Bachelorarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER TEIL
2.1 Inklusiver Unterricht
2.2 Medienpädagogik
2.2.1 Medienerziehung
2.2.2 Medienkompetenz
2.2.3 Mediendidaktik
3 LITERATUR-REVIEW
3.1 Zielsetzung und Fragestellungen der Literaturanalyse
3.2 Methodisches Vorgehen
3.2.1 Vorgehensweise bei der Recherche und Auswahl der Quellen
3.2.2 Quellen des Reviews
3.2.3 Vorgehensweise bei der Auswertung der Literatur
3.3 Ergebnisse
3.3.1 Darstellung der Ergebnisse
3.3.2 Interpretation der Ergebnisse
3.3.3 Methodendiskussion
4 CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN FÜR DEN INKLUSIVEN UNTERRICHT
5 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Tablets im schulischen Kontext durch ein systematisches Literatur-Review, um den Mehrwert für den Lernerfolg von Kindern im inklusiven Unterricht zu evaluieren und konkrete Einsatzpotenziale sowie Herausforderungen aufzuzeigen.
3 LITERATUR-REVIEW
„Doch die Technologien an sich sind nicht so interessant. Interessant sind die Möglichkeiten, die Menschen mit Ihnen haben, die sie vorher nicht hatten und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen“ (Thissen 2015, S. 2).
Thissen beschreibt die Verbreitung Neuer Medien, vor allem des Smartphones, Tablets und Computers, als einen bedeutenden Tipping Point unserer Zeit. Tipping Points beschreiben im Allgemeinen Momente, in welchen sich unerwartet und schlagartig ein System völlig verändert. Diese Bezeichnung lässt sich daher sehr passend auf die aktuelle Mediengesellschaft anwenden. Der Medienkonsum wächst und auch die neuen Innovationen auf dem Markt steigen stetig an. Es scheint unumgänglich, dass Neue Medien auch einen immer größeren Einfluss auf die Bildung und somit auch auf den aktuellen Schulunterricht nehmen (vgl. ebd., S. 3ff).
Neue Technologien bieten vielfältige Möglichkeiten, die vor einigen Jahren noch kaum denkbar waren. So können Menschen bspw. mithilfe von Medien von jedem Ort auf der Welt zu jeder Zeit mit einer anderen Person Kontakt aufnehmen, Informationen abrufen, eigene Meinungen öffentlich vertreten oder auf eine Bandbreite an Unterhaltungsmedien wie Filme oder Musik zugreifen. Die Verbreitung von digitalen Medien hat Einzug in so gut wie alle Lebensbereiche genommen und bringt somit auch soziale Auswirkungen der Nutzung mit sich. Das Denken, die Wahrnehmung und auch das soziale Handeln verändern sich durch den Umgang mit neuen Technologien. Diese Auswirkungen müssen jedoch nicht immer positiver Natur sein wie Thissen anmerkt. So werden Menschen durch die Präsenz von Medien mit einer riesigen Menge an Informationen konfrontiert. Das Leben wird durch die Mediennutzung und die damit einhergehende Anforderung von Flexibilität und Anpassung zusätzlich regelrecht beschleunigt (vgl. ebd.).
1 EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik der Tablet-Nutzung in Schulen und Formulierung der Forschungsfrage zum Mehrwert im inklusiven Unterricht.
2 THEORETISCHER TEIL: Erläuterung der Grundlagen der Inklusionspädagogik sowie der drei zentralen medienpädagogischen Säulen Medienerziehung, Medienkompetenz und Mediendidaktik.
3 LITERATUR-REVIEW: Systematische Analyse von 16 Studien zum aktuellen Forschungsstand, der Methodik des Reviews und der Darstellung sowie Interpretation der Ergebnisse.
4 CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN FÜR DEN INKLUSIVEN UNTERRICHT: Verknüpfung der Theorie mit den Ergebnissen des Reviews zur Erarbeitung von Potenzialen und Hürden für die Praxis.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Empfehlungen für zukünftige Entwicklungen und Forschungsvorhaben.
Tablets, Inklusiver Unterricht, Medienpädagogik, Literatur-Review, Medienkompetenz, Mediendidaktik, Digitale Medien, Inklusion, Schulunterricht, Differenzierung, Kooperatives Lernen, Tablet-Nutzung, Bildungsapplikation, Lernprozesse, Schulpädagogik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Tablets im schulischen Alltag, insbesondere mit dem Fokus auf deren Mehrwert im inklusiven Unterrichtssetting.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Inklusionspädagogik sowie die Medienpädagogik, unterteilt in Medienerziehung, Medienkompetenz und Mediendidaktik.
Das primäre Ziel ist es, zu beantworten, welchen Mehrwert der Einsatz von Tablets für den Lernerfolg von Kindern im inklusiven Unterricht bietet.
Die Autorin verwendet ein systematisches Literatur-Review, bei dem 16 empirische Quellen analysiert und kategorisiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, die Durchführung des Literatur-Reviews mit Ergebnisdarstellung und eine anschließende Transferleistung auf den inklusiven Unterricht.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Inklusion, Tablet-Einsatz, Medienkompetenz, Differenzierung und kooperatives Lernen.
Die Arbeit differenziert zwischen Eins-zu-Eins-Situationen und dem Arbeiten mit Klassensätzen, wobei beide Modelle Vor- und Nachteile in Bezug auf Mobilität, Verantwortlichkeit und Zugänglichkeit aufweisen.
Die Lehrkraft nimmt eine zentrale, beratende Rolle ein. Die Autorin betont, dass für einen erfolgreichen Einsatz eine gezielte didaktische Planung und Fortbildungen unumgänglich sind.
Alle im Review berücksichtigten Studien bewerten den Tablet-Einsatz im Unterricht aus pädagogischer Sicht positiv, insbesondere im Hinblick auf Motivation und Kooperation.
Nein, laut dem Literatur-Review lassen sich keine signifikanten länderabhängigen Unterschiede in den Chancen oder Herausforderungen des Tablet-Einsatzes feststellen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

