Hausarbeit (Hauptseminar), 2021
63 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Darstellung des theoretischen Hintergrunds, des Forschungsstands und des Untersuchungsdesigns
2.1. Darstellung des theoretischen Hintergrunds und des Forschungsstands
2.2. Ziel und Fragestellung des Studienprojekts
2.3. Untersuchungsdesign
3. Analyse und Reflexion der Untersuchungsergebnisse
3.1. Analyse und Auswertung
3.1.1. Erste Kategorie: positiv/ irdisch
3.1.2. Zweite Kategorie: negativ/ irdisch
3.1.3. Dritte Kategorie: positiv/ überirdisch
3.1.4. Vierte Kategorie: negativ/ überirdisch
3.1.5. Fünfte Kategorie: abstrakte Vorstellung
3.1.6. Sechste Kategorie: kein Konzept
3.1.7. Religiöse Symbole
3.1.8. Einordnung in zwei entwicklungspsychologische Modelle
3.2. Analyse und Reflexion der gewählten Untersuchungsmethoden
3.3. Kontextualisierung der Ergebnisse in einem wissenschaftlichen, praktischen und persönlichen Referenzraum
4. Fazit
5. Literaturverzeichnis
6. Anhang
6.1. Gemalte Gottesbilder
6.2. Interviewleitfaden
6.3. Transkripte
6.4. Kodierleitfaden
Die vorliegende Arbeit untersucht qualitative Gottesvorstellungen von Fünftklässlern an einem Gymnasium, insbesondere im Kontext der biblischen Erzählung von Abraham. Ziel ist es, durch die Analyse von Kinderzeichnungen und ergänzenden Einzelinterviews zu verstehen, wie diese Altersgruppe Gott konzeptualisiert, welche anthropomorphen oder symbolischen Elemente dabei dominieren und inwiefern sich diese Vorstellungen entwicklungspsychologisch einordnen lassen.
3.1.3. Dritte Kategorie: positiv/ überirdisch
Diese Kernkategorie zeichnet sich dadurch aus, dass sie am häufigsten mit vierzehn Stück in der vorliegenden Untersuchung vorkommt (vgl. die Abbildungen 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 17 und 20). Alle Bilder haben gemeinsam, dass sie überwiegend bunt gestaltet sind sowie Motive des Himmels enthalten. Zu den Himmels-Motiven gehören Wolken, Engel, Regenbogen, Sonne, Mond, Blitz und Wind. Typisch für diese Kategorie sind positiv konnotierte Bildelemente wie eine gelb strahlende Sonne, ein leuchtend blauer Himmel, ein Gott mit bunten und ausgebreiteten Armen (vgl. beispielsweise Abbildung 5). Eins der Gottesbilder enthält neben der positiven Darstellung Gottes auch noch weitere Wesen wie beispielsweise Engel und Hunde, die sich gemeinsam mit Gott im Himmel befinden (vgl. Abbildung 2). Auf allen Bildern wurde Gott mit einem freundlich lächelnden Gesichtsausdruck von den Schüler*innen gemalt (vgl. beispielsweise Abbildung 14). Wie bereits angedeutet, wird Gott oftmals in der Umgebung eines Himmels verortet. Zu der himmlischen Umgebung gehören die bereits weiter oben skizzierten Bildmotive. In den Abbildungen 7 und 8 wird Gott als Science-Fiction-Figur im Weltraum von zwei Schülern verortet. Hier lassen sich keine Motive des Himmels festmachen. Vielmehr konzentrieren sich diese Schüler auf die Farbgebung ihres Bildes. Im Gegensatz zu den anderen gemalten Gottesbildern verwenden sie vielfältigere und kräftigere Farben wie blau, grün, gelb, rot und schwarz. In der siebten Abbildung lässt sich außerdem das Motiv des Blitzes anführen. Das dritte gemalte Gottesbild hat sich als eine weitere Besonderheit herausgestellt, denn dort fungiert Gott als Richtungsweiser am Himmel und stellt demzufolge eine symbolische Darstellungsweise dar. In Abbildung 5 wird Gott zwischen dem Himmel und der Erde lokalisiert, wo er als Schutzhülle um die Stadt Bergisch Gladbach dient.
1. Einleitung: Das Kapitel stellt die Forschungsabsicht dar, kindliche Gottesvorstellungen von Schülern einer fünften Klasse am Beispiel der Abraham-Erzählung zu untersuchen.
2. Darstellung des theoretischen Hintergrunds, des Forschungsstands und des Untersuchungsdesigns: Dieses Kapitel klärt zentrale Begriffe, gibt einen Forschungsüberblick und beschreibt die methodische Vorgehensweise sowie das Forschungsdesign der Arbeit.
3. Analyse und Reflexion der Untersuchungsergebnisse: Das Hauptkapitel präsentiert die Auswertung der gemalten Gottesbilder und Interviews, ordnet sie in Kategorien ein und reflektiert sie entwicklungspsychologisch sowie methodisch.
4. Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bestätigt die Arbeitshypothesen und diskutiert die Relevanz der Ergebnisse für den schulischen Religionsunterricht.
Gottesvorstellungen, Kinderzeichnungen, Religionsunterricht, Entwicklungspsychologie, Abraham, Anthropomorphismus, Qualitative Inhaltsanalyse, Gottesbild, Transzendenz, Religionspädagogik, Schüler, Sekundarstufe I, Symbolik, Glaube, Gottesbeziehung.
Die Arbeit untersucht, wie Fünftklässler an einem Gymnasium sich Gott vorstellen, indem ihre Zeichnungen und Aussagen analysiert und interpretiert werden.
Im Zentrum stehen die bildliche Darstellung Gottes, die Einflüsse von biblischen Geschichten auf diese Vorstellungen und die emotionale Bedeutung des Gottesbildes für die Kinder.
Ziel ist es, die Vielfalt der kindlichen Gottesvorstellungen zu erfassen und zu kategorisieren, um Rückschlüsse auf das religiöse Verständnis dieser Altersgruppe zu ziehen.
Die Studie nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring, um sowohl die gemalten Bilder als auch die geführten Interviews systematisch auszuwerten.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der sechs entwickelten Kategorien für Gottesbilder, der Untersuchung religiöser Symbole und der Einordnung in psychologische Stufenmodelle.
Zentrale Begriffe sind Gottesvorstellungen, Kinderzeichnungen, Religionspädagogik, Anthropomorphismus und die entwicklungspsychologische Einordnung.
Die Kinder nutzen häufig anthropomorphe Darstellungen, verknüpfen diese aber mit einer Vielzahl persönlicher und emotionaler Eigenschaften, wobei sie Gott oft im Himmel oder in Bezug zur Erde verorten.
Die Abraham-Erzählung bietet den Kindern einen konkreten Bezugspunkt, an dem sie ihr Gottesbild differenzieren können, etwa durch die Auseinandersetzung mit dem Bild eines strafenden versus eines positiven Gottes.
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