Bachelorarbeit, 2021
76 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2. Begriffsdefinition Lernen
2.1 Lerntheorien
2.1.1 Behaviorismus
2.1.2 Kognitivismus
2.1.3 Konstruktivismus
2.2 Prozess des Lernens
3. Konditionierung
3.1 Klassische Konditionierung
3.2 Operante Konditionierung
3.2.1 Verstärker und Bestrafung
3.2.2 Verstärkerpläne
3.3 Lernbedingungen
3.4 Unterscheidung klassischer und operanter Konditionierung
4 Edward Lee Thorndike
5 Experiment Operante Konditionierung am Zwerghamster
5.1 Aufbau der Hamsterbox
5.2 Vorgehen bei der Durchführung des Experimentes
5.3 Lernbedingungen des Experimentes
5.4 Auswertung und Ergebnisse des Experimentes
6 Schlussfolgerungen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Grundlagen des Lernprozesses sowie die Mechanismen der klassischen und operanten Konditionierung, um durch ein selbstdurchgeführtes Experiment mit einem Dsungarischen Zwerghamster theoretische Erkenntnisse in der Praxis zu veranschaulichen und zu vergleichen.
3.2 Operante Konditionierung
Es handelt sich bei dem operanten Assoziationslernen um eine „Form des Lernens, bei der eine Reaktion wie eine motorische Verhaltensweise mit einer Belohnung wie Nahrung verbunden wird.“ (Bear et al. 2018, S. 993).
„Das operante Verhalten erfolgt instrumentell, da das Verhalten zu einer Veränderung bzw. Konsequenz in der Umwelt führt.“ (Kiesel/ Koch 2012, S. 22f.).
Daher wird die Operante Konditionierung häufig auch als instrumentelle Konditionierung bezeichnet. Ein weiterer häufig verwendeter Begriff für die operante Konditionierung ist das Lernen am Erfolg. Das Lernen der instrumentellen Konditionierung untersteht der Beeinflussung durch Reaktion der Umwelt auf ein Verhalten.
Bei dem operanten Assoziationslernen kommt es zum Erlernen von Reiz- Reaktions- Typen (Stimulus-Response) aus dem gezeigtem Verhalten eines Individuums.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themengebiete des Lernens und der Konditionierung ein und skizziert das geplante Tierexperiment mit einem Zwerghamster.
2. Begriffsdefinition Lernen: Das Kapitel definiert Lernen als lebenslangen Prozess der Verhaltensänderung und erläutert die biopsychosozialen Einflussfaktoren sowie die Rolle des Gedächtnisses.
2.1 Lerntheorien: Hier werden die drei großen Lerntheorien – Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus – in ihrer Definition und historischen Bedeutung vorgestellt.
2.2 Prozess des Lernens: Dieser Abschnitt beschreibt die verschiedenen Gedächtnissysteme und die Enkodierung von Informationen als mehrstufigen Prozess.
3. Konditionierung: Der Text führt in das Konzept des Assoziationslernens ein und erläutert die grundlegenden Unterscheidungen zwischen nichtassoziativen und assoziativen Lernprozessen.
3.1 Klassische Konditionierung: Dieses Kapitel widmet sich dem Modell nach Pawlow, bei dem neutrale Reize mit unkonditionierten Reizen gekoppelt werden.
3.2 Operante Konditionierung: Hier wird das Lernen am Erfolg erläutert, wobei insbesondere die Konsequenzen eines Verhaltens in der Umwelt im Mittelpunkt stehen.
3.3 Lernbedingungen: Dieser Teil befasst sich mit den Faktoren Kontiguität und Kontingenz, die entscheidend für die Effektivität von Konditionierungsprozessen sind.
3.4 Unterscheidung klassischer und operanter Konditionierung: Das Kapitel vergleicht beide Lernformen hinsichtlich ihrer Mechanismen und ihres Bezugs zum behavioristischen Modell.
4 Edward Lee Thorndike: Hier wird der Pionier der operanten Konditionierung vorgestellt und seine Theorie des "Law of effects" anhand der berühmten Puzzlebox erklärt.
5 Experiment Operante Konditionierung am Zwerghamster: Dieses Kapitel dokumentiert die Durchführung einer selbst konzipierten Studie, inklusive des Baus der Hamsterbox und der methodischen Vorgehensweise.
5.1 Aufbau der Hamsterbox: Eine detaillierte Bauanleitung für die experimentelle Hamsterbox inklusive der benötigten Materialien.
5.2 Vorgehen bei der Durchführung des Experimentes: Dieser Abschnitt beschreibt die Beobachtung der Sinneswahrnehmungen des Hamsters und den Ablauf der Versuchsreihen.
5.3 Lernbedingungen des Experimentes: Hier werden spezifische Beobachtungen zu Ablenkungen und Lernhindernissen während der Testphasen reflektiert.
5.4 Auswertung und Ergebnisse des Experimentes: Das Kapitel liefert die statistische Analyse der Lernfortschritte des Zwerghamsters in Form von Tabellen und Zeitverläufen.
6 Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst die Relevanz der Konditionierungsforschung für pädagogisches Handeln und den menschlichen Alltag zusammen.
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Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Lernens und vergleicht theoretische Konzepte der klassischen und operanten Konditionierung anhand eines praktischen Experiments.
Die Schwerpunkte liegen auf den Lerntheorien des Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie auf der spezifischen Anwendung operanter Konditionierung durch Edward Lee Thorndike.
Ziel ist es, die Konditionierungsprozesse bei Tieren durch eine selbst durchgeführte experimentelle Studie mit einem Zwerghamster zu demonstrieren und mit bekannten Theorien wie dem "Law of effect" zu vergleichen.
Es wurde ein kontrolliertes Tierexperiment durchgeführt, bei dem das Verhalten eines Zwerghamsters in einer eigens konstruierten Puzzlebox über einen Zeitraum von 30 Tagen dokumentiert und ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Aufarbeitung der Lerntheorien und Konditionierungssysteme sowie eine detaillierte Dokumentation des Aufbaus und der Ergebnisse der Hamster-Studie.
Die wichtigsten Schlagworte sind Operante Konditionierung, Lernen am Erfolg, Verstärkerpläne, Verhaltensänderung und Thorndike.
Die Motivation wurde durch die Gabe von Lieblingsfutter (Sonnenblumenkerne) als positive Verstärkung nach erfolgreichem Durchqueren der Box gesteuert.
Dieser Verstärkerplan wurde eingesetzt, um dem Tier eine unmittelbare positive Konsequenz für das erreichte Ziel zu bieten und somit den Lernprozess zu beschleunigen.
Das räumliche Gedächtnis ist notwendig, damit das Tier Merkmale der Umgebung wiedererkennen kann, um den Weg zum Ziel effizienter zu bewältigen.
Es wird betont, dass Konditionierungsprozesse im Unterricht allgegenwärtig sind und Lehrkräfte durch gezielte Verstärkung und kleine Lernportionen den Lernerfolg positiv beeinflussen können.
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