Bachelorarbeit, 2020
69 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 FORSCHUNGSFRAGEN
1.3 METHODISCHE VORGEHENSWEISE UND ZIELSETZUNG
2 BESTANDSMANAGEMENT ALLGEMEIN
2.1 DEFINITION UND AUFGABEN
2.2 BESTANDSMANAGEMENT FÜR DEN LOGISTIKERFOLG
2.3 ENTWICKLUNGEN DES BESTANDSMANAGEMENT
2.3.1 Computer Systeme und RFID
2.3.2 „Application Programing Interface“ (API)
2.3.3 Auswirkungen der Digitalisierung
2.3.4 Digitale Fertigungsplattformen
2.3.5 Revenue Managements bei MTO
2.3.6 Einfluss digitaler Startup-Technologien im Operations Management
2.4 ROLLE DES BESTANDSMANAGEMENT
2.4.1 Volatilität Bestandskomponenten - ihre Beziehung zu den Erträgen
2.4.2 Data Envelopment Analysis (DEA)
3 METHODEN IM BESTANDSMANAGEMENT
3.1 VERFAHREN DER MATERIALKLASSIFIZIERUNG
3.1.1 ABC-Analyse
3.1.2 Gesunder Bestand
3.1.3 XYZ-Analyse
3.2 FORECAST-METHODEN
3.2.1 Lagerbezogene Leistungskriterien
3.2.2 Produktbezogene Leistungskriterien
3.2.2.1 Exponentielle Glättung 1. - Exponential smoothing
3.2.2.2 Exponentielle Glättung 2. - Holts’s exponential smoothing
3.2.2.3 Exponentielle Glättung 3. - Holt-Winter’s exponential smoothing
3.2.2.4 -Servicegrad
3.2.2.5 -Servicegrad
3.2.2.6 -Servicegrad
3.2.3 Korrelationen und Regressionsanalyse
3.2.3.1 Einfache lineare Regression
3.2.3.2 Multiple Regression
3.3 BESTANDSCONTROLLING
3.3.1 Bestandsführung
3.3.2 Bestandsrechnung
3.3.3 Bestandsanalyse
3.3.4 Bestandsanpassungsmaßnahmen
3.3.5 Lagerreichweite
3.3.6 Vorratsintensität
3.3.7 Bestandsstruktur
3.3.8 Durchschnittlicher Lagerbestand
3.3.9 Durchschnittliche Lagerdauer
3.3.10 Umschlagshäufigkeit im Lager
3.3.11 Servicegrad - Lieferbereitschaft
3.3.12 Action-Value Methode
4 SUPPLY CHAIN PRODUKTION/PLANUNG/STEUERUNG/KONTROLLE
4.1 PRODUKTIONSPLANUNG UND STEUERUNG
4.2 PRODUCTION & DEMAND RATIOS – ORDER DECOUPLING POINT (CODP)
4.2.1 Gesamte logistische Durchlaufzeit (P-time)
4.2.2 Bedarfszeit (D-time)
4.3 AUSWIRKUNGEN WENN P-TIME IST LÄNGER ALS D-TIME
4.4 MANUFACTURING, PLANNING AND CONTROL SYSTEM (MPC)
4.5 JUST IN TIME POLITIK
4.5.1 Zentrales Bestandsmanagement Modell
4.5.2 Dezentrales Bestandsmanagement Modell
5 MODELLE IM BESTANDSMANAGEMENT
5.1 MAKE TO STOCK (MTS) - LAGERPRODUKTION
5.2 MAKE TO ORDER (MTO) - KUNDENAUFTRAGSPRODUKTION
5.3 VERGLEICH MTS & MTO
5.4 ASSEMBLE TO ORDER (ATO)
5.5 SAFETY STOCK
5.6 SUPPLY CHAIN OPERATIONS REFERENCE-MODELL (SCOR-MODELL)
5.6.1 Kernprozesse
5.6.2 Prozesskategorien
5.6.3 Prozesselemente und Implementierung
5.7 KURZFRISTIGES KAPAZITÄTSMANAGEMENTPROBLEM MTO
5.8 AUFTRAGSANNAHME- UND TERMINISIERUNGSPROBLEM (OAS) MTO
5.8.1 Mathematisches Modell
5.8.2 VDPSO-MGT Algorithmus
5.8.2.1 VDPSO Algorithmus
5.9 NEWSVENDOR-MODELL
5.9.1.1 Newsvendor-Modell ohne bestellfixe Kosten
5.9.1.2 Newsvendor-Modell mit bestellfixen Kosten (s,S)-Politik
5.10 BULLWHIP EFFEKT
6 BIG DATA
6.1 SERVICE AND MANUFACTURING SUPPLY CHAIN MANAGEMENT (SM-SCM)
6.2 HERAUSFORDERUNGEN, MÖGLICHKEITEN UND PROGNOSEN
7 CASE STUDY
7.1 FORECAST-METHODEN
7.1.1 Forecast-Methoden 4 Artikelgruppen aggregiert
7.1.1.1 Exponentielle Glättung 1. Ordnung 4 Warengruppen
7.1.1.2 Exponentielle Glättung 2. Ordnung 4 Warengruppen
7.1.1.3 Exponentielle Glättung 3. Ordnung 4 Warengruppen
7.1.1.4 Summenvergleich aggregierte Forecast-Methoden
7.1.2 Forecast Evaluierung aggregierte MAD und MAPE
7.1.2.1 MAPE & MAD aggregierter Forecast Beispiel 3. Ordnung
7.1.2.2 Conclusion MAD & MAPE aggregiert
