Bachelorarbeit, 2015
125 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Methodik
2. Einführung in die theoretischen Grundlagen des Luxury Branding
2.1 Begriffsbestimmung
2.1.1 Luxus
2.1.2 Marke
2.1.3 Luxusmarke
2.1.4 Luxusmarkt
2.2 Luxury-Marketing-Mix
2.2.1 Produktpolitik
2.2.2 Preispolitik
2.2.3 Kommunikationspolitik
2.2.4 Distributionspolitik
2.3 Kennzeichen einer Luxusmarke
2.3.1 Nutzenbasierte Faktoren
2.3.1.1 Finanzieller Nutzen
2.3.1.2 Funktionaler Nutzen
2.3.1.3 Individueller Nutzen
2.3.1.4 Sozialer Nutzen
2.3.2 Eigenschaftsbasierte Faktoren
2.3.2.1 Produktqualität
2.3.2.2 Preis
2.3.2.3 Seltenheit und Exklusivität
2.3.2.4 Ästhetik und Polysensualität
2.3.2.5 Markenhistorie und Mythos
2.3.2.6 Überflüssigkeit
2.3.2.7 Markenbekanntheit
2.4 Einflussfaktoren
2.4.1 Soziodemographische Einflussfaktoren
2.4.2 Psychographische Einflussfaktoren
2.5 Zwischenfazit der theoretischen Grundlagen
3. Empirische Untersuchung
3.1 Zielsetzung und Fragestellung
3.1.1 Zielsetzung der Arbeit
3.1.2 Formulierung der Forschungsfrage und der Hypothesen
3.2 Konzeption und Methode
3.2.1 Auswahl und Verordnung des Forschungsdesigns
3.2.2 Auswahl und Beschreibung der Stichprobenrekrutierung
3.2.3 Durchführung der Befragung
3.3 Auswertung der Umfrage
3.3.1 Zusammensetzung der Stichprobe
3.3.2 Befunde der empirischen Erhebung
3.3.3 Überprüfung der Hypothesen
3.3.3.1 Hypothese 1
3.3.3.2 Hypothese 2
3.3.3.3 Hypothese 3
3.3.3.4 Hypothese 4
3.4 Zusammenfassung und Diskussion der zentralen Ergebnisse
3.4.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
3.4.2 Diskussion der zentralen Ergebnisse
3.5 Limitation der experimentellen Untersuchung
3.6 Zwischenfazit der empirischen Untersuchung
4. Implikationen für die Forschung und die Praxis
4.1 Implikationen für die Forschung
4.2 Implikationen für die Praxis
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen "Luxury Branding", um zu klären, welche spezifischen Attribute eine Marke zur Luxusmarke machen und durch welche Faktoren das Konsumentenverhalten in diesem Segment beeinflusst wird. Das zentrale Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung die Relevanz theoretisch abgeleiteter Kriterien zu überprüfen und Handlungsempfehlungen für das Management von Luxusmarken abzuleiten.
2.3.1.1 Finanzieller Nutzen
Der finanzielle Nutzen beinhaltet die monetären Aspekte wie den Preis eines Produktes, den Weiterveräußerungspreis, den Rabatt und die Investitionsmöglichkeit. Diese finanzielle Dimension gibt somit den direkten Wert des Produktes an.79 Luxusgüter werden von vielen Konsumenten häufig als Geldanlage verwendet, da sie meist mit zunehmender Zeit eine Wertsteigerung erfahren. Gründe hierfür sind zum einen die exzellente Qualität sowie die bei Luxusgütern eingesetzten Fertigungsverfahren und zum anderen auch die Einzigartigkeit und Seltenheit, die solche Güter mit sich bringen.
