Masterarbeit, 2021
95 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Fragestellung
1.2 Aufbau
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmung Commitment
2.1.1 Affektives Commitment
2.1.2 Normatives Commitment
2.1.3 Kalkulatorisches Commitment
2.2 Abgrenzung zu anderen Konzepten
2.2.1 Identifikation
2.2.2 Involvement
2.3 Begriffsbestimmung Arbeitszufriedenheit
2.3.1 Formen der Motivation und Motivationstheorien
2.4 Inhalts- und Prozesstheorien
2.4.1 Anreizesysteme
2.4.2 Messung von Arbeitszufriedenheit
2.4.3 Arbeitszufriedenheit und Commitment
2.4.4 Betrieblicher Nutzen
2.5 Der Ausbruch der Corona-Pandemie
2.5.1 Zahlen und Fakten
2.5.2 Wie können Unternehmen handlungsfähig sein?
2.6 Hypothesen
3 Methode
3.1 Untersuchungsmethode
3.2 Stichprobe
3.3 Untersuchungsinstrument
3.4 Aufbau des Fragebogens
3.5 Auswertungsmethoden
4 Ergebnisse
4.1 Prüfung der Hypothesen
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Ergebnisse und Einordnung der Befunde
5.2 Fazit und Ausblick
5.3 Handlungsempfehlung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Mitarbeitercommitment und Arbeitszufriedenheit in Zeiten globaler Krisen, am Beispiel der Corona-Pandemie, um Ableitungen für eine langfristige Mitarbeiterbindung zu treffen.
1 Einleitung
„Mitarbeiter kommen und Mitarbeiter gehen“, dies war lange Zeit die Einstellung vieler Unternehmen. Die Devise ist heute eine andere. Die Wirtschaft steht vor starken organisatorischen Veränderungen. Die Globalisierung, eine schwankende wirtschaftliche Lage aufgrund der Corona-Pandemie und ein hoher internationaler Wettbewerbsdruck führt dazu, dass viele Unternehmen umdenken. Unternehmen müssen sich auf die stets verändernden Marktbedingungen anpassen. Für viele Manager und Führungskräfte steht der Fokus auf dem wirtschaftlichen Erfolg als auf dem human Kapital. Dies wird wegrationalisiert oder durch kostengünstigere Alternativen ersetzt, um Geld zu sparen. Gerade Mitarbeiter stellen in Krisenzeiten eine wichtige Komponente dar, die zu einer Wertschöpfung des Unternehmens beitragen. Arbeitnehmer treiben die Veränderungen und Ziele einer Organisation an und bestimmen die Effektivität und Zielerreichung. Deshalb ist es sinnvoll, Arbeitnehmer erfolgreich und andauernd an das Unternehmen zu binden, um eine Arbeitsbereitschaft zu erzeugen, die über die vertraglichen Bestimmungen hinaus gehen. (Bröckermann 2003, S. 25)
Bei der Mitarbeiterbindung existieren verschiedene Modelle, welche zu einer höheren Verbundenheit führen sollen. Die Theorien weisen darauf hin, dass ein Unternehmen einen großen Einfluss im Bereich der Zufriedenheit und Vertrauen nehmen kann. (Seehofer, 2014, S. 7) Mitarbeiter erhalten von ihren Unternehmen immer mehr Gelegenheit von zu Hause zu arbeiten und die Arbeit flexibler zu gestalten. Die neuen Arbeitsformen werden besonders mit elektronischen Kommunikationsformen ermöglicht. Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsort und die Arbeitszeit flexibel gestalten können, sind emotional mehr an ihre Organisation gebunden. (Fiebig 2020, S. 25f.)
Unter Mitarbeiterbindung versteht Felfe die Verbundenheit, die Zugehörigkeit und die Identifikation der Mitarbeiter gegenüber einer Organisation. In der wissenschaftlichen Literatur wird auch als Commitment bezeichnet. Wenn sich Mitarbeiter in hohem Maße mit der Organisation identifiziert, werden sie sich eher für die Ziele und Interessen der Organisation interessieren. Mitarbeiter sind eher bereit Veränderungen in Kauf zu nehmen und neue Entwicklungen zu akzeptieren. Arbeitnehmer, die sich mit ihrer Organisation committet fühlen, bleiben dem Unternehmen treu. Somit ist die Mitarbeiterbindung ein entscheidender Erfolgsfaktor, eine Win-Win Situation für Unternehmen und Mitarbeiter. (Felfe 2020)
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die aktuelle Problematik der Mitarbeiterbindung im Kontext der Corona-Pandemie ein und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die zentralen Begriffe Commitment und Arbeitszufriedenheit theoretisch hergeleitet, verschiedene Motivationsmodelle vorgestellt und die Auswirkungen der Krise beleuchtet.
3 Methode: Dieses Kapitel erläutert das quantitative Forschungsdesign, die Stichprobengewinnung via Online-Fragebogen sowie die angewandten Auswertungsverfahren.
4 Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten aus der Umfrage deskriptiv dargestellt und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.
5 Diskussion: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, ordnet sie in den theoretischen Kontext ein, gibt einen Ausblick und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Mitarbeiterbindung, Commitment, Arbeitszufriedenheit, Corona-Pandemie, Führungskräfte, Motivation, Identifikation, Home-Office, Krisenmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit, Personalmanagement, Unternehmenserfolg, Arbeitsklima, psychologische Bindung, organisationales Verhalten
Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel von Mitarbeiterbindung (Commitment) und Arbeitszufriedenheit und untersucht, wie diese Faktoren durch eine externe Krise, wie die Corona-Pandemie, beeinflusst werden.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen zu Arbeitszufriedenheit, der Bedeutung von Anreizesystemen, den Auswirkungen von Home-Office und Führung in Krisenzeiten sowie der statistischen Untersuchung der Mitarbeiterbindung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, wie Commitment und Arbeitszufriedenheit miteinander korrelieren und welche Auswirkungen die Corona-Krise auf diese arbeitspsychologischen Konstrukte hat.
Es wurde eine quantitative Studie durchgeführt, bei der Daten mittels eines Online-Fragebogens erhoben und anschließend statistisch (unter anderem durch Korrelationsanalysen) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe Commitment, Arbeitszufriedenheit und Inhalts-/Prozesstheorien sowie eine detaillierte Analyse der Ergebnisse aus der durchgeführten Mitarbeiterbefragung.
Die zentralen Schlagworte sind Mitarbeiterbindung, Commitment, Arbeitszufriedenheit, Corona-Pandemie, Führungskräfte sowie organisationaler Erfolg.
Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während viele Teilnehmer ihren Arbeitsalltag als verändert wahrnehmen, konnten durch Flexibilität im Home-Office teilweise positive Effekte erzielt werden, wobei gleichzeitig Verunsicherung durch die Krise besteht.
Die Studie deutet darauf hin, dass Home-Office die Work-Life-Balance verbessern kann, jedoch auch Herausforderungen bezüglich der sozialen Bindung an Kollegen und die Organisation mit sich bringt.
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