Bachelorarbeit, 2020
127 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Konstruktion von Mutterschaft und die Auswirkungen peripartaler psychischer Störungen (PPS) auf die Mutter-Kind-Dyade. Sie strebt an, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Belastungen zu schaffen, denen Frauen in der Phase der Schwangerschaft, Geburt und Nachgeburt gegenüberstehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung der Mutterschaft als soziales und biologisches Ereignis beleuchtet. Sie fokussiert auf die gesellschaftlichen Erwartungen und Ideale, die an Frauen gestellt werden. Im Anschluss wird die Konstruktion von Mutterschaft genauer untersucht, wobei verschiedene Aspekte wie Verzicht, Entmündigung, Schwangerschaft, Geburt und Postpartalphase beleuchtet werden.
Kapitel 3 widmet sich den peripartalen psychischen Störungen (PPS) als einem Faktor, der die Mutterschaft negativ beeinflussen kann. Es werden verschiedene Erscheinungsformen, Ursachen, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten von PPS vorgestellt. Außerdem wird der Weg von der Diagnose zur Therapie erläutert.
Die Auswirkungen von PPS auf die kindliche Entwicklung, die Mutter-Kind-Dyade und das soziale Umfeld werden ebenfalls untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Bedeutung von Prävention und Früherkennung. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Methode der qualitativen Sozialforschung und der Analyse einer Selbsthilfegruppe.
Kapitel 5 präsentiert einen Einzelfallbericht, basierend auf einem narrativen Interview, das im Rahmen der Forschung durchgeführt wurde. Es wird die „Grounded Theory“-Methode zur Auswertung der Daten angewendet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Konzepte der Mutterschaft, der peripartalen psychischen Störungen (PPS), der Mutter-Kind-Dyade, der gesellschaftlichen Erwartungen, der Familie und der erziehungswissenschaftlichen Bedeutung. Weitere wichtige Schlagworte sind: Schwangerschaft, Geburt, Postpartalphase, Prävention, Frühintervention, qualitative Sozialforschung, „Grounded Theory“ und Einzelfallstudie.
Es beschreibt, dass Mutterschaft nicht nur biologisch ist, sondern durch kulturelle Normen, politische Gegebenheiten und gesellschaftliche Erwartungen (z. B. Ideal der Aufopferung) geformt wird.
PPS steht für peripartale psychische Störungen, wie zum Beispiel die postpartale Depression, die eine schwere Krise nach der Geburt darstellen kann.
PPS kann die Mutter-Kind-Dyade (Beziehung) stören und negative Auswirkungen auf die emotionale und kognitive Entwicklung des Säuglings haben.
Hebammen sind zentral für die Früherkennung und Prävention, da sie engen Kontakt zu den Müttern in der sensiblen Phase nach der Geburt haben.
Der Weg umfasst in der Regel eine gesicherte Diagnose, therapeutische Begleitung und oft die Unterstützung durch Selbsthilfegruppen.
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