Bachelorarbeit, 2020
117 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs der Digitalisierung
2.1.1 Chancen und Risiken der Digitalisierung
2.1.2 Digitalisierung im Vertrieb
2.2 Definition des Dienstleistungsbegriffs
2.2.1 Merkmale von Dienstleistungen
2.2.2 Phasen von Dienstleistungen
2.2.3 Dienstleistungstypologien
2.3 Definition und Aufgaben des Vertriebs
2.3.1 Die Rolle des Vertriebsmitarbeiters im digitalen Zeitalter
2.3.2 Digitale Werkzeuge und Trends im Vertrieb
2.3.3 Zukunft des Vertriebs
3 Durchführung der qualitativen Forschung
3.1 Forschungsfrage und Forschungsdesign
3.2 Datenerhebung
3.2.1 Problemzentriertes Interview
3.2.2 Konstruktion des Leitfadens
3.2.3 Stichprobenauswahl
3.3 Datenaufbereitung und Auswertung
3.3.1 Wörtliche Transkription
3.3.2 Analyse des Textmaterials
3.3.3 Ergebnisse der problemzentrierten Interviews
3.4 Interpretation der Ergebnisse
3.5 Kritische Reflexion anhand der Gütekriterien
4 Fazit
4.1 Implikationen für die Praxis
4.2 Ausblick
Diese Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf den Vertrieb in der Dienstleistungsbranche. Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich Vertriebstätigkeiten und die Interaktion mit Kunden durch technologischen Wandel verändern, welche Herausforderungen sich für Mitarbeiter ergeben und wie Unternehmen auf diese Transformation reagieren.
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs der Digitalisierung
Der Begriff digital leitet sich von dititus (lat. Finger) ab und wird zur Darstellung von Größen durch Zahlen verstanden. Unter Digitalisierung versteht man demnach die Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales Signal.
Seit fast mehr als 20 Jahren findet bereits ein Umbruch der Gesellschaft auf individueller, nationaler und globaler Ebene statt, der unser Leben stark beeinflusst und verändert hat. Dieser Umbruch entspringt der Automatisierung und der Digitalisierung, wobei sich beide noch gegenseitig durch Synergien unterstützt haben. Dies kann auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet werden, wodurch sich unser Alltag und die Wirtschaft stark weiterentwickelt haben. So hat die Digitalisierung innerhalb weniger Jahrzehnte viele Branchen, wie die Schreibmaschinenindustrie abgelöst oder wie die Medien-, Foto-, Musik- und Filmbranche überflüssig gemacht. Hierbei wurden auch Dienstleistungsbereiche, wie der Versandhandel oder Vermittlungsdienste für Reisen disruptiv verändert. Dieser Umbruch ist in vollem Gange und noch lange nicht zu Ende. Eine Rückkehr zu Altem oder Abwendung der Digitalisierung stehen nicht mehr zur Debatte. Durch IKT hat sich unser gesellschaftliches Zusammenleben und die Art und Weise, wie wir kommunizieren und miteinander interagieren vom Grund auf verändert. In Deutschland nutzt acht von zehn Menschen das Internet aktiv und davon sind mindestens dreiviertel in sozialen Medien aktiv. Bill Gates hatte mit seiner Vorhersage, dass das Internet nur ein vorrübergehender Hype ist, nicht Recht. Für einen Hype ist das Internet mit all seinen Facetten und Möglichkeiten einfach zu praktisch und hat sich deshalb schnell in unserem Leben durchgesetzt. Digitales Leben und Arbeiten sind alltäglich geworden. Die meisten Arbeitsplätze haben sich in digitale Co-Work-Stations verwandelt. Zudem ist eine große Anzahl an Arbeitsplätzen heutzutage im Dienstleistungssektor vorzufinden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des digitalen Wandels ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten Digitalisierung, Dienstleistung und Vertrieb wissenschaftlich definiert und in den aktuellen Kontext gesetzt.
3 Durchführung der qualitativen Forschung: Dieser Teil beschreibt das methodische Vorgehen, die Datenerhebung durch problemzentrierte Interviews sowie deren Auswertung und Interpretation.
4 Fazit: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, leitet praktische Implikationen für Unternehmen ab und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Vertriebs.
Digitalisierung, Vertrieb, Dienstleistungsbranche, digitale Transformation, Kundeninteraktion, Servicemanagement, Prozessautomatisierung, technischer Wandel, Vertriebsstrategie, Kundenbindung, qualitative Forschung, problemzentriertes Interview, digitale Werkzeuge, Vertrieb 4.0, Arbeitswelt.
Die Arbeit untersucht, wie der fortschreitende digitale Wandel die Vertriebsprozesse und die Kundenkommunikation innerhalb der Dienstleistungsbranche verändert.
Die zentralen Felder sind die Definition und Einordnung der Digitalisierung, die Charakteristik von Dienstleistungen sowie die veränderten Anforderungen an den Vertrieb und seine Akteure.
Ziel ist es, den konkreten Einfluss der Digitalisierung auf den Vertrieb in der Dienstleistungsbranche zu identifizieren und zu verstehen, wie Unternehmen und Mitarbeiter diesen Wandel wahrnehmen.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, basierend auf problemzentrierten, halbstandardisierten Interviews, die anschließend mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Digitalisierung und Dienstleistung die Ergebnisse aus der qualitativen Befragung von zehn Experten analysiert und interpretiert.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitalisierung, Vertrieb, Dienstleistungsbranche, Kundeninteraktion, Prozessautomatisierung und digitale Transformation.
Die Untersuchung zeigt, dass jüngere Probanden der Digitalisierung oftmals offener gegenüberstehen, während bei älteren Kunden oder Mitarbeitern teilweise noch Vorbehalte bestehen und eine stärkere Präferenz für persönliche Interaktion erkennbar ist.
Datenschutz wird als signifikantes Problemfeld identifiziert, da die zunehmende Digitalisierung und ständige Erreichbarkeit Unsicherheiten bei Kunden sowie Herausforderungen bei der sicheren Handhabung sensibler Daten mit sich bringen.
Die Arbeit deutet darauf hin, dass der Vertrieb digitaler und effizienter wird, wobei hybride Modelle – eine Kombination aus digitalen Prozessen und persönlichem Kontakt – insbesondere bei komplexen Beratungsleistungen weiterhin essenziell bleiben.
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