Bachelorarbeit, 2021
135 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Leitfragen
1.3 Übersicht über die Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Darstellung der theoretischen Aspekte zur Digitalisierung von Unternehmen
2.1.1 Die Kundenzentrierung
2.1.2 Der neue Umgang mit Daten
2.1.3 Das Innovationsmanagement
2.1.4 Agiles Arbeiten
2.1.5 Digitale Führungskompetenzen
2.2 Darstellung der damit einhergehenden empirischen Ergebnisse
2.2.1 Hohe Ansprüche an den Kundenservice
2.2.2 Daten als Innovationstreiber
2.2.3 Innovationen als Schlüssel der Digitalisierung
2.2.4 Agilität für dynamische Stabilität
2.2.5 Digitale Führungskompetenzen
2.3 Zwischenfazit
2.3.1 Verdichtung der Theorie
2.3.2 Präzisierung der Problemstellung
2.3.3 Aufstellung einer Hypothese
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Ausgangssituation und Rahmenbedingungen
3.1.1 Kurzbeschreibung der themenrelevanten Aspekte der Digitalisierung
3.1.2 Darstellung der aktuellen Ausgangssituation
3.2 Überblick über das Untersuchungsdesign
3.3 Beschreibung des analysierten Datenbestandes
3.3.1 Art und Umfang der untersuchten Daten
3.3.2 Relevanz der Daten für die Untersuchung
3.4 Vorgehen im Rahmen der Durchführung und Auswertung
4 Ergebnisse
5 Kritische Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.1.1 Auswirkungen auf die Digitalisierung deutscher Unternehmen
5.1.2 Auswirkungen auf die Digitalisierung in Bezug zur Unternehmensgröße
5.2 Qualität des eigenen Vorgehens und des Datenbestandes
5.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen und Hinweise
5.4 Ausblick und Fazit
6 Anlagen
6.1 Fieldreport Projekt 978659
6.2 Fragenkatalog
6.3 Statistik - Alle Teilnehmenden
6.4 Statistik - Alle Teilnehmenden die abgeschlossen haben
6.5 Statistik - Alter der Teilnehmenden
6.6 Statistik - Arbeitsweg
6.7 Statistik - Gesundheitsbranche
6.8 Statistik - Marketing und Werbung
6.9 Statistik - Großunternehmen
6.10 Statistik - Mittlere Unternehmen
6.11 Statistik - Kleine Unternehmen
6.12 Statistik - Kleinstunternehmen
Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss der pandemiebedingten Homeoffice-Maßnahmen auf die Digitalisierung deutscher Unternehmen zu untersuchen und zu bewerten, inwiefern dies zu einem nachhaltigen Wandel beigetragen hat.
1.1 Problemstellung
In Deutschland gibt es nach wie vor zwei Lager: Auf der einen Seite die Unternehmen, in denen Platz gemacht wird für digital ausgerichtete CEO’s und CDO’s und auf der anderen Seite die sog. „Late Majority“, deren Geschäftsprozesse und Produkte nicht digital aufgewertet werden und welche deshalb möglicherweise Gefahr laufen ihre Marktmacht zu verlieren.
Während in der Bundesrepublik Deutschland das World Wide Web entstand, in den 1980er Jahren die ersten selbstfahrenden Autos entwickelt und in den 1990ern das Deep-Learning-Verfahren (ein künstliches neuronales Netz) erfunden wurde, spielt die BDR bei der Umsetzung in marktgängige digitale Produkte keine große Rolle im internationalen Vergleich.
Dies hat zur Folge, dass sich der Innovationsdruck auf deutsche Unternehmen seit geraumer Zeit verstärkt. Sogar Unternehmen wie das tradierte Versandhaus Quelle, welches aufgrund seiner Struktur und Branche eigentlich prädestiniert war für Online-Geschäfte, konnte bereits 2009 der Konkurrenz des Onlinehändlers Amazon nicht mehr standhalten und meldete Konkurs an.
Dabei müssen sich mittlerweile in nahezu allen Branchen Organisationen mit der digitalen Transformation auseinandersetzen, wenn sie einen Teil ihrer Marktmacht behalten möchten. Der größte Druck entsteht vorwiegend durch die zunehmend kürzer werdenden Produktzyklen und neue innovative Geschäftsmodelle wie Streaming-Dienste, oder sog. Free-Modelle (kostenlose Funktionen für die Nutzenden und Möglichkeiten der Datenauswertung für die Anbieter*innen), die auf den Markt drängen.
Diese sog. disruptiven Innovationen entstehen meist auf Basis neuer Technologien, welche zu neuen Produktentwicklungen führen, neue Geschäftsfelder eröffnen oder bestehende beschleunigen, sodass traditionelle Geschäftsmodelle bisweilen vollständig verdrängt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung der digitalen Rückständigkeit deutscher Unternehmen und definiert das Ziel, den Einfluss der Pandemie auf diesen Wandel zu untersuchen.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erarbeitet theoretische Grundlagen der Digitalisierung, inklusive Kundenzentrierung, Datenmanagement, Innovation und Agilität, sowie deren empirische Fundierung.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird das Untersuchungsdesign der quantitativen Online-Umfrage erläutert, welche zur Beantwortung der Leitfrage herangezogen wird.
4 Ergebnisse: Die zentralen Daten der Umfrage werden präsentiert, insbesondere der Anstieg von Homeoffice-Nutzung und digitalen Systemen während der Pandemie.
5 Kritische Diskussion: Die gewonnenen Erkenntnisse werden interpretiert und in den Kontext bestehender Studien gesetzt, um Schlussfolgerungen über den digitalen Wandel in Deutschland zu ziehen.
Digitale Transformation, Coronapandemie, disruptive Innovationen, deutsche Unternehmen, Online-Umfrage, Homeoffice, Changemanagement, Kundenzentrierung, Agilität, Datenverwertung, Innovationsmanagement, Führungskompetenzen, Digitalisierungsgrad.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie des Jahres 2020 konkret auf die Digitalisierung deutscher Unternehmen ausgewirkt haben.
Zentrale Themen sind die digitale Transformation, das Changemanagement, der Einsatz digitaler Systeme, agile Arbeitsmethoden sowie die Rolle der Führungskräfte.
Ziel ist es zu ermitteln, ob die krisenbedingten Umstellungen (wie Homeoffice) nachhaltige digitale Impulse in deutschen Unternehmen gesetzt haben.
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse mit bestehenden Studien und Indizes verglichen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Digitalisierung, das methodische Vorgehen bei der Umfrage, die Darstellung der Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Digitale Transformation, Unternehmenskultur, Agilität, datenbasierte Entscheidungsfindung und Innovationskultur aus.
Im Gegensatz zu vielen Studien, die primär Führungspositionen befragen, richtet sich diese Untersuchung an eine breitere Zielgruppe von Angestellten und Selbstständigen, um ein realeres Bild aus der Arbeitspraxis zu erhalten.
Die Autorin stellt fest, dass insbesondere Kleinstunternehmen in der Krise überraschend flexibel und agil reagiert haben und teilweise größere Innovationssprünge vollzogen als erwartet.
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