Diplomarbeit, 2002
153 Seiten, Note: 1,5
Vorwort
Kapitel 1: Einleitung
Kapitel 2: BASF AG: Hintergründe und Fakten
2.1 Informationen zur BASF AG
2.2 Position des Agrarzentrums Limburgerhof in der BASF Gruppe
2.3 Stellung des Agrarzentrums Limburgerhof im Bezug auf das Stammwerk der BASF in Ludwigshafen
2.4 Geographische Lage
2.4.1 Regionale Einordnung
2.4.2 Stammwerk BASF AG Ludwigshafen
2.4.3 Agrarzentrum Limburgerhof, BASF AG
Kapitel 3: Facility Management / Liegenschaftsmanagement
3.1 Ist eine eindeutige Begriffsdefinition möglich?
3.2 Immobilien Facility Management / Liegenschaftsmanagement
3.3 Grundzüge/Zielsetzungen/Methoden eines Facility Management Projekts
3.4 Die Situation im Agrarzentrum Limburgerhof, BASF AG
3.5 Energiemanagement als Bestandteil des Immobilien Facility Managements
Kapitel 4: Bestandsanalyse des Energiemanagements des Agrarzentrums Limburgerhof, BASF AG
4.1 Ist – Zustand der Energieversorgung
4.1.1 Elektrische Energieversorgung
4.1.2 Gasversorgung
4.1.3 Wärme- und Kälteversorgung der Gebäude
4.1.4 Darstellung der Situation im Plan
4.2 Bestandsanalyse der Gebäudearten, des Energiebedarfs und der technischen Gebäudeausrüstung (TGA)
4.2.1 Bestandsanalyse der Gebäude des Agrarzentrums bezüglich ihres Energiebedarfs und ihrer technischen Gebäudeausrüstung
4.2.2 Auswertung der Bestandsanalyse
4.3 Ein typisches Gebäude mit dezentralem Energiekonzept am Beispiel des Laborgebäudes Li 445
4.4 Grundsätzliche Überlegungen zu einem neuen Energiekonzept
Kapitel 5: Blockheizkraftwerke und das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplungstechnik
5.1 Einführung
5.2 BHKW / KWK – Technik und deren Umweltauswirkungen
5.2.1 Die klassische Art der Stromerzeugung
5.2.2 Die neue Lösung: KWK-Technik
5.2.3 Motoren in BHKW Modulen
5.2.4 Lärm- und Abgasemissionsschutz von BHKW Modulen
5.3 Betriebskonzepte
5.3.1 Wärme- oder Stromführung
5.3.2 Eigenbedarfsdeckung oder Stromlieferung
5.3.3 Laufzeit und Lebensdauer
5.4 Energiepolitische Rahmenbedingungen
5.4.1 Die Ökosteuer
5.4.2 Die Kraft-Wärme-Kopplungs – Vorrangpolitik
Kapitel 6: Neues Energiekonzept des Agrarzentrums Limburgerhof
6.1 Entscheidungsfaktoren für ein neues Energiekonzept
6.1.1 Entscheidungsfaktor: Alte Anlagen und die KWK-Technik
6.1.2 Entscheidungsfaktor: Laborneubau Li 721
6.1.3 Wirtschaftlichkeitsrechnung
6.2 Energiebilanz, Gebäudeauswahl, Versorgungstrassenverlauf
6.2.1 Neue Energiebilanz
6.2.2 Gebäudeauswahl
6.2.3 Plandarstellung
6.3 Umstellung eines Gebäudes von dezentraler auf zentrale Energieversorgung
6.3.1 Auswirkungen auf die vorhandene Gebäudetechnik
6.3.2 Umstellungsprozess von dezentraler auf zentrale Energieversorgung anhand einer Prozesskette
6.4 Bau der zentralen Energieversorgung im Rahmen der KWK-Technik im Agrarzentrum Limburgerhof
Kapitel 7: Energie – Nutzwertanalyse
7.1 Grundlage der Nutzungskostenbetrachtung
7.1.1 Allgemeine Nutzungskostenstruktur von Gebäuden als Ermittlungsgrundlage nach DIN 18960
7.1.2 Gruppenbildung (Kategorisierung) der Gebäude des Agrarzentrums Limburgerhof
7.1.3 Auswahl von Nutzungskostengruppe und Gebäudegruppen
7.2 Nutzungskostenermittlung für den Bereich Energien der unter 7.1.3 getroffenen Auswahl für das Agrarzentrum Limburgerhof
7.2.1 Tabellarische Zusammenstellung und Berechnung der Energiekosten
7.2.2 Graphische Darstellung der Energiekosten in Abhängigkeit der Investitionskosten
7.2.3 Auswertung von Trendlinien
7.3 Praktische Anwendung der Trendlinien mit den dazugehörigen Datensätzen im Agrarzentrum Limburgerhof
7.3.1 Deckungsbeitrag in % der standardisierten Gebäude an den Betriebskosten des BHKW
7.3.2 Prozentuale Aufteilung der Netto – Grundfläche (NGF) in Hauptnutzfläche (HNF), Nebennutzfläche (NNF), Verkehrsfläche (VF) und Funktionsfläche (FF) nach DIN 277 Teil1
7.3.3 Berechnungsprogramm zur Ermittlung der nutzerbezogenen Jahresenergiekosten vorhandener Gebäude sowie in Planung befindlicher Bauvorhaben
Zusammenfassung
Kurzfassungen
Ehrenwörtliche Erklärung
Die Diplomarbeit untersucht die wirtschaftlichen und energetischen Auswirkungen einer Umstellung der Energieversorgung eines Forschungsstandortes von einem dezentralen System auf eine zentrale Energieversorgung mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das primäre Ziel ist es, ein optimiertes Energiekonzept für das Agrarzentrum Limburgerhof der BASF AG zu entwickeln, welches die Grundlage für ein modernes Liegenschaftsmanagement bildet und die Effizienz des Energieverbrauchs steigert.
