Bachelorarbeit, 2020
61 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffserklärung „primäre arterielle Hypertonie“
3.2 Epidemiologie der primären arteriellen Hypertonie mit Kennzahlen
3.2.1 12-Monats Prävalenz
3.2.2 Mortalität
3.2.3 Krankheitskosten
3.2.4 Medikamentöse Therapien
3.2.5 Lebensstilinterventionen
3.2.6 Lebensstilintervention Ernährungsumstellung
3.2.7 Lebensstilintervention Suchtmittel
3.2.8 Lebensstilintervention Ausdauertraining
3.3 Lebensstilintervention Krafttraining
3.3.1 Definition
3.3.2 Trainingsparameter
3.3.3 Trainingsbereiche
3.3.4 Anpassungseffekte des Körpers
3.4 Überleitung zur Problemstellung
4 METHODIK
4.1 Erfassung und Erhebung der empirischen Primärliteratur anhand vorher festgelegter Schlüsselwörter
4.2 Einschlusskriterien für die Auswahl der Studien
4.3 Zusammenfassung der Studien
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 In welcher Höhe ist eine Reduktion des Blutdrucks durch Krafttraining zu erwarten?
6.2 Wie beeinflussen Geschlecht und Alter eine Reduktion des Blutdrucks durch Krafttraining?
6.3 Nach welchem Trainingszeitraum ist eine maximale Blutdrucksenkung zu verzeichnen?
6.4 Welche Trainingsparameter beeinflussen das Ausmaß der Blutdrucksenkung durch das Krafttraining in der Therapie?
6.4.1 Trainingshäufigkeit
6.4.2 Trainingsdauer
6.4.3 Trainingsintensität
6.4.4 Trainingsumfang
6.4.5 Trainingsdichte
6.5 Übersicht der wirksamen Trainingsparameter für eine Blutdrucksenkung
6.6 Hängt eine Reduktion des Blutdrucks durch Krafttraining mit einer Gewichts- oder Körperfettreduzierung zusammen?
6.7 Wie nachhaltig ist eine Blutdrucksenkung durch Krafttraining mit und ohne Weiterführung des Trainings?
6.8 Analyse der Studien ohne signifikante Reduktion des Blutdrucks
6.9 Kritische Bewertung der Methodik zur Auswahl der Studien
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Bachelor-Thesis untersucht das Potenzial von Krafttraining als Therapiemethode zur Senkung des Blutdrucks bei Hypertonie. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, auf Basis eines narrativen Reviews den aktuellen Forschungsstand zu analysieren und wirksame Trainingsparameter zu identifizieren, um eine evidenzbasierte Empfehlung für die Trainingsgestaltung abzuleiten.
3.3 Lebensstilintervention Krafttraining
Krafttraining ist körperliches Training gegen einen Widerstand mit dem Ziel, körperliche Anpassungseffekte durch gesetzte Reize zu bewirken.
Man unterscheidet beim Krafttraining zwischen dynamischem und statischem (isometrischem) Krafttraining. Beim dynamischen Krafttraining wird durch eine mehrmals durchgeführte Kontraktion mit anschließender Relaxation eines bestimmten Muskels oder einer Muskelgruppe ein Anpassungseffekt des Körpers als Reaktion auf die Belastung bewirkt (Martin, Carl & Lehnertz, 1993). Die nötige Kontraktion kann entweder gegen einen Widerstand in Form eines Gewichts oder gegen das eigene Körpergewicht herbeigeführt werden. Beim isometrischen Krafttraining werden diese Anpassungseffekte durch eine statische Haltung während der maximalen Kontraktion angestrebt.
Diese Arbeit fokussiert auf das dynamische Krafttraining, weshalb im Folgenden ausschließlich diese Trainingsform erläutert wird.
Eine Trainingseinheit umfasst alle Übungen, Sätze und Wiederholungen eines Trainings. Ein Satz ist eine Serie von Wiederholungen in einer bestimmten Übung. Eine Wiederholung stellt eine volle Bewegung mit Kontraktion und Relaxation in einer bestimmten Übung dar.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Thematik der Hypertonie als Zivilisationskrankheit und Darstellung der wissenschaftlichen Relevanz, Krafttraining als Therapiemethode zu untersuchen.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels, den Forschungsstand zu Krafttraining bei Hypertonie aufzuarbeiten und spezifische Forschungsfragen zur Wirksamkeit und Trainingsgestaltung zu beantworten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Darstellung der Grundlagen zur arteriellen Hypertonie, ihrer Epidemiologie sowie der verschiedenen Therapieformen, einschließlich des Krafttrainings.
4 METHODIK: Beschreibung des narrativen Reviews, inklusive der Suchstrategie in der Datenbank PubMed, der definierten Einschlusskriterien und des Selektionsprozesses der Studien.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Aufarbeitung und Zusammenfassung der zehn ausgewählten Studien unter Berücksichtigung von Studiendesign und Ergebnissen.
6 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen, inklusive einer kritischen Bewertung der Trainingsparameter und der Methodik.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die Erkenntnisse der Arbeit und Bestätigung der Wirksamkeit von Krafttraining als Therapiemethode bei Hypertonie.
Arterielle Hypertonie, Blutdrucksenkung, Krafttraining, Lebensstilintervention, Trainingsparameter, 1RM, Dynamisches Krafttraining, Hypertrophie, Kardiovaskuläre Gesundheit, Prävention, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Belastungsempfinden, RPE-Skala, Körperfettreduktion, Detraining.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Krafttraining als nicht-medikamentöse Therapiemethode für Patienten mit primärer arterieller Hypertonie.
Neben medizinischen Grundlagen der Hypertonie liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Krafttrainingsformen und der Identifikation derjenigen Parameter, die den größten blutdrucksenkenden Effekt erzielen.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, wie Krafttraining gestaltet werden muss, um den Blutdruck effektiv und nachhaltig zu senken, basierend auf einer Auswertung aktueller empirischer Studien.
Es wurde ein narrativer Review durchgeführt. Dafür wurden wissenschaftliche Primärliteraturquellen aus der Datenbank PubMed systematisch gesucht, gefiltert und anhand festgelegter Kriterien analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Kenntnisstandes, die methodische Vorgehensweise, eine tabellarische Aufbereitung der zehn gewählten Studien und eine anschließende Diskussion der Ergebnisse im Hinblick auf Trainingshäufigkeit, -dauer, -intensität und weitere Faktoren.
Zentrale Begriffe sind arterielle Hypertonie, Krafttraining, Blutdrucksenkung, Trainingsparameter, Prävention und Lebensstilintervention.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass submaximale Belastungsintensitäten – oft gesteuert über das subjektive Belastungsempfinden – bei Hypertonikern eher zu signifikanten Erfolgen führen als maximale Belastungen bis zur Erschöpfung.
Ja, ein wesentliches Ergebnis ist, dass die durch Krafttraining erzielte Blutdrucksenkung auch nach Abschluss des Trainingsprogramms länger anhalten kann als vergleichbare Effekte durch Ausdauertraining.
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