismen, die unausweichlich vorhanden sind, beispielsweise im Zusammenhang mit Klischees. Außerdem sind Stereotype unvermeidlich und sorgen für Verallgemeinerungen sowie Vorurteile, lassen sich allerdings beeinflussen und sind umkehrbar (Fedor 2014, 323). Um eine Stereotypisierung zu ändern oder umzukehren, bedarf es einiges an Aufwand, solch eine Veränderung von Stereotypen ist sehr zeitaufwendig (Hogg und Vaughan 2010, 34). Eine Veränderung der Stereotype ist allerdings möglich. Durch seine Untersuchungen konnte Gibb (2000, 69) beispielsweise feststellen, dass es einen Einfluss auf die Stereotypisierung einer Gruppe hat, wenn Akteure, die als typische Individuen der Gruppe wahrgenommen werden, gegenteilig zu dieser Stereotypisierung handeln. Diese Akteure werden von Außenstehenden als generelles Beispiel für die Gruppe betrachtet mit der Folge, dass die auf die Gruppe bezogenen Stereotype neu bewertet werden (Gibb 2000, 69). Wenn in dieser Arbeit in Bezug auf Stereotype von einer Gruppe die Rede ist, sind damit sowohl Individuen als auch ganze Unternehmen gemeint.
Auf Personengruppen bezogen erfolgt beispielsweise eine Stereotypisierung der Charaktere bestimmter gesellschaftlichen Gruppen, zum Beispiel werden Hausfrauen stereotypisch als lieb und harmlos charakterisiert, im Gegensatz dazu werden wiederum reiche Leute stereotypisch als kalt und unmenschlich dargestellt (Fiske et al. 2002, 878). Stereotype sind folglich keine wissenschaftlichen Fakten, sondern beeinflussen nur die individuelle Wahrnehmung. Stereotype existieren ebenfalls gegenüber der Gruppe der Arbeitnehmer.
1. Demographischer Wandel als Herausforderung: Das Kapitel erläutert den Fachkräftemangel durch den demographischen Wandel und betont die Notwendigkeit für Unternehmen, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren.
2. Abgrenzung der Begrifflichkeiten zum besseren Verständnis: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings und der Arbeitgebermarke geschaffen sowie die Rolle von Stereotypen als Einflussfaktoren definiert.
3. Verschiedene Faktoren für die Wahrnehmung der Unternehmen durch potenzielle Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt: Dieses Kapitel analysiert, wie unterschiedliche Merkmale wie Größe, Branche und Familienstruktur die Wahrnehmung eines Unternehmens durch potenzielle Bewerber prägen.
4. Handlungsempfehlungen für Unternehmen mit Praxisbezug: Auf Basis der vorangegangenen Analyse werden konkrete Strategien für Unternehmen entwickelt, um die eigene Arbeitgebermarke zielgruppenspezifisch zu optimieren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung eines aktiven Erwartungsmanagements zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen bei der Mitarbeitergewinnung.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Erwartungsmanagement, Stereotype, Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeitergewinnung, Personalmarketing, Unternehmensgröße, Familienunternehmen, Non-Profit-Branche, For-Profit-Branche, Arbeitgeberimage, Behavioral Branding, Bewerbungsabsichten, Fachkräftemangel.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung des Employer Brandings im Kontext von existierenden Stereotypen und Erwartungen, die potenzielle Arbeitnehmer an Unternehmen als Arbeitgeber haben.
Die zentralen Themen sind das Konzept des Employer Brandings, die psychologische Rolle von Stereotypen bei der Unternehmenswahrnehmung und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Unternehmenstypen.
Das primäre Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, wie sie durch das Verständnis von Stereotypen ihre Arbeitgebermarke gezielt entwickeln können, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte zu bestehen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse und Synthese der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur zum Thema Employer Branding und Stereotypenforschung.
Der Hauptteil analysiert, wie Größe, Branche und Führungsstruktur eines Unternehmens dessen Wahrnehmung beeinflussen und leitet daraus spezifische Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Erwartungsmanagement, Stereotype, Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeitergewinnung.
Kleine Unternehmen werden oft als nahbarer wahrgenommen, während großen Unternehmen mehr Macht zugeschrieben wird; beide Stereotype erfordern unterschiedliche Strategien in der Kommunikation der Arbeitgebermarke.
Die Branche beeinflusst maßgeblich, ob ein Unternehmen primär als "warmherzig" (Non-Profit) oder "kompetent" (For-Profit) wahrgenommen wird, was die Bewerbungsabsichten potenzieller Kandidaten unterschiedlich steuert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

