Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle der Greifswalder Ratsmitglieder auf den Hansetagen im Zeitraum von 1344 bis 1422. Die Untersuchung analysiert die Bedeutung, den Einfluss und den Machtanspruch dieser Ratsherren innerhalb der Stadt Greifswald und im Kontext der Hanse. Es wird untersucht, wie die Ratsherren ausgewählt wurden, welche sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen sie innerhalb der Stadt pflegten und welche Faktoren ihre Teilnahme an den Hansetagen legitimierten.
Die Einleitung stellt die Problemstellung, den Forschungsstand und die Quellen und Methoden der Untersuchung dar. Das zweite Kapitel bietet einen Überblick über die Ratsherrschaft in Greifswald, beleuchtet die Verfassung des Rates, die Bedeutung Greifswalds innerhalb der Hanse sowie die soziale Stellung und die Verflechtung der Ratsherren. Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Greifswalder Ratsmitglieder auf den Hansetagen von 1344 bis 1381. Es werden die einzelnen Ratsherren vorgestellt, ihre Positionen und ihre Bedeutung im Kontext der damaligen Hansepolitik beleuchtet. Das vierte Kapitel untersucht die Greifswalder Ratsmitglieder auf den Hansetagen von 1382 bis 1422. Es werden die Ratsherren vorgestellt und ihre Rolle im Kontext der Hansepolitik in dieser Zeit analysiert.
Greifswalder Ratsherren, Hansetage, Hanse, Stadt Greifswald, Ratsherrschaft, Sozialgeschichte, Wirtschaft, Politik, Ostseeraum, Handel, Quellen, Liber de obligationum resignatione, Liber de hereditatum resignatione, Stadtbücher, genealogische Forschung.
Sie vertraten die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Stadt Greifswald innerhalb des Hansebundes und nahmen Einfluss auf weitreichende Entscheidungen im Ostseeraum.
Die Auswahl basierte weniger auf individuellem Reichtum als vielmehr auf dem familiären Hintergrund und der Zugehörigkeit zum etablierten städtischen Patriziat.
Wenige große Familien, wie die Familie Lübeck, dominierten über Generationen hinweg den Rat. Durch strategische Heiraten wurden Macht und Reichtum innerhalb dieser Netzwerke gesichert.
Die Arbeit stützt sich auf mittelalterliche Stadtbücher wie das „Liber de obligationum resignatione“ und das „Liber de hereditatum resignatione“ sowie auf genealogische Forschungen.
Die Studie analysiert die Greifswalder Ratsmitglieder im Zeitraum von 1344 bis 1422.
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