Diplomarbeit, 2011
80 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche Grundlagen
2.1 Unternehmensnetzwerke als Form zwischenbetrieblicher Kooperation
2.1.1 Definition und Charakteristika einer Kooperation
2.1.2 Definitionen und Typologien von Unternehmensnetzwerken
2.2 Unternehmensnetzwerke im Dienstleistungsbereich
2.2.1 Begriff und Merkmale einer Dienstleistung
2.2.2 Typen von Dienstleistungen
2.2.3 Dienstleistungsnetzwerke
2.3 Management von Unternehmensnetzwerken
3. Theoretischer Bezugsrahmen
3.1 Principal-Agent-Theorie
3.2 Unternehmensnetzwerke aus Sicht der Principal-Agent-Theorie
3.3 Implikationen für ein Management von Netzwerken
4. Modernes Netzwerkmanagement
4.1 Ziele von Unternehmensnetzwerken im Dienstleistungsbereich
4.2 Kooperationsspezifische Risiken von Unternehmensnetzwerken
4.3 Operative Managementaufgaben in Dienstleistungsnetzwerken
4.3.1 Phasenbezogene Aufgaben
4.3.2 Phasenübergreifende Aufgaben
5. Fallstudie Studienkreis GmbH mit Netzwerkanalyse
5.1 Methodologische Grundlagen
5.2 Unternehmensentwicklung und Erfolgskonzept
5.3 Das Studienkreis-Partnermodell
5.4 Netzwerkanalyse der Studienkreis GmbH
5.5 Auswertung
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Unternehmensnetzwerke im Dienstleistungsbereich erfolgreich gesteuert werden können, um modernes Netzwerkmanagement zur Realisierung von Wettbewerbsvorteilen zu nutzen und das volle Potenzial beteiligter Unternehmen auszuschöpfen.
4.3 Operative Managementaufgaben in Dienstleistungsnetzwerken
Die operativen Managementaufgaben dienen zur Steuerung der interorganisationalen Beziehungen in Unternehmensnetzwerken. Die dabei zum Einsatz kommenden Gestaltungsparameter können entweder dem aus drei Phasen bestehenden Netzwerklebenszyklus zugerechnet werden oder sind Bestandteil der phasenübergreifenden Aufgaben.
4.3.1 Phasenbezogene Aufgaben
Die lebensphasenbezogene Betrachtung von Unternehmensnetzwerken hat mehrere Vorzüge. Mit ihr können explikative Ansätze der Netzwerkforschung übersichtlich strukturiert werden und sie bietet eine geeignete Architektur, um erforderliche Managementaufgaben zu diskutieren, da die drei Netzwerklebenszyklusphasen verschiedene Managementanforderungen stellen.
Aufgaben in der Entstehungsphase
Die primäre Aufgabe in dieser Phase ist die Selektion geeigneter Netzwerkpartner in Bezug auf ihre Anzahl wie auch Art und Dauer der Netzwerkbeteiligung. Die Auswahl adäquater Netzwerkpartner ist Bestandteil des Netzwerkfundaments und wirkt sich massiv auf die Aufgabenerfüllung der nachgelagerten Phasen des Netzwerklebenszyklus aus. Bei Dienstleistungsunternehmen ist zudem zu beachten, dass der Unternehmenswert in vielen Fällen eng mit dem Humankapital und dem vorhandenen Know-how zusammenhängt. Intensive Relationen im Netzwerk sind somit dem Risiko eines Know-how-Transfers, einhergehend mit einem Kapitalverlust, ausgesetzt. Um dieses Risiko zu minimieren ist darauf zu achten, dass die Prüfung der Kompatibilität potentieller Netzwerkpartner hinsichtlich Kompetenzen und Ressourcen, Verhaltensmuster und Wertstrukturen sehr gründlich erfolgt.
1. Einleitung: Darlegung der Problemstellung sowie der Zielsetzung und des Aufbaus der Diplomarbeit zur Thematik des Managements von Unternehmensnetzwerken.
2. Begriffliche Grundlagen: Klärung zentraler Begriffe wie Kooperation, Unternehmensnetzwerk, Dienstleistung sowie der Einordnung des Managements in diesem Kontext.
3. Theoretischer Bezugsrahmen: Anwendung der Principal-Agent-Theorie zur Analyse der Beziehungen und Führungsprobleme in Netzwerken.
4. Modernes Netzwerkmanagement: Untersuchung von Zielen, Risiken und der operativen Gestaltung von Managementaufgaben in Dienstleistungsnetzwerken.
5. Fallstudie Studienkreis GmbH mit Netzwerkanalyse: Praktische Analyse der Organisationsstruktur und des Managements beim Nachhilfeinstitut Studienkreis unter Verwendung der Netzwerkanalyse.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenführung der Erkenntnisse und Darlegung des Forschungsbedarfs hinsichtlich der praktischen Ausgestaltung von Netzwerkprozessen.
Unternehmensnetzwerke, Dienstleistungsbereich, Netzwerkmanagement, Principal-Agent-Theorie, Kooperation, Dienstleistungen, Netzwerkpartner, Fallstudie, Studienkreis GmbH, Prozessmanagement, Managementaufgaben, Interorganisational, Wettbewerbsvorteile, Controlling, Organisationsdesign.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmensnetzwerke im Dienstleistungssektor professionell gemanagt werden können, um deren Erfolgspotenziale optimal auszuschöpfen.
Neben begrifflichen Grundlagen stehen die Principal-Agent-Theorie als theoretisches Modell, das operative Netzwerkmanagement sowie eine praktische Fallstudie im Vordergrund.
Das Hauptziel ist die Erarbeitung von Ansätzen, wie modernes Netzwerkmanagement aussehen muss, um die Kooperation in Netzwerken effizient zu gestalten und Wettbewerbsvorteile für alle Beteiligten zu generieren.
Es werden Literaturanalysen zur Theoriebildung sowie eine empirische Netzwerkanalyse kombiniert mit einem Experteninterview für die Fallstudie durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Agency-Beziehungen in Netzwerken und eine detaillierte Analyse operativer Managementaufgaben, unterteilt in phasenbezogene und phasenübergreifende Verantwortungsbereiche.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Netzwerkmanagement, Principal-Agent-Theorie, Dienstleistungsnetzwerke, Kooperationsrisiken und die Steuerung von Partnern.
Die Fallstudie beleuchtet zunächst das Unternehmenskonzept und das Partnermodell, analysiert dann anhand eines Experteninterviews die Netzwerkstruktur und wertet die Steuerungsinstrumente nach Aspekten der Principal-Agent-Theorie aus.
Sie dient als Analyseinstrument, um die Beziehungen zwischen der Zentrale (Principal) und den Studienkreisleitern (Agenten) zu untersuchen, insbesondere hinsichtlich Monitoring, Anreizsystemen und der Vermeidung von opportunistischem Verhalten.
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