Diplomarbeit, 2017
105 Seiten, Note: 1
1 Zusammenfassung
2 Einleitung
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Warum Hochbegabtenförderung?
3.2 Förderung an der Schule
3.3 Auswahl der Schülerinnen
4 Fragestellung und Hypothese
4.1 Hypothese
5 Methoden
6 Ergebnisse
6.1 Allgemeines
6.2 Ergebnisse der Fragebögen und Diskussion
6.2.1 Frage 2: Auf welchem Wege hast Du von dem Workshop erfahren?
6.2.2 Fragen 3 und 4: An welchen, der halbjährlich stattfindenden Workshop-Themenreihen hast Du teilgenommen? Wenn Du nur eine Workshop-Themenreihen besucht hast, warum hast Du danach nicht mehr an einem Workshop teilgenommen?
6.2.3 Frage 5 und 6: Hast Du regelmäßig, so weit möglich, an den einzelnen Terminen einer Workshop-Themenreihen teilgenommen? Hast Du nur an den einzelnen Terminen einer Workshop-Themenreihen mit für Dich interessanten Themen teilgenommen?
6.2.4 Frage 7: Aus welchem Grund hast Du den Workshop besucht?
6.2.5 Frage 8: Welche Erwartungen hattest Du an den Workshop?
6.2.6 Frage 9: Haben sich Deine Erwartungen erfüllt?
6.2.7 Frage 10: Hat sich der Grund, warum Du Dich für eine Workshop-Themenreihe angemeldet hast, bei der Entscheidung für die nächste Workshop-Themenreihen geändert?
6.2.8 Frage 11: Mit anderen Teilnehmerinnen / Teilnehmern habe ich mich auch außerhalb der Workshops in der Schule getroffen?
6.2.9 Frage 12: Mit anderen Teilnehmerinnen / Teilnehmern habe ich mich auch außerhalb der Schule privat getroffen
6.2.10 Frage 13: Ich habe mich mit anderen Teilnehmerinnen / Teilnehmern angefreundet?
6.2.11 Frage 14: Der Workshop hat viel Spaß gemacht
6.2.12 Frage 15: Ich habe viel dazu gelernt
6.2.13 Frage 16: Durch den Workshop hat mir die Schule insgesamt mehr Spaß gemacht
6.2.14 Frage 17: Bei der Auswahl der Themen sollten die Teilnehmerinnen / Teilnehmer mehr beteiligt werden
6.2.15 Frage 18: Bei der Auswahl der Inhalte der einzelnen Treffen sollten die Teilnehmerinnen / Teilnehmer mehr beteiligt werden
6.2.16 Frage 19: Der Workshop sollte häufiger stattfinden
6.2.17 Frage 20: Durch die Teilnahme am Workshop habe ich den beteiligten Lehrer aus einer anderen Perspektive (Sicht) kennengelernt
6.2.18 Frage 21: Durch die Teilnahme am Workshop habe ich die Schule noch einmal anders erlebt
6.2.19 Frage 22: Durch die Teilnahme am Workshop habe ich mich und meine Fähigkeiten anders wahrgenommen
6.2.20 Frage 23: Durch die Teilnahme am Workshop habe ich erlebt, dass auch auf meine Bedürfnisse eingegangen wird
6.2.21 Frage 24: Seit dem ich den Workshop besuche haben sich meine Noten verbessert
6.3 Ergebnisse aus Verknüpfungen von Antworten
6.3.1 Ergebnisse in Bezug auf die Häufigkeit des Workshopsbesuchs
6.3.1.1 Indexwert bei den Fragen 14 bis 24
6.3.2 Verknüpfungen von Fragen in Bezug auf Erwartungen, Hoffnungen, Spaß und Wissenzuwachs
6.3.2.1 Haben sich Schülerinnen mit anderen Teilnehmerinnen getroffen oder angefreundet (Fragen 11, 12 und 13), bei Frage 7 ankreuzten „Hoffnung Schüler/innen mit ähnlichen Interessen und Neugier kennen zu lernen bzw. zu treffen“?
6.3.2.2 Besteht ein Zusammenhang zwischen Spaß und Lernerfolg (Fragen 14 und 15) mit einer veränderten Wahrnehmung der Schule und der eigenen Person (Fragen 21, 22 und 23)?
6.3.2.3 Zusammenhang von „Spaß“ beim Workshop und „Schule einmal anders erlebt“ (Fragen 14 und 21)
6.3.2.4 Zusammenhang von „Spaß“ beim Workshop und „eigene Fähigkeiten anders wahrgenommen“ (Fragen 14 und 22)
6.3.2.5 Zusammenhang von „Spaß“ beim Workshop und „auf eigene Bedürfnisse wurde eingegangen“ (Fragen 14 und 23)
6.3.2.6 Zusammenhang von „viel dazu gelernt“ beim Workshop und „Schule einmal anders erlebt“ (Fragen 15 und 21)
6.3.2.7 Zusammenhang von „viel dazu gelernt“ beim Workshop und „eigene Fähigkeiten anders wahrgenommen“ (Fragen 15 und 22)
6.3.2.8 Zusammenhang von „viel dazu gelernt“ beim Workshop und „auf eigene Bedürfnisse wurde eingegangen“ (Fragen 15 und 23)
7 Schlussfolgerung
7.1 Wurden die unter „Förderung an der Schule“ auf Seite 14 genannten Ziele erreicht?
8 Ausblick
10 Anhänge
10.1 Anhang 1
10.2 Anhang 2
10.3 Anhang 3
10.4 Anhang 4
10.5 Anhang 5
10.6 Anhang 6
10.7 Anhang 7
Die vorliegende Diplomarbeit evaluiert einen schulinternen Begabten-Workshop, der als Enrichment-Maßnahme konzipiert ist, um die Bedürfnisse hochbegabter Schülerinnen gezielt zu fördern. Dabei wird untersucht, inwiefern der Workshop zur Erreichung der gesetzten Förderziele beiträgt und welche Rückschlüsse aus der Teilnehmererfahrung auf die Qualität und Ausgestaltung des Angebots gezogen werden können.