7.1.3 Forecast-Methoden Detailartikelebene
7.1.3.1 Exponentielle Glättung 1. Ordnung pro Artikel
7.1.3.2 Exponentielle Glättung 2. Ordnung pro Artikel
7.1.3.3 Exponentielle Glättung 3. Ordnung pro Artikel
7.1.3.4 Summenvergleich Forecast-Methoden Detailartikelebene
7.1.4 Forecast Evaluierung Detailartikelebene MAD und MAPE
7.1.4.1 MAPE & MAD Detailartikelebene Forecast Beispiel 3. Ordnung
7.1.4.2 Conclusion MAD & MAPE Detailartikelebene
7.2 CONCLUSIO FORECAST-METHODEN
7.3 PRAKTISCHE ANWENDUNG SAFETY STOCK
7.3.1 Conclusion Safety Stock
7.4 REGRESSIONSANALYSE
7.4.1 Einfache Regressionsanalyse
7.4.2 Multiple Regressionsanalyse
7.4.3 Conclusio Regressionsanalyse
8 CONCLUSIO CASE STUDY
8.1 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN
8.2 EINSCHRÄNKUNGEN DER ARBEIT
8.3 AUSBLICK FÜR WEITERE FORSCHUNGSMÖGLICHKEITEN
Das Hauptziel der Arbeit ist es, die zukünftige Entwicklung des Bestandsmanagements in der Supply Chain zu definieren und neue Möglichkeiten für Unternehmensstrategien von Klein- und Mittelunternehmen (KMU) abzuleiten. Dabei wird untersucht, ob der Einsatz moderner, datengestützter Prognoseverfahren gegenüber klassischen Modellen rentabler ist, und wie KMU trotz Herausforderungen bei der Datenverfügbarkeit Wettbewerbsvorteile erzielen können.
2.1 Definition und Aufgaben
Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Bestandsmanagement wie folgt: „Alle Entscheidungen und Handlungen, die Lagerbestände beeinflussen. Lagerbestände werden gebildet zum Ausgleich quantitativer und zeitlicher Diskontinuitäten sowie Überbrückung von Störungen während der Transformationsprozesse in der Supply Chain. Bestandsmanagement ist in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Parameter der wirtschaftlichen Gestaltung logistischer Systeme geworden.“
Die Aufgaben des Bestandsmanagement laut Gabler Wirtschaftslexikon sind: „Nutzung von Größendegressionseffekten, z.B. bei der Beschaffung und dem Absatz von Gütern (Rationalisierungsfunktion); Absicherung von Prozessen gegenüber Störungen (Sicherungsfunktion); Ausgleich von Nachfrage- oder Angebotsdisparitäten (Ausgleichs- oder Überbrückungsfunktion); Bereitstellung von Sortimenten; Umschlag und Kommissionierung (Sortierfunktion); Produktion bzw. Stoffänderung, z.B. bei Gärprozessen; spekulative Zwecke (Spekulationsfunktion).“
Univ. Prof. Dr. Kummer, Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der WU Wien, definiert Bestandsmanagement wie folgt: „Bestandsmanagement beschäftigt sich mit der Betrachtung aller im Unternehmen vorhandenen Lagerbeständen mit dem Ziel, einen für das Unternehmen optimalen Trade-off zwischen den Zielen der Senkung der Kapitalbindung, um eine größere Kapitalumschlagshäufigkeit im Unternehmen zu erzielen, einerseits und einer Steigerung des Lieferservices andererseits. Bestände können in Form von Rohstoffen, Hilfsstoffen, Betriebsstoffen, unfertigen oder fertigen Erzeugnissen entlang der gesamten logistischen Kette auftreten.“
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Problematik des modernen Bestandsmanagements ein, definiert die Forschungsfragen und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 BESTANDSMANAGEMENT ALLGEMEIN: Hier werden grundlegende Definitionen, die Rolle des Bestandsmanagements sowie technologische Entwicklungen wie Digitalisierung, API und RFID im Kontext der Supply Chain behandelt.
3 METHODEN IM BESTANDSMANAGEMENT: Dieses Kapitel stellt verschiedene Verfahren zur Materialklassifizierung (ABC-/XYZ-Analyse) sowie diverse Forecast-Methoden und Controlling-Kennzahlen detailliert vor.
4 SUPPLY CHAIN PRODUKTION/PLANUNG/STEUERUNG/KONTROLLE: Das Kapitel fokussiert auf die Schnittstellen von Produktionsplanung und -steuerung sowie auf den „Order Decoupling Point“ und das Just-in-Time-Prinzip.
5 MODELLE IM BESTANDSMANAGEMENT: Hier werden gängige Fertigungsmodelle wie MTS, MTO und ATO sowie spezifische mathematische Modelle zur Auftragsannahme und Bestandsoptimierung (z.B. Newsvendor-Modell) erläutert.
6 BIG DATA: Dieses Kapitel untersucht die Bedeutung großer Datenmengen und deren Einfluss auf das Service und Manufacturing Supply Chain Management unter den „5Vs“.
7 CASE STUDY: Ein praktischer Teil, der anhand eines Unternehmens Datensätze analysiert, Prognosemodelle anwendet, Sicherheitsbestände berechnet und eine Regressionsanalyse durchführt.
8 CONCLUSIO CASE STUDY: Dieses abschließende Kapitel beantwortet die Forschungsfragen, diskutiert Einschränkungen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Bestandsmanagement, Supply Chain, KMU, Prognosemodelle, Exponentielle Glättung, Digitalisierung, Big Data, Sicherheitsbestand, Lagerhaltung, Materialklassifizierung, Regressionsanalyse, Produktionsplanung, Lieferbereitschaft, MTO, MTS.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Weiterentwicklung von Bestandsmanagementstrategien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der modernen Supply Chain.
Die zentralen Felder umfassen Methoden der Materialklassifizierung, verschiedene Forecast-Modelle, Produktionsplanung und -steuerung sowie den Einsatz von Big Data und Data-Science-Ansätzen.
Das Hauptziel ist es, Strategien für KMU zu identifizieren, um kurz- bis mittelfristige Nachfrageschwankungen zu minimieren und die Rentabilität durch den Einsatz optimierter Prognoseverfahren zu steigern.
Die Autorin nutzt eine qualitative Literaturanalyse, mathematische Prognosemodelle (wie die exponentielle Glättung verschiedener Ordnungen), Sicherheitsbestandsberechnungen mittels z-Formel sowie Regressionsanalysen in einer praktischen Case Study.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Allgemeines, Methoden, Planung, Modelle) und einen praxisorientierten Teil (Case Study), in dem konkrete Unternehmensdaten auf ihre Eignung für moderne Prognoseverfahren untersucht werden.
Bestandsmanagement, Supply Chain, Prognosemodelle, KMU, Big Data, Lagerhaltung, Produktionsplanung und Regressionsanalyse.
Die Case Study dient als empirische Überprüfung der theoretischen Modelle. Sie zeigt auf, dass KMU aufgrund limitierter Datenqualität und -verfügbarkeit vor großen Herausforderungen bei der Implementierung hochkomplexer Prognosemethoden stehen.
Aufgrund der hohen Datenkonzentration in einer spezifischen Warengruppe (Warengruppe eins) kommt es zu Verzerrungen, die die Aussagekraft des multiplen Regressionsmodells für andere Warengruppen einschränken.
Der Bullwhip Effekt führt zu unnötig hohen Lagerbeständen durch Informationsfilterung. Die Arbeit verdeutlicht, dass eine höhere Transparenz der Endkundennachfrage diesen Effekt signifikant reduzieren kann.
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