Bachelorarbeit, 2020
53 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit analysiert das soziolinguistische Profil Marokkos mit einem Fokus auf das marokkanische Bildungswesen. Ziel ist es, die sprachliche Diversität Marokkos und die historische Entwicklung der verschiedenen Sprachen im Land zu beleuchten, insbesondere im Hinblick auf die Rolle des Französischen und dessen Auswirkungen auf das Bildungssystem.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die einen Überblick über die sprachliche Vielfältigkeit Marokkos und die historischen Wurzeln dieser Vielfältigkeit gibt. Anschließend wird die Sprachenlandschaft Marokkos im Detail betrachtet, wobei auf die einzelnen Sprachen wie Arabisch, Tamazight, Französisch, Englisch und Spanisch eingegangen wird. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbreitung und dem Status jeder Sprache innerhalb der marokkanischen Gesellschaft.
Die Präsenz des Französischen in Marokko wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Dieses beleuchtet die Geschichte des Französischen als Kolonialsprache, seinen aktuellen Status und seine Verwendungsbereiche in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens. Darüber hinaus wird auf die Konkurrenz zwischen Französisch, modernem Hocharabisch und Darija eingegangen.
Das Kapitel "Bildungswesen" analysiert die historische Entwicklung des marokkanischen Bildungssystems unter dem Einfluss der französischen Kolonialherrschaft. Es werden die Reformen, die Organisation und Struktur des Bildungssystems sowie die Rolle der französischen Sprache im Schulsystem beleuchtet. Auch die Schwächen des marokkanischen Bildungswesens und die aktuelle Situation, inklusive des Strategieplans 2015-2030, des Campus Vivant'e und der Auswirkungen von COVID-19, werden diskutiert.
Das letzte Kapitel, welches in dieser Zusammenfassung nicht weiter behandelt wird, befasst sich mit dem Sprachkonflikt im Bildungswesen in Medienbeispielen.
Marokko, Soziolinguistik, Sprachenlandschaft, Arabisch, Tamazight, Französisch, Bildungswesen, Kolonialismus, Sprachkonflikt, Medien, Strategieplan 2015-2030, Campus Vivant'e.
Neben dem klassischen und modernen Hocharabisch werden das marokkanische Arabisch (Darija), verschiedene Berbersprachen (Tamazight) sowie Französisch gesprochen.
Französisch hat keinen offiziellen Status, ist aber als Folge der Protektoratszeit in Wirtschaft, Medien, Kunst und im Bildungswesen weiterhin sehr präsent.
Es spielt eine zentrale Rolle in höheren Schulen und Universitäten, was oft zu einem Sprachkonflikt mit der offiziellen Arabisierungspolitik führt.
Dies ist ein Reformplan zur Modernisierung des marokkanischen Bildungswesens, der auch die Rolle der Fremdsprachen neu definiert.
Der Konflikt entsteht durch die Spannung zwischen der kulturellen Identität (Arabisch/Berber) und der wirtschaftlichen Notwendigkeit des Französischen auf dem Arbeitsmarkt.
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