Bachelorarbeit, 2021
38 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 CHARTANALYSE, INDIKATOREN UND OSZILLATOREN
2.1 Chartanalyse
2.1.1 Definition Chartanalyse
2.1.2 Definition Devisenmarkt
2.1.3 Charttypen
2.1.4 Unterstützungen & Widerstände
2.1.5 Trendlinien/Trendkanäle
2.1.6 Korrekturen
2.2 Indikatoren & Oszillatoren
2.2.1 Allgemein
2.2.2 Gleitende Durchschnitte
2.2.3 Momentum
2.2.4 Relative Stärke Index
3 TRENDFOLGE
3.1 Definition
3.2 Trendumkehrformationen
3.2.1 S-K-S-Formation/inverse S-K-S-Formation
3.2.2 Doppeltop & Doppeltief (M & W-Formation)
3.3 Trendfortsetzungsformationen
3.3.1 Flaggen und Wimpel
3.3.2 Dreiecke
3.4 Tradingmöglichkeiten
4 BEZUG ZUR PRAXIS
5 FAZIT
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Leser die Methoden der Technischen Analyse zur Kursprognose am Devisenmarkt näherzubringen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie durch die Identifikation von Chartmustern, Indikatoren und Trendfolgestrategien fundierte Handelsentscheidungen abgeleitet werden können, um von Marktschwankungen zu profitieren.
2.1.4 Unterstützungen & Widerstände
Nicht nur bei Wechselkursen, sondern auch u. a. bei Aktien kann auf dem Chart erkannt werden, dass bei manchen Werten die Kurse entweder wieder steigen nachdem diese gefallen waren oder auf einmal fallen, obwohl diese gestiegen waren. Diese Tatsache kann des Öfteren im Stunden-, Tages- oder Wochenchart beobachtet werden. Als Unterstützung wird ein Bereich angesehen, welcher unter den jetzigen Werten liegt. Der Kaufdruck übersteigt den Verkaufsdruck. Dadurch wird der Kursrutsch gestoppt, um danach wieder an Wert zu gewinnen. Das Gegenstück dazu wird als Widerstand angesehen. Das Niveau befindet sich über den Kursen und diese beginnen zu sinken, da der Verkaufsdruck größer ist als der Kaufdruck. Diese beiden Zonen entstehen daher gewöhnlich aus der Vergangenheit.
Ein nachhaltiger Durchbruch einer dieser Zonen wechselt öfters zum Gegenteil um. Beispielsweise wird das Hoch in der Vergangenheit, welches die Widerstandszone darstellt, zur Unterstützungszone. Umgekehrt wird die Unterstützungszone zum Widerstand. Für den Trader ergeben sich bei solchen Zonen Möglichkeiten zum Kauf oder Verkauf eines Währungspaars. Das Risiko wird minimiert, da der Trader beim Schlusskurs unterhalb bzw. oberhalb dieser Zonen seine Position wieder mit geringem Verlust schließen kann. Ein Beispiel in Abbildung 2 veranschaulicht eine dieser Situationen.
1 EINLEITUNG: Der Autor führt in die Herausforderungen der Zinsgewinnung auf Sparkonten ein und stellt die Technische Analyse als Methode zur Kursprognose im Devisenmarkt vor.
2 CHARTANALYSE, INDIKATOREN UND OSZILLATOREN: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Charttechnik sowie den Devisenmarkt und stellt technische Hilfsmittel wie gleitende Durchschnitte und Oszillatoren vor.
3 TRENDFOLGE: Hier werden Definitionen von Markttrends sowie verschiedene Chartformationen zur Identifikation von Trendumkehrungen und -fortsetzungen detailliert erläutert.
4 BEZUG ZUR PRAXIS: Dieser Teil analysiert den Einsatz der Technischen Analyse unter Einbeziehung wissenschaftlicher Studien und beleuchtet die Rolle von Devisenhändlern in der Praxis.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Relevanz der Technischen Analyse zusammen und gibt praktische Tipps für den Einstieg in den Devisenhandel unter Berücksichtigung von Risiken.
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Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung technischer Analyseinstrumente, um Preisbewegungen auf dem Devisenmarkt besser zu verstehen und profitabel zu handeln.
Die zentralen Felder umfassen die charttechnische Analyse, die Verwendung von Indikatoren wie gleitenden Durchschnitten und die Interpretation von spezifischen Kursformationen.
Das Ziel ist es, Einsteigern einen Leitfaden zu bieten, wie man Charttechniken nutzt, um Prognosen über Währungskurse zu erstellen.
Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus fachlicher Literaturanalyse, der Erläuterung technischer Indikatoren und der empirischen Veranschaulichung mittels Charts und historischer Daten.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Charttechnik (Indikatoren, Oszillatoren) und die praktische Anwendung von Formationen zur Trendanalyse.
Wesentliche Begriffe sind Trendfolge, Chartformationen, Devisenmarkt, RSI, gleitende Durchschnitte und das Chancen-Risiko-Verhältnis beim Trading.
Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation gilt laut Autor als die weitverbreitetste Trendumkehrformation mit der höchsten Verlässlichkeit, um einen Trendwechsel anzuzeigen.
Da Kurse sich nicht immer erwartungskonform entwickeln, ist das Setzen von Ausstiegspunkten (Stop-Loss) notwendig, um das Risiko bei Fehlprognosen zu minimieren.
Gier und Angst werden als kritische Faktoren identifiziert, die Marktteilnehmer zu irrationalen Entscheidungen führen können, weshalb Disziplin und Erfahrung wichtig sind.
Nein, der Autor betont, dass Technik allein nicht reicht; Erfahrung, Übung und der Einsatz eines Demokontos sind Voraussetzungen, um Verluste von echtem Kapital zu vermeiden.
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