Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
2. Theorie der Nachfrage nach Versicherungsprodukten
2.1. Deskriptive und präskriptive Entscheidungstheorie
2.2. Basiselemente eines Entscheidungsmodells
2.3. Versicherbarkeit von Risiken
2.4. Risikoeinstellung und Risikoaversion
2.5. Erwartungsnutzentheorie
2.6. Prospect-Theorie
2.7. Vermögen in der Versicherungswirtschaft
3. Determinanten der Versicherungsnachfrage
3.1. Risikowahrnehmung und Risikoaversion
3.2. Vermögens als Determinante der Versicherungsnachfrage
4. Versicherungsnachfrage in der Literatur
4.1. Literaturübersicht der analysierten Studien
4.2. Diskussion der Versicherungsnachfrage
4.2.1. Risikowahrnehmung von LPHC-Risiken
4.2.2. Vermögen als Determinante der Versicherungsnachfrage
5. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die zentralen Determinanten der Versicherungsnachfrage mit einem besonderen Fokus auf den Einfluss des Vermögens. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, warum Individuen bestimmte Risiken versichern oder unterversichert bleiben, und bestehende Forschungsansätze strukturiert zusammenzufassen.
2.3. Versicherbarkeit von Risiken
Der Mensch ist täglich Risiken ausgesetzt, egal ob auf dem täglichen Weg mit dem Auto zur Arbeit oder beim wöchentlichen Fußballspielen mit den Freunden. Jeden Tag trifft jeder Mensch Entscheidungen und geht dabei Risiken ein, ohne sich dieser bewusst zu sein.
Der Begriff Risiko ist ein neuzeitlicher Begriff, welcher erst durch das Bewusstwerden von Risiken und Chancen entstanden ist. Die Begriffe Chance und Risiko lassen den Menschen klar werden, wie die Zukunft aussehen wird. In der heutigen Zeit wird Risiko immer öfter in Zusammenhang mit Risikomanagement gebracht. Dieses umfasst, das Risiko zu identifizieren und zu analysieren, indem die Ursachen und Auswirkungen aufgezeigt und Ziele und Strategien zur Umgangsweise mit dem Risiko ausgearbeitet werden. Das Risikomanagement ist ein fortlaufender Prozess, in welchem Planung, Umsetzung und Fortentwicklung andauernd stattfinden. Der Prozess beginnt mit der Identifikation der Gefahren und Chancen. Darauffolgend werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten der identifizierten Gefahren und mögliche Auswirkungen analysiert. Der nächste Schritt behandelt die Risikobewältigung durch Maßnahmen, welche das Risiko reduzieren und negative Konsequenzen handhabbar machen sollen.
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Versicherungen angesichts globaler Risiken und stellt die Forschungsfrage nach den Determinanten der Versicherungsnachfrage.
2. Theorie der Nachfrage nach Versicherungsprodukten: Dieses Kapitel erläutert fundamentale entscheidungstheoretische Ansätze, Risikopräferenzen sowie die Rolle des Vermögens in der Versicherungswirtschaft.
3. Determinanten der Versicherungsnachfrage: Hier werden die Einflüsse von Risikowahrnehmung und Vermögen auf die Nachfrage detailliert analysiert und durch diverse Fallbeispiele untermauert.
4. Versicherungsnachfrage in der Literatur: Das Kapitel bietet eine systematische Übersicht und kritische Diskussion der untersuchten Studien zur Versicherungsnachfrage.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf, insbesondere in Bezug auf den Kontext in Deutschland.
Versicherungsnachfrage, Risikowahrnehmung, Vermögen, Entscheidungstheorie, Risikoaversion, LPHC-Risiken, HPLC-Risiken, Erwartungsnutzentheorie, Prospect-Theorie, Versicherungsdichte, Naturkatastrophen, Sachversicherung, Risikomanagement, Versicherungsprämie, Haushaltseinkommen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Nachfrageverhalten nach Versicherungen beeinflussen, mit besonderem Augenmerk auf die Rolle des Vermögens.
Zu den Schwerpunkten gehören die Entscheidungstheorie, die Rolle der Risikowahrnehmung bei seltenen Katastrophenereignissen sowie die ökonomische Analyse von Versicherungsprodukten.
Das Hauptziel besteht darin zu untersuchen, welche Determinanten die Versicherungsnachfrage beeinflussen und inwieweit insbesondere das Vermögen und das Einkommen als maßgebliche Faktoren fungieren.
Die Arbeit basiert auf einer strukturierten Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Studien aus dem Bereich der Versicherungswirtschaft.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse spezifischer Determinanten wie Risikowahrnehmung und Vermögen sowie die Diskussion der Ergebnisse aus diversen Fachstudien.
Kernbegriffe sind Versicherungsnachfrage, Risikowahrnehmung, Vermögen, LPHC-Risiken und Entscheidungstheorie.
Die Unterscheidung ist notwendig, da Menschen bei Risiken mit geringer Wahrscheinlichkeit und hohen Schäden (LPHC) systematisch andere Entscheidungen treffen als bei Risiken mit hoher Wahrscheinlichkeit und geringen Schäden (HPLC).
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass grundsätzlich ein positiver Zusammenhang zwischen Vermögen und der Versicherungsnachfrage besteht, was Versicherungen als "normales Gut" klassifiziert.
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