3.1 Warum Hochbegabtenförderung?
Hochbegabte leiden oftmals an der Unterforderung im Regelunterricht. „Langeweile kann manchmal einfach das übliche Klagen oder eine Entschuldigung sein, um sich nicht am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen: häufiger jedoch mögen diese Kinder viele Schulaktivitäten nicht, weil sie keine Herausforderung für sie darstellen“ (Webb, J.T., Gore, J.L., Amend, E. R. & DeVries, A.R., 2017, S. 110).
Und dann entsteht diese berühmte Langeweile, die Hochbegabten so oft und zu Recht nachgesagt wird. Diese Langeweile ist hochgradig nervös, eine Art mentaler Hunger, eine besondere geistige Unruhe, mit der wir uns noch ausführlich beschäftigen. Hochbegabte brauchen Ideen und Herausforderungen, sonst laufen sie innerlich Amok und äußerlich auch und brechen wieder ihre Zelte ab und streben wieder zu neuen Ufern. (Niklas, C. & Niklas, A., 2017, S. 96).
„Höchstbegabte Kinder verbringen mitunter bis zu drei Viertel der Unterrichtszeit mit reiner Beschäftigungsarbeit oder dem Warten auf andere. “ (Webb, J.T., Gore, J.L., Amend, E. R. & DeVries, A.R., 2017, S. 115).
Dauerhafte schulische Unterforderung kann diverse Folgen haben, z. B. Schulunlust, Störung des Unterrichts, Langeweile bis zur kompletten Schulverweigerung (Arnold, D. und Preckel, F., 2011, S. 79 – 83, 118; Heinbokel, A., 2002, S. 253; Heinbokel, 2012, S. 16 - 19; Koop, C. und Preckel, F., 2015, S.
1 Zusammenfassung: Diese Arbeit klärt, ob der seit 2014 durchgeführte Begabten-Workshop die Anforderungen einer Enrichment-Maßnahme erfüllt und evaluiert die Ergebnisse einer 24-Fragen-Umfrage.
2 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Evaluierung des vom Autor durchgeführten Begabten-Workshops und klärt terminologische Fragen zur Hochbegabtenförderung.
3 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit der Förderung aufgrund von Unterforderung im Regelunterricht und erläutert die spezifischen Förderansätze an der Schule sowie Auswahlkriterien.
4 Fragestellung und Hypothese: Hier werden das Ziel der Evaluation sowie die Annahme definiert, dass der Workshop maßgeblich zur Förderung der Lernfreude und zum Wissenserwerb beiträgt.
5 Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung und Durchführung der Fragebogenaktion, die Piloterprobung sowie die statistische Auswertung mittels Indexwerten.
6 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert detailliert die Antworten der Schülerschaft zu den 24 Fragen und verknüpft diese, um Zusammenhänge zwischen Teilnahmefrequenz und persönlichen Erlebnissen aufzuzeigen.
7 Schlussfolgerung: Die Ergebnisse werden in einen wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und mit anderen Evaluationen verglichen, um die Erreichung der gesteckten Ziele zu reflektieren.
8 Ausblick: Der Ausblick diskutiert zukünftige Maßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Zielgruppe der Q-Phase und der Kommunikationswege für das Workshop-Angebot.
Hochbegabtenförderung, Enrichment-Maßnahme, Schüler-Evaluation, Fragebogen-Analyse, Unterforderung, Schulisches Enrichment Modell, Wissensdrang, Lernmotivation, Bildungsförderung, Workshop-Konzept, Begabungsforschung, Schulentwicklung, soziale Interaktion, Selbstwahrnehmung, Interessenförderung.
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation eines schulinternen Begabten-Workshops, der als zusätzliche Fördermaßnahme für hochbegabte Kinder konzipiert ist.
Im Mittelpunkt stehen die Themenfelder Hochbegabtenförderung, Enrichment-Konzepte im schulischen Umfeld sowie die Analyse von Teilnehmerrückmeldungen zu Motivation, Spaß und Lernerfolg.
Das Ziel ist die Überprüfung, ob der Workshop die Bedürfnisse der hochbegabten Schülerinnen erfüllt und ob die gesetzten Ziele in Bezug auf Neugier und soziale Vernetzung erreicht werden.
Es wurde eine quantitative Evaluation mittels eines strukturierten Fragebogens durchgeführt, wobei die Antworten für eine detaillierte Analyse in Indexwerte übersetzt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begründungen zur Notwendigkeit der Förderung sowie eine umfassende Darstellung und Verknüpfung der Ergebnisse der Fragebogenaktion.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Hochbegabtenförderung, Enrichment, Schulisches Enrichment Modell, Evaluation und Begabungsforschung.
Die Auswertung zeigt, dass die teilnehmenden Schüler durch den Workshop die beteiligten Lehrkräfte aus einer anderen, meist positiveren Perspektive kennengelernt haben.
Die Befragung ergab hierzu eher eine ablehnende Tendenz; der Workshop wird primär nicht als Mittel zur Notenverbesserung, sondern zur Befriedigung des Wissensdrangs gesehen.
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