Die Situation im Agrarzentrum Limburgerhof, BASF AG
Wie schon im voran gegangenen Kapitel angedeutet, erfolgt nun eine Darstellung der „Facility Management – Situation“ im Agrarzentrum Limburgerhof, BASF AG. Das Management - Konzept im Agrarzentrum ist geprägt durch die Einteilung in einzelne Abteilungen, wie sie in der ganzen BASF erfolgt.
Mein Arbeitsplatz liegt in der Einheit APD/S. Dieser Abteilungscode steht für Site Service Agricultural Center. Diese Einheit bildet die oberste Management - Ebene und ist zuständig für die gesamte Infrastruktur, ergänzt um die Bereiche Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Entsorgung. Eine der wesentlichen zukünftigen Aufgaben der Einheit ist u.a. der Aufbau eines Liegenschaftsmanagements.
Die folgende Darstellung, angelehnt an Bild 3.2, beschreibt schematisch die vorliegende Situation und ermöglicht den Vergleich mit dem Grundkonzept des „Immobilien Facility Management“ / „Liegenschaftsmanagement“.
Kapitel 1: Einleitung: Stellt das Ziel der Untersuchung dar, die Energieversorgung eines Forschungsstandortes wirtschaftlich und technisch zu optimieren.
Kapitel 2: BASF AG: Hintergründe und Fakten: Gibt einen Überblick über die Unternehmensstruktur der BASF sowie die Bedeutung und Rolle des Agrarzentrums Limburgerhof.
Kapitel 3: Facility Management / Liegenschaftsmanagement: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Facility Managements und beschreibt die Anwendung im Agrarzentrum.
Kapitel 4: Bestandsanalyse des Energiemanagements des Agrarzentrums Limburgerhof, BASF AG: Analysiert den Ist-Zustand der dezentralen Energieversorgung und die technische Gebäudeausrüstung.
Kapitel 5: Blockheizkraftwerke und das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplungstechnik: Beschreibt die theoretischen Grundlagen der KWK-Technik sowie deren Vorteile und rechtliche Rahmenbedingungen.
Kapitel 6: Neues Energiekonzept des Agrarzentrums Limburgerhof: Dokumentiert die Planung, Dimensionierung und den Aufbau der neuen zentralen Energieversorgung durch ein BHKW.
Kapitel 7: Energie – Nutzwertanalyse: Erstellt ein Kostenmodell zur transparenten Energiekostenermittlung für Gebäude und präsentiert ein entwickeltes EDV-Programm.
Facility Management, Liegenschaftsmanagement, Energiemanagement, Kraft-Wärme-Kopplung, BHKW, BASF AG, Agrarzentrum Limburgerhof, Energieeffizienz, Bestandsanalyse, Nutzwertanalyse, Energiekonzept, technische Gebäudeausrüstung, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Betriebsmanagement, Gebäudeautomation.
Die Arbeit untersucht die Umstellung des Energiekonzepts eines BASF-Forschungsstandortes von dezentralen auf zentrale Strukturen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz.
Die Schwerpunkte liegen auf Facility Management, technischer Gebäudeausrüstung, KWK-Technik (Kraft-Wärme-Kopplung) und dem Energiemanagement.
Das Ziel ist die Erstellung eines ganzheitlichen Energiekonzepts mittels Blockheizkraftwerken, integriert in das Liegenschaftsmanagement des Agrarzentrums Limburgerhof.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgreifenden Bestandsanalyse, einer darauf aufbauenden Wirtschaftlichkeitsrechnung und einer Nutzwertanalyse zur energetischen Bewertung.
Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand, beschreibt die KWK-Technik, erläutert die Umsetzungsstrategie des neuen Energiekonzepts und präsentiert die Ergebnisse der Energiekostenanalyse.
Wesentliche Begriffe sind Facility Management, KWK-Technik, BHKW, Energiemanagement und Wirtschaftlichkeit im Liegenschaftsmanagement.
Durch die effiziente gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme sowie steuerliche Vorteile (Mineralölsteuererstattung) werden Betriebskosten nachhaltig gesenkt.
Es ermöglicht eine transparente, nutzerbezogene Berechnung der Energiekosten sowohl für Bestandsgebäude als auch für zukünftige Bauvorhaben zur Entscheidungsunterstützung.
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