Bachelorarbeit, 2020
50 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1. 1 Hinführung
1.2 Aufbau und Fragestellung
1.3 Begriffsbestimmungen
2. Theoretische Grundlagen von Lean Management
2.1 Entstehung des Lean Gedanken und geschichtlicher Hintergrund
2.2 Die Wertschöpfungskette
2.2.1 Grundgedanke
2.2.2 Vergleich mit Projektphasen bei Videoproduktionen
2.3 Ziele von Lean Management
3. Herausforderungen
3.1 Physisches Produkt / immaterielles Gut & Dienstleistungen
3.2 Lean Management bei Projektarbeit
4. Übertragbarkeit auf Videoproduktionen
4.1 Die acht Gestaltungsprinzipien von Lean Management
4.1.1 Vermeidung von Verschwendungen
4.1.2 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
4.1.3 Standardisierung
4.1.4 Null-Fehler-Prinzip
4.1.5 Fließprinzip
4.1.6 Pull-Prinzip
4.1.7 Mitarbeiterorientierung und zielorienterte Führung
4.1.8 Visuelles Management
4.2 Die sieben Arten der Verschwendung
4.2.1 Überproduktion
4.2.2 Bestände
4.2.3 Ausschuss, Fehler und Nacharbeit
4.2.4 Overprocessing
4.2.5 Transport
4.2.6 Bewegung
4.2.7 Wartezeit
4.3 Ausgewählte Lean-Methoden
4.3.1 Wertstromanalyse
4.3.2 Tätigkeitsanalyse
4.3.3 PDCA-Zyklus
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit Lean Management auf die Videoproduktion übertragen werden kann, um Produktionsprozesse zu optimieren und die Produktivität zu steigern. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Inwieweit können Videoproduktionen durch Lean Management optimiert und dadurch in ihrer Produktivität gesteigert werden?
4.1.2 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Dieser Begriff wird oft auch mit dem japanischen „Kaizen“ beschrieben, was übersetzt „Veränderung zum Besseren“ bedeutet. Im Deutschen ist wird es als jener „Teil des Qualitätsmanagements [definiert], der auf die Erhöhung der Fähigkeit zur Erfüllung der Qualitätsforderungen gerichtet ist.“ Der japanische Kaizen-Experte Masaaki Imai weitet den Kaizen-Begriff aus und sieht in ihm eine Philosophie für das ganze Leben: „Die Kaizen Philosophie setzt voraus, dass unsere Art zu leben – sei es unser Arbeitsleben, unser Sozialleben oder unser Leben zu Hause – das Ziel ständiger Verbesserung sein sollte. Dieses Konzept ist für viele Japaner so natürlich und naheliegend, dass sie sich seiner oft gar nicht gewahr sind!“ Im unternehmerischen Kontext gilt es also, ständig Verbesserungsvorschläge einzubringen und umzusetzen. Es reicht nicht, sich auf seinem bisher Erreichten auszuruhen, sondern am Zahn der Zeit zu bleiben. Frank Bertagnolli zeigt auf, wie sehr japanische Unternehmen diese Philosophie implementiert haben. Während in Deutschland wenige Vorschläge gemacht werden, die einzeln betrachtet hohe Ersparnisse hervorbringen, bringt jeder japanische Mitarbeiter deutlich mehr Vorschläge ein, was in der Masse eine deutlich höhere Produktivitätssteigerung mit sich bringt.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema Video als dominierendes Medium ein und leitet daraus die Relevanz der Effizienzsteigerung in Videoproduktionen ab.
2. Theoretische Grundlagen von Lean Management: Es wird die Entstehung des Lean-Gedankens (Toyota-Produktionssystem), die Bedeutung der Wertschöpfungskette und die allgemeinen Ziele von Lean Management erläutert.
3. Herausforderungen: Die spezifischen Schwierigkeiten bei der Übertragung auf immaterielle Dienstleistungen und die Einmaligkeit von Projektarbeiten werden analysiert.
4. Übertragbarkeit auf Videoproduktionen: Dieser Hauptteil prüft detailliert die Anwendbarkeit der acht Gestaltungsprinzipien, der sieben Verschwendungsarten sowie spezifischer Lean-Methoden auf den Bereich der Videoproduktion.
5. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Lean Management zur Produktivitätssteigerung in der Medienbranche.
Lean Management, Videoproduktion, Produktivität, Prozessoptimierung, Kaizen, Verschwendung, Wertschöpfungskette, Projektmanagement, Standardisierung, Null-Fehler-Prinzip, PDCA-Zyklus, Effizienz, Medienwirtschaft, Wertstromanalyse, Dienstleistung.
Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit der Management-Philosophie Lean Management auf den spezifischen Bereich der Videoproduktionen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Prinzipien des Lean Managements, der Identifikation von Verschwendungsarten sowie der Anwendung spezifischer Methoden zur Prozessoptimierung.
Das Ziel ist es herauszufinden, inwieweit Videoproduktionen durch Lean Management optimiert und in ihrer Produktivität gesteigert werden können.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse theoretischer Konzepte des Lean Managements und prüft deren Übertragbarkeit auf praktische Anwendungsbereiche in der Videoproduktion.
Der Hauptteil analysiert die acht Gestaltungsprinzipien, die sieben Arten der Verschwendung und ausgewählte Lean-Methoden (wie Wertstromanalyse oder PDCA-Zyklus) auf ihre Praxistauglichkeit in Medienprojekten.
Wesentliche Begriffe sind Lean Management, Videoproduktion, Produktivität, Prozessoptimierung, Kaizen und Wertschöpfung.
In der industriellen Fertigung sind physische Lagerbestände kritisch, während sie in der Videoproduktion kaum existieren, da es sich um Dienstleistungen und immaterielle Güter handelt.
Der Dienstleistungsbereich basiert auf Kundenaufträgen; es wird nichts für den freien Markt auf Vorrat produziert, was dem Grundgedanken des Pull-Prinzips entspricht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

