Bachelorarbeit, 2021
176 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Agilität
2.1.1 Herkunft und Begriffsabgrenzung der Agilität
2.1.2 Die agile Organisation
2.2 Startups
2.2.1 Definition Startups
2.2.2 Deutsche Startups im Überblick
2.2.3 Startup-Kultur
2.2.4 Wachstumsphasen in Startups
3. Literatur und Forschungsfrage
3.1 Agilität in Startups
3.2 Wachstumsherausforderungen
3.3 Agilität in etablierten Unternehmen
3.4 Zusammenfassung und Herleitung der Forschungsfrage
4. Methodik
4.1 Vergleiche quantitative und qualitative Sozialforschung
4.2 Auswahl der Methodik
4.3 Methodisches Vorgehen
4.3.1 Quantitative Untersuchung
4.3.2 Qualitative Untersuchung
5. Ergebnisse
5.1 Quantitative Ergebnisse
5.2 Qualitative Ergebnisse
6. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
7. Fazit
7.1 Kritische Würdigung
7.2 Zukunftsaussichten
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss zunehmender Mitarbeiterzahlen auf die organisationale Agilität in IT-Startups im deutschsprachigen Raum, um zu klären, ob Startups im Wachstum ihre ursprüngliche Agilität bewahren können oder sich zunehmend an traditionelle Unternehmensstrukturen anpassen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Identifizierung möglicher Ursachen für einen Verlust oder Zuwachs an agiler Reife.
2.1.2.3 Agilitätserzeuger
Agilitätserzeuger sind Praktiken, Methoden und Werkzeuge, die es ermöglichen, die genannten Fähigkeiten hervorzurufen bzw. zu unterstützen. Sie stellen die Basis einer agilen Organisation dar. Den Agilitätserzeugern werden die Attribute Struktur/Organisation, Prozesse, Technologie und der Faktor Mensch zugeordnet. Diese werden im kommenden präzise dargestellt, da sie die Basis für die Messung des Reifegrads in der kommenden Studie sind.
Organisationsstruktur
Zu der Hierarchie in einer traditionellen Organisation äußerte sich Laloux (2015) wie folgt: „Die Konzentration von Macht an der Spitze, die die Kollegen in Mächtige und Machtlose trennt, bringt Probleme mit sich, die Organisationen schon seit Menschengedenken plagen. Macht in Organisationen wird als ein knappes Gut angesehen, um das es sich zu kämpfen lohnt. Diese Situation bringt unweigerlich die Schattenseiten der menschlichen Natur zum Vorschein: persönlicher Ehrgeiz, Politik, Misstrauen, Angst und Gier.“ Dies passt hervorragend, da die traditionellen Modelle eine starke Konzentration der Macht von der Führung bis zum Angestellten aufweisen.
Agile Organisationen behalten eine stabile Top-Level-Struktur bei, ersetzen aber einen Großteil der verbleibenden traditionellen Hierarchie durch ein flexibles, skalierbares Netzwerk von Teams. Die bekanntesten traditionellen Organisationsstrukturen sind ein- oder mehrdimensionale Linienorganisationen. Typisch für sie ist, dass die Wertschöpfung auf den unteren Ebenen stattfindet und sich darüber in der Regel mehrere Managementebenen befinden. In agilen Organisationen agieren eigenverantwortliche Teams mit einer klaren Vision und Organisationsstrategie (siehe Abbildung 6).
Zwei mögliche agile Organisationsstrukturen stellen crossfunktionale Teams und die holokratische Organisation dar. In einem crossfunktionalen - also einem sich funktional ergänzenden Team - bündeln sich alle Fähigkeiten und Kompetenzen, die für den Erfolg eines Projektes oder für die Erstellung eines bestimmten Produkts erforderlich sind.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Startups bei schnellem Wachstum ihre organisationale Agilität verlieren könnten, und formuliert die zentrale Forschungsfrage.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Konzepte der Agilität, die agile Organisation sowie Definitionen und Wachstumsphasen von Startups dargelegt.
3. Literatur und Forschungsfrage: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Agilität in Startups sowie etablierten Unternehmen und leitet daraus fünf forschungsleitende Hypothesen ab.
4. Methodik: Hier wird der methodische Ansatz der Mixed-Methods-Studie erläutert, bestehend aus quantitativer Onlineumfrage und qualitativen Experteninterviews.
5. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Daten der quantitativen Untersuchung und der Experteninterviews detailliert dargestellt und analysiert.
6. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse mit den aufgestellten Hypothesen verknüpft und kritisch interpretiert.
7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, würdigt die Ergebnisse kritisch und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsfelder.
Startups, Skalierung, Agilität, agile Organisation, organisationale Agilität, Wachstum, Wachstumsherausforderungen, Unternehmenskultur, Leadership, agile Prozesse, Innovationsfähigkeit, Mixed-Methods, IT-Branche, Selbstorganisation.
Die Arbeit untersucht, wie sich zunehmendes Wachstum und steigende Mitarbeiterzahlen auf die organisationale Agilität von IT-Startups auswirken.
Die zentralen Felder umfassen die Themen Agilität, Startups, Unternehmenskultur, Leadership, agile Organisationsstrukturen sowie technologiebasierte Unterstützungsprozesse.
Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern beeinflussen steigende Mitarbeiterzahlen die organisationale Agilität in IT-Startups aus dem deutschsprachigen Raum?“
Es wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der eine quantitative Onlineumfrage mit einer qualitativen Analyse halbstandardisierter Experteninterviews kombiniert.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Agilität und Startups erarbeitet, der Stand der Forschung diskutiert, das methodische Vorgehen begründet sowie die empirischen Ergebnisse erhoben und interpretiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Agilität, Skalierung, organisationale Agilität, Wachstumsherausforderungen, Unternehmenskultur und agile Organisation.
Die Experten identifizierten einen Trend hin zu traditionellen, hierarchischen Strukturen, wobei große Startups verstärkt versuchen, diese durch crossfunktionale Teams aufzubrechen.
Investoren werden als treibende Kraft identifiziert, die oft feste Strukturen und Prozesse einfordern, um Professionalität und Kontrolle zu gewährleisten, was die Agilität beeinflussen kann.
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