Bachelorarbeit, 2020
100 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Situation von Kindern, die mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil aufwachsen. Ziel ist es, die besonderen Herausforderungen und Belastungen dieser Kinder zu beleuchten und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Kinder psychisch kranker Eltern und stellt die Relevanz des Themas sowie die besonderen Herausforderungen für die Kinder heraus.
Das zweite Kapitel beleuchtet verschiedene psychische Krankheitsbilder, die bei den Eltern auftreten können, mit Fokus auf Schizophrenie, affektive Störungen und Zwangsstörungen.
Kapitel drei und vier fokussieren die Lebensbedingungen der Eltern und der Kinder. Hier werden die Auswirkungen der psychischen Erkrankungen auf das familiäre Umfeld und die Entwicklung der Kinder analysiert.
Im fünften Kapitel werden Bewältigungsstrategien wie Resilienz und Coping vorgestellt. Die Rolle der Resilienzforschung und die Förderung von Resilienz werden ebenfalls diskutiert.
Kapitel sechs widmet sich den Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit für Kinder psychisch kranker Eltern. Hier werden therapeutische Maßnahmen, Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Selbsthilfegruppen und Angehörigengruppen behandelt.
Das siebte Kapitel stellt die Methode des leitfadengestützten Interviews nach Witzel vor und beschreibt die Interviewpartner und die Auswertung der Ergebnisse.
Kinder psychisch kranker Eltern, Schizophrenie, affektive Störungen, Zwangsstörung, Lebensbedingungen, kindliche Entwicklung, Resilienz, Coping, Handlungsmöglichkeiten, Soziale Arbeit, Familienhilfe, Selbsthilfegruppen.
Es wird geschätzt, dass etwa 1,5 bis 3 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland mit mindestens einem psychisch kranken Elternteil aufwachsen.
Die Analyse konzentriert sich auf Schizophrenie, affektive Störungen (wie Depressionen und bipolare Störungen) sowie Zwangsstörungen.
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern, trotz der hohen Belastungen durch die elterliche Erkrankung eine gesunde Entwicklung zu durchlaufen.
Zu den Maßnahmen gehören Hilfen zur Erziehung, Erziehungs- und Familienberatung, sozialpädagogische Familienhilfe sowie Selbsthilfegruppen für Angehörige.
Ziel ist es, die Bewältigungsstrategien (Coping) der Kinder zu stärken und ihre Vulnerabilität (Verletzlichkeit) gegenüber psychischen Belastungen zu senken.
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