Bachelorarbeit, 2020
64 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Sharing Economy
2.1 Definition, historische Entwicklung und Bedeutung
2.2 Digitalisierung als Grundlage der Sharing Economy
2.3 Zielgruppen
3 Shared Mobility
3.1 Sharing Modelle
3.1.1 Car-Sharing
3.1.2 Ride-Sharing / Ride-Hailing
3.1.3 Mikromobilität
3.2 Angebote von Sharing-Modellen in der Mobilitätsbranche
3.2.1 B2C
3.2.2 B2B
3.2.3 P2P
3.3 Motive für die Nutzung von Shared Mobility
3.3.1 Ökonomische Aspekte
3.3.2 Ökologische Aspekte
3.4 Aktueller Stand von Shared Mobility
4 Auswirkungen auf die Automobilindustrie
4.1 Veränderung des Konsumentenverhaltens
4.2 Wettbewerbseffekte
4.3 Wettbewerbsfähigkeit
5 Externe Analyse der Mobilitätsbranche
5.1 PEST(EL)-Analyse
5.2 5-Kräfte-Modell
5.3 Strategische Gruppen
5.4 Chancen und Risiken
6 Entwicklung von Anpassungsstrategien
6.1 Zukünftige Geschäftsmodelle
6.2 Chancen und Risiken der Geschäftsmodelle
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Sharing Economy auf die Automobilbranche und entwickelt Anpassungsstrategien für etablierte Hersteller, um im Wandel der Mobilität wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Geschäftsfelder zu erschließen.
3.1.1 Car-Sharing
Car-Sharing heißt ins Deutsche übersetzt „Autoteilen“. Wie die Übersetzung schon andeutet, nutzen die Konsumenten die Fahrzeuge nicht nur alleine, sondern teilen sie mit anderen. Der Eigentümer vom Fahrzeug ist normalerweise der Car-Sharing-Anbieter. Die Konsumenten schließen vor der ersten Fahrt einen Rahmenvertrag ab und können anschließend alle Fahrzeuge des Sharing-Anbieters über eine Plattform buchen. Beim Car-Sharing gibt es grundlegend drei Formen. Hierbei wird zwischen kommerziellen Free-Floating- sowie dem stationsbasierten Sharing und privatem Car-Sharing unterschieden.43 Die erste Form des kommerziellen Car-Sharings sind die stationsbasierten Car-Sharing-Anbieter. Diese Form des Car-Sharings zeichnet sich dadurch aus, dass die Autos an einem festen Parkplatz stehen. Die Kunden müssen das Auto an einem bestimmten Ort abholen und wieder dorthin zurückbringen. Ein Beispiel hierfür ist das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn Flinkster. Die zweite Form des kommerziellen Car-Sharings ist das Free-Floating. Dabei stehen die Autos nicht an einem festen Parkplatz, sondern irgendwo in der Stadt, wo der letzte Nutzer das Fahrzeug abgestellt hat. Die Nutzer orten und buchen durch eine Plattform das Fahrzeug und können es frei bestimmbar an irgendeinem Ort im jeweiligen Nutzungsgebiet wieder abstellen. Ein Beispiel hierfür ist das Joint-Venture von BMW und Daimler ShareNow.44
Als letzte, nicht allzu weitverbreitete Variante gibt es noch das Peer-to-Peer Car-Sharing. Hier wird ein Fahrzeug von einer privaten Person zum Teilen angeboten. Der Eigentümer des Fahrzeugs kann auf der Plattform unterschiedliche Rahmendaten zum Fahrzeug inserieren, etwa, in welchem Zeitraum das Auto verfügbar ist und zu welchem Preis es vermietet wird. Das Auto kann im Anschluss auf einer Plattform des Vermittlers gefunden und gebucht werden.45 Jedoch fehlen bei dieser Art des Car-Sharings noch rahmenvertragliche Regelungen und die Aspekte der Verlässlichkeit, weshalb das Peer-to-Peer Car-Sharing noch keinen Aufschwung erfahren hat. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Getaround. 46
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Strukturwandels in der Automobilindustrie durch Sharing-Modelle und Definition der Zielsetzung.
2 Sharing Economy: Erläuterung der Grundlagen, der historischen Entwicklung und der Rolle der Digitalisierung für das Wachstum der Sharing Economy.
3 Shared Mobility: Detaillierte Vorstellung verschiedener Sharing-Modelle (Car-Sharing, Ride-Hailing, Mikromobilität) sowie deren Nutzungs-Motive.
4 Auswirkungen auf die Automobilindustrie: Analyse der Veränderungen im Konsumentenverhalten, der Wettbewerbseffekte und der Notwendigkeit zur strategischen Neuausrichtung.
5 Externe Analyse der Mobilitätsbranche: Untersuchung des Makroumfelds (PESTEL) und der Branchenattraktivität (5-Kräfte-Modell) inklusive strategischer Gruppierungen.
6 Entwicklung von Anpassungsstrategien: Entwurf und Evaluation konkreter neuer Geschäftsmodelle für Automobilhersteller.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Automobilbranche.
Sharing Economy, Shared Mobility, Automobilindustrie, Digitalisierung, Car-Sharing, Ride-Hailing, Mikromobilität, Strategische Anpassung, Geschäftsmodelle, Konsumentenverhalten, PESTEL-Analyse, 5-Kräfte-Modell, Mobilitätsdienstleistungen, autonomes Fahren, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel der Automobilbranche durch das Aufkommen von Sharing-Economy-Angeboten und entwickelt Strategien, wie Automobilhersteller auf diese Veränderungen reagieren können.
Die zentralen Themen sind Shared Mobility (wie Car-Sharing und Ride-Hailing), die externe Analyse der Mobilitätsbranche, verändertes Konsumentenverhalten sowie die Entwicklung zukunftsorientierter Geschäftsmodelle für etablierte Hersteller.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Sharing Economy zu ermitteln und konkrete Anpassungsstrategien zu formulieren, um negative Konsequenzen zu minimieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie dauerhaft zu sichern.
Die Autorin/der Autor nutzt zur Analyse vorwiegend externe Analysetools wie das PESTEL-Modell für das Makroumfeld und das 5-Kräfte-Modell von Porter zur Branchenstrukturanalyse, ergänzt durch die Identifikation strategischer Gruppen.
Der Hauptteil umfasst eine umfassende Analyse der Sharing-Modelle, eine externe Analyse der Branche, die Untersuchung der Auswirkungen auf die Automobilhersteller sowie die Entwicklung und Chancen-Risiken-Abwägung neuer Geschäftsmodelle.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Sharing Economy, Shared Mobility, Automobilindustrie, Digitalisierung, Geschäftsmodellentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und autonomes Fahren.
Die Arbeit betont, dass Automobilhersteller aufgrund ihrer Ingenieurskunst und Markenbekanntheit eine Chance haben, müssen aber Kooperationen mit Technologiepartnern suchen, da sie bei Software und Plattformökonomie Defizite gegenüber Akteuren wie Uber oder Google haben.
Es wird das Konzept des "Business-Sharing" empfohlen, bei dem Hersteller integrierte On-Demand-Fahrzeugflotten und Plattformlösungen anbieten, um die Effizienz von Firmenfuhrparks durch Flatrate-Modelle und digitale Vernetzung zu steigern.
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