Im Luxusgütersegment werden dabei besonders Uhren wie die von Rolex oder Patek Philippe und Schmuck als Investitionsmöglichkeit gesehen.80 Des Weiteren spielt der finanzielle Nutzen vor allem bei statusorientierten Konsumenten eine große Rolle, da sie sich von einem höheren Preis nicht nur eine hochwertigere Qualität, sondern auch ein besseres soziales Ansehen versprechen. Folglich versucht sich ein Konsument dieser Gruppe durch den Kauf eines höherpreisigen Produktes bewusst diesen Mehrwert zu verschaffen, um sich damit von der Masse abzuheben. Luxusunternehmen machen sich dies zu Nutze und wählen für bestimmte Güter eine entsprechende Luxuspreispositionierung. Bei der Strategie der Luxuspreispositionierung wird ein höherer Preis als erwartet angesetzt, um damit die Indikatoren der hochwertigen Qualität sowie des sozialen Status zu stärken und bestimmte Produkte noch begehrenswerter erscheinen zu lassen. Der finanzielle Nutzen ist stark mit dem funktionalen und dem sozialen Nutzen verbunden.81
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung und die Faszination des Luxusmarktes, definiert die Forschungsfragen und skizziert das methodische Vorgehen.
2. Einführung in die theoretischen Grundlagen des Luxury Branding: Dieses Kapitel liefert eine terminologische Einordnung der Begriffe sowie eine detaillierte Analyse der Marketinginstrumente und der spezifischen Kennzeichen einer Luxusmarke.
3. Empirische Untersuchung: Hier wird das experimentelle Forschungsdesign vorgestellt und die Ergebnisse der Online-Befragung zur Wahrnehmung von Luxusmarken ausgewertet sowie die Hypothesen überprüft.
4. Implikationen für die Forschung und die Praxis: Das abschließende Kapitel leitet Handlungsempfehlungen für das Luxusmarkenmanagement ab und benennt Forschungslücken für zukünftige Studien.
Luxury Branding, Luxusmarke, Marketing-Mix, Konsumentenverhalten, Markenwert, Produktqualität, Seltenheit, Exklusivität, symbolischer Nutzen, Markenbekanntheit, Luxusmarkt, Prestigedemonstration, Identitätsnutzen, Konsumentenpräferenzen, empirische Untersuchung.
Die Arbeit analysiert das Phänomen „Luxury Branding“ und untersucht, was eine Marke zur Luxusmarke macht und welche Faktoren die Wahrnehmung bei unterschiedlichen Konsumentengruppen beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der Markenführung im Luxussegment, der Erläuterung des speziellen Marketing-Mix für Luxusprodukte und der empirischen Überprüfung relevanter Attribute.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Attribute für die Wahrnehmung einer Luxusmarke entscheidend sind und ob es signifikante Unterschiede in der Beurteilung durch Luxuskäufer im Vergleich zu Nicht-Käufern sowie zwischen den Geschlechtern gibt.
Die Autorin verwendet eine quantitativ-experimentelle Online-Umfrage, deren Daten mittels statistischer Verfahren, insbesondere dem U-Test nach Mann & Whitney, ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Nutzen- und Eigenschaftsdeterminanten von Luxusmarken sowie in die Durchführung und Analyse einer empirischen Studie mit 268 Probanden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Luxury Branding, symbolischer Nutzen, Markenbekanntheit, Exklusivität und Konsumentenpsychologie beschreiben.
Die Studie kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass das Attribut der Seltenheit im Vergleich zu früheren theoretischen Annahmen bei den untersuchten Probanden an Bedeutung verloren hat.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Geschlecht nur einen geringen Einfluss auf die Wahrnehmung hat, mit Ausnahme signifikanter Unterschiede im funktionalen Nutzen und spezifischen Kaufmotiven wie Selbstbelohnung.
Die empirischen Daten identifizieren die Markenbekanntheit als das für Probanden wichtigste Kennzeichen, was im Widerspruch zu manchen theoretischen Annahmen steht, die Luxusmarken primär als exklusiv und wenig bekannt definieren.
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