Masterarbeit, 2021
95 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangspunkt und Relevanz des Themas
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen und theoretische Fundierung
2.1 Shareholder- und Stakeholder-Ansatz
2.1.1 Shareholder-Value-Ansatz
2.1.2 Stakeholder-Value-Ansatz
2.1.3 Informationsasymmetrien
2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.2.1 Nachhaltigkeit
2.2.1.1 Begriffsdefinition
2.2.1.2 Triple-Bottom-Line-Ansatz
2.2.2 Pyramidenmodell von Caroll
2.2.3 Begriffsdefinition CSR
2.2.4 CSR und Stakeholder-Dialog
2.3 Unternehmensberichterstattung
2.3.1 Entwicklung der Unternehmensberichterstattung
2.3.2 Nichtfinanzieller Berichterstattung
2.3.2.1 Grundlagen nichtfinanzieller Berichterstattung
2.3.2.2 Das Konzept der Wesentlichkeit in der nichtfinanziellen Berichterstattung
2.3.2.3 Rahmenwerke der nichtfinanziellen Berichterstattung
2.3.3 Integrated Reporting
2.3.3.1 Grundlagen Integrated Reporting
2.3.3.2 Berichtsprinzipien – guiding principles
2.3.3.3 Inhaltselemente
3 Analyse der CSR Richtlinie und Integrated Reporting
3.1 Analyse der CSR-Richtlinie
3.1.1 Entwicklung von CSR in Europa und Deutschland
3.1.2 Anwendungsbereich der CSR-Richtlinie
3.1.3 Inhalt der CSR-Richtlinie
3.1.4 Zielsetzung der nichtfinanziellen Berichterstattung
3.2 Ex-post-Analyse der CSR-Richtlinie
3.2.1 Relevanz der CSR-Berichterstattung im öffentlichen Diskurs
3.2.2 Analyse aus der Stakeholder Perspektive
3.2.3 Analyse aus der Unternehmens Perspektive
3.3 Vor- und Nachteile des Integrated Reportings
4 Diskussion der Untersuchungsergebnisse
4.1 Zuordnung der Vorteile des Integrated Reportings zu Problemen der CSR Berichterstattung
4.2 Ergebnis
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die integrierte Berichterstattung (Integrated Reporting) als Lösungsansatz für die aktuellen Defizite der CSR-Berichterstattung in deutschen Unternehmen dienen kann, wobei insbesondere die Qualität, Vergleichbarkeit und Informationsvermittlung im Fokus stehen.
2.3.2.2 Das Konzept der Wesentlichkeit in der nichtfinanziellen Berichterstattung
Gemäß § 289c HGB ist in der nichtfinanziellen Erklärung mindestens auf die Aspekte Umweltbelange, Arbeitnehmerbelange, Sozialbelange, Menschenrechte sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung einzugehen. Eine Eingrenzung der Berichtspflichten erfolgt jedoch durch die Wesentlichkeitsformel der nichtfinanziellen Erklärung. Demnach sind die Angaben zu verfolgten Konzepten, Risiken und Leistungsindikatoren verpflichtend, sofern sie „für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der Kapitalgesellschaft sowie der Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die in Absatz 2 genannten Aspekte erforderlich sind“ (§ 289c Abs. 3 HGB). Die Formulierung wurde für die Umsetzung in deutsches Recht direkt aus der EU-Richtlinie 2014/95/EU übernommen. Die Formulierung beinhaltet zwei kumulativ zu erfüllende Bedingungen. Verpflichtende nichtfinanzielle Angaben sind nur dann zu machen, wenn diese:
• sowohl für das Verständnis der Auswirkungen auf die nichtfinanziellen Aspekte (nachhaltigkeitsbezogene Wesentlichkeit)
• als auch für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der Kapitalgesellschaft (ökonomische Wesentlichkeit)
erforderlich sind. Die Berichtspflicht gemäß CSR-RUG (§ 289c HGB) stellt somit die Schnittmenge (C) aus berichtspflichtigen Themen nach § 289 Abs. 3 HGB (Lagebericht) und Themen, die in Nachhaltigkeitsberichten darzustellen sind (bspw. Rahmenwerk der Global Reporting Initiative) (B), dar.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der CSR-Berichterstattung ein, erläutert die Relevanz der EU-Regulierungen und definiert die Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich des Integrated Reportings.
2 Grundlagen und theoretische Fundierung: Das Kapitel legt die theoretische Basis durch die Erläuterung von Shareholder- und Stakeholder-Ansätzen, Nachhaltigkeitskonzepten, CSR-Definitionen sowie aktuellen Ansätzen der Unternehmensberichterstattung.
3 Analyse der CSR Richtlinie und Integrated Reporting: Hier erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der regulatorischen CSR-Richtlinie, ihrer Analyse aus Stakeholder- und Unternehmensperspektive sowie der Diskussion der Vor- und Nachteile des Integrated Reportings.
4 Diskussion der Untersuchungsergebnisse: In diesem Kapitel werden die identifizierten Probleme der CSR-Berichterstattung den Vorteilen des Integrated Reportings gegenübergestellt, um die Forschungsfrage qualitativ zu beantworten.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und ordnet die Bedeutung der nichtfinanziellen Berichterstattung in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung ein, verbunden mit Empfehlungen für zukünftige Forschung.
Corporate Social Responsibility, CSR-Richtlinie, Integrated Reporting, Nachhaltigkeit, Unternehmensberichterstattung, Stakeholder, Shareholder, Wesentlichkeit, Lagebericht, CSR-RUG, nichtfinanzielle Erklärung, Transparenz, Informationsasymmetrien, EU-Regulierung, Wertschöpfung
Die Arbeit analysiert die CSR-Berichterstattung deutscher Unternehmen im Spannungsfeld der EU-Regulierungen und untersucht, ob das Konzept des Integrated Reporting Lösungen für bestehende Probleme bietet.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von CSR und Unternehmensberichterstattung, der Analyse der gesetzlichen CSR-Richtlinie sowie der Evaluation des Integrated Reporting als alternatives Berichtsformat.
Das Hauptziel besteht darin, zu klären, ob die Berichtsform Integrated Reporting eine Lösung für die aktuellen Probleme und Unzulänglichkeiten der klassischen CSR-Berichterstattung darstellt.
Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Analyse, die aktuelle Probleme aus verschiedenen Perspektiven (Stakeholder/Unternehmen) beleuchtet und diese mit den Vorteilen des Integrated Reporting vergleicht.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Analyse der CSR-Richtlinie, die Ex-post-Analyse der Umsetzung sowie die Diskussion der Vor- und Nachteile der integrierten Berichterstattung.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie CSR-Berichterstattung, Integrated Reporting, Wesentlichkeit, Stakeholder-Dialog und Informationsasymmetrien charakterisieren.
Die Wesentlichkeitsformel wird kontrovers diskutiert, da sie die kumulative Erfüllung von wirtschaftlicher und nachhaltigkeitsbezogener Wesentlichkeit fordert, was die Berichterstattung über sensible soziale Risiken einschränken kann.
Das "integrated thinking" wird als eine wichtige Voraussetzung für die Transformation zur integrierten Berichterstattung gesehen, um die Komplexität der Wertschöpfung besser in die Unternehmensplanung zu integrieren.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Integrated Reporting zwar keine Patentlösung für alle Probleme darstellt, aber durch konnektive Darstellung und höhere Stakeholder-Orientierung das Potenzial zur qualitativen Verbesserung der Berichterstattung besitzt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

