Bachelorarbeit, 2020
45 Seiten, Note: 13,0
A. Vorwort
B. Theoretische Grundlagen
I. Tourismus und Tourismusfinanzierung
II. Kurabgabe
1. Bedeutung und Wesen
2. Erhebungsgebot
3. Satzungserfordernis
III. Abgrenzung zur Fremdenverkehrsabgabe
C. Gesetzliche Grundlagen
I. Kommunalabgabengesetz M-V
II. Kurortgesetz M-V
III. Betrachtung spezieller Regelungen im Kurabgabenrecht anderer Bundesländer
D. Landestourismuskonzeption M-V 2018
I. Wirtschaftsfaktor Tourismus in M-V
1. Chancen
2. Risiken
II. Entwicklung der Tourismusfinanzierung
III. Überblick zur Entwicklung der Tourismusfinanzierung bundesweit
IV. Erprobung neuer Regularien anhand des Projektwettbewerbs „Modellregionen 2020/2021“ in M-V
E. Problemfelder der bestehenden Kurabgabe
I. Tagesgastproblematik und Abgabenpflicht für Anwohner
II. Abgabenpflicht für Angehörige beim Familienbesuch
III. Anerkennung von Regionen als Kur- und Erholungsorte
1. Regionen mit und ohne Prädikatisierung
2. Eine Insel – eine Abgabe
IV. Lösungswelten und kommunale Selbstverwaltung
V. Chancen und Risiken der Weiterentwicklung der Kurabgabe
F. Fazit
Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung der Kurabgabebestimmungen in Mecklenburg-Vorpommern unter Berücksichtigung theoretischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen. Ziel ist es, in der Umsetzung auftretende Problemfelder zu identifizieren und auf Basis eines bundesweiten Überblicks sowie aktueller Modellprojekte potenzielle Lösungsansätze für eine optimierte Tourismusfinanzierung zu evaluieren.
B. Theoretische Grundlagen
Der theoretische Abschnitt dieser Bachelorarbeit soll vorab eine kurze Zusammenfassung zum Thema Tourismus und deren Finanzierungsmöglichkeiten geben. Anschließend gilt es ausgewählte kommunale Abgaben, welche als Finanzierungsinstrumente des Tourismus dienen, genauer zu betrachten sowie kurz zu erläutern. Dafür werden die Begriffe Kur- und Fremdenverkehrsabgabe definiert und voneinander abgegrenzt.
Zur Anwendung einheitlicher Termini werden im Folgenden die Begriffe „Kurabgabe“ und „Fremdenverkehrsabgabe“, wie im Kommunalabgabengesetz M-V festgelegt, angewandt.
B. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Begriffe Tourismus, Kurabgabe und Fremdenverkehrsabgabe und stellt deren Bedeutung sowie rechtliche Voraussetzungen als Finanzierungsinstrumente vor.
C. Gesetzliche Grundlagen: Hier werden die relevanten Rechtsnormen, insbesondere das Kommunalabgabengesetz und das Kurortgesetz M-V, sowie der länderübergreifende Kontext analysiert.
D. Landestourismuskonzeption M-V 2018: Das Kapitel beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern und stellt die Ziele der Tourismusfinanzierung sowie aktuelle Modellregionen zur Erprobung neuer Ansätze vor.
E. Problemfelder der bestehenden Kurabgabe: Hier werden spezifische Herausforderungen wie die Tagesgastproblematik, die Abgabenpflicht für Einheimische und die Anerkennung von Kur- und Erholungsregionen kritisch diskutiert.
F. Fazit: Die Arbeit fasst das Optimierungspotenzial der Kurabgabe zusammen und betont die Bedeutung bedarfsgerechter gesetzlicher Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Tourismusfinanzierung.
Kurabgabe, Tourismusfinanzierung, Mecklenburg-Vorpommern, Kommunalabgabengesetz, Fremdenverkehrsabgabe, Tagesgastproblematik, Modellregionen, Tourismuswirtschaft, Satzungsrecht, Kurortgesetz, Tourismusabgabe, Infrastrukturfinanzierung, Kommunale Selbstverwaltung.
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Tourismusfinanzierung in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere durch die Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen zur Kurabgabe.
Die Arbeit behandelt die theoretischen und gesetzlichen Grundlagen, identifiziert praktische Problemfelder bei der Erhebung von Kurabgaben und analysiert innovative Lösungsansätze anhand von Modellprojekten.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die bestehenden Bestimmungen zur Kurabgabe weiterentwickelt werden können, um eine effiziente und gerechte Finanzierung der touristischen Infrastruktur sicherzustellen.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Auswertung von Rechtsnormen und aktuellen Modellprojekten, um fundierte Lösungsmöglichkeiten abzuleiten.
Der Hauptteil umfasst die Analyse des rechtlichen Rahmens, einen Bundesländervergleich, eine detaillierte Betrachtung der Landestourismuskonzeption M-V 2018 sowie die Diskussion spezifischer Problemfelder der Abgabenerhebung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kurabgabe, Tourismusfinanzierung, Kommunalabgabengesetz, Modellregionen und touristische Infrastruktur geprägt.
Die Modellregionen dienen als praktisches Erprobungsfeld, um zu testen, ob neue Regularien, wie die gemeindeübergreifende Kurabgabe, das Potenzial haben, die Tourismusfinanzierung landesweit zu verbessern.
Die Einbeziehung von Tagesgästen in die Kurabgabepflicht verursacht hohe Verwaltungsaufwände und rechtliche Unsicherheiten, weshalb nach administrativ einfacheren und gerechteren Lösungen gesucht wird.
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