Diplomarbeit, 2007
86 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielformulierung
1.3 Untersuchungsablauf
2. Definitionen / Begriffsabgrenzungen
2.1 Personalmanagement/Personalentwicklung
2.2 Lernende Organisation
2.3 Organisationsentwicklung
2.4 Wissen / Wissensmanagement
3. Grundlagen des Personalmanagements
3.1 Grundstruktur des Personalmanagements - Felder und Ebenen
3.2 Personalveränderung
3.3 Personalplanung
3.4 Beziehung zu anderen Managementaufgaben
3.5 Grundpostulate
3.6 Kunden
3.7 Bedeutung der Qualität der Personalarbeit
3.8 Hauptfunktionen des Personalmanagements
4. Konzept der lernenden Organisation
4.1 Didaktische Grundlagen
4.1.1 Fähigkeitsentwicklungsmodell
4.1.2 Wechselwirkung des individuellen Lernens
4.2 Entwicklung lernender Organisationen
4.3 Organisationsgedächtnis
4.4 Wirkungsvolles Organisationslernen
4.5 Vorteile der lernenden Organisation
5. Lernprozess (Optimierung)
5.1 Lernprozessförderung
5.1.1 Förderung des organisationalen Lernens
5.1.2 Lernarten
5.1.3 Denk- / Lernstrategien
5.1.4 Lerninhalte
5.1.5 Integrale Lernsysteme
5.2 Lernprozesse der Organisation
5.2.1 Lernprozesse / Lernebenen
5.2.2 Lernziele und Lernkontrolle
5.3 Learning communities
6. Mechanismen und Maßnahmen des Personalmanagements zur Unterstützung der Lernprozesse
6.1 Von der Personalarbeit zum lernorientierten Personalmanagement
6.2 Führungsgrundsätze
6.3 Gruppenaspekte
6.4 Ziele und Aufgaben
6.5 Personalentwicklung / Betriebliche Aus- und Fortbildung / Nachwuchsförderung / Arbeitsqualifikation
6.6 Lern- und Produktivitätssteigerung durch HRM
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Personalmanagement und den Lernaspekten innerhalb einer Organisation. Das primäre Ziel besteht darin, die Rahmenbedingungen zu identifizieren und zu gestalten, unter denen organisationale Lernprozesse ungehindert ablaufen, gefördert und optimiert werden können, um die Organisation zukunftsfähig zu halten.
4.1.1 Fähigkeitsentwicklungsmodell
Eine wesentliche didaktische Komponente der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Fähigkeiten stellt das Fähigkeitsentwicklungsmodell dar.
Beim Fähigkeitsentwicklungsmodell bzw. der Fähigkeitsentwicklung oder auch Phasenmodell, handelt es sich um einen Ansatz, welcher die Entwicklung der Fähigkeiten im Lernprozess in Kombination mit dem Bewusstsein über den eigenen Stand der Fähigkeit beschreibt. Das Fähigkeitsentwicklungsmodell wird in der nachfolgenden Abbildung verdeutlicht.
Aus dem Modell ergeben sich die folgenden Konsequenzen:
– Konsequenzen auf der Seite der Lernenden
- Hinsichtlich der Bedeutung der Lernsituation ergeben sich Fragestellungen wie: Wird etwas völlig Neues gelernt? Ist der Gruppe der Lernenden bewusst, dass sie nichts wissen? Haben sie dagegen ein Alltagsverständnis vom Lernbereich? Sind sie sich nicht bewusst, dass dies keine zureichende Grundlage für berufliches Handeln darstellt, so kommt es zu Konflikten mit der „Lernzumutung“ – die gleichzeitig eine Verunsicherung des bisherigen Selbstbildes darstellt.
- Individuelle Unterschiede – gerade schwache Lerner haben oft ein mangelndes Bewusstsein ihrer Schwächen, während gute Lerner sich der Grenzen ihres Wissens bewusst und deshalb u. U. unsicher sind. Dies führt zu Auswirkungen auf Art und Weise, wie zum Lernen motiviert bzw. auf Lernprobleme eingegangen wird.
– Konsequenzen auf der Seite der Lehrenden
- Die pädagogisch gering qualifizierten Lehrenden sind sich der Defizite ihrer pädagogischen Qualifikation häufig nicht bewusst. Entsprechend suchen sie deshalb nicht nach anderen Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten bei Lehr- und Lernproblemen und sind u. U. lernresistent. Fortbildungsangebote werden deshalb oft von denen besucht, die es weniger benötigen.
- Der Einsatz von Praktikern: sie sind oft "unbewusst" fähig, sollen aber Lernenden beibringen, was ihnen selbst nicht als lernbedürftig bewusst ist.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Zielformulierung und den Untersuchungsablauf im Kontext einer sich wandelnden, wissensbasierten Arbeitswelt.
2. Definitionen / Begriffsabgrenzungen: Hier werden die zentralen Begriffe Personalmanagement, lernende Organisation, Organisationsentwicklung sowie Wissen und Wissensmanagement definiert und abgegrenzt.
3. Grundlagen des Personalmanagements: Dieses Kapitel widmet sich der Struktur des Personalmanagements, beleuchtet seine Funktionsfelder, Ziele und Postulate sowie die Bedeutung der Qualität der Personalarbeit.
4. Konzept der lernenden Organisation: Das Kapitel führt in das Konzept ein, behandelt didaktische Grundlagen, die Entwicklung lernender Organisationen sowie das Organisationsgedächtnis und die Vorteile des Lernens.
5. Lernprozess (Optimierung): Fokus liegt hier auf der Förderung organisationaler Lernprozesse, der Einordnung von Lernarten, Denkstrategien und der Bedeutung von "Learning Communities".
6. Mechanismen und Maßnahmen des Personalmanagements zur Unterstützung der Lernprozesse: Dieses Kapitel erarbeitet konkrete Maßnahmen, von Führungsgrundsätzen über Gruppenaspekte bis hin zur Personalentwicklung zur aktiven Unterstützung der Lernprozesse.
7. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont die Rolle des Menschen als kreative und wertschöpfende Kraft in der lernenden Organisation.
Personalmanagement, Lernende Organisation, Organisationsentwicklung, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Erfahrungslernen, Organisationslernen, Führung, Arbeitsgestaltung, Humankapital, Problemlösungskompetenz, Qualifizierung, Leistungssteigerung, HRM, Unternehmenskultur
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle des Personalmanagements bei der Entwicklung und Unterstützung von Lernprozessen in Organisationen, um den Anforderungen einer globalisierten und wissensbasierten Wirtschaft gerecht zu werden.
Die zentralen Themen sind das Personalmanagement, die Theorie der lernenden Organisation, Wissensmanagement, Personalentwicklung und die Gestaltung effizienter Führungsprozesse.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Personalmanagement Rahmenbedingungen schaffen kann, die ein ungehindertes organisationales Lernen sowie die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der Anwendung verschiedener Managementkonzepte (z. B. das Modell von Peter Senge oder Ansätze von Argyris und Schön), um die Praxis des Personalmanagements zu reflektieren.
Der Hauptteil befasst sich mit den Grundlagen des Personalmanagements, der vertieften Analyse des Konzepts der lernenden Organisation, Strategien zur Lernprozessförderung und konkreten Maßnahmen wie Führungsgrundsätzen und Personalentwicklungsinstrumenten.
Wichtige Schlüsselwörter sind Personalmanagement, Lernende Organisation, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Erfahrungslernen und Organisationslernen.
Das Modell beschreibt die Entwicklung von Fähigkeiten durch das Zusammenspiel von Kompetenz und dem Bewusstsein über den eigenen Wissensstand, unterteilt in Phasen von "unbewusst unfähig" bis "unbewusst fähig".
Während beim Single-Loop-Lernen Korrekturen innerhalb bestehender Handlungsrepertoires bei Zielabweichungen erfolgen, führt Double-Loop-Lernen zum Hinterfragen und Anpassen der zugrunde liegenden Normen, Politiken und Ziele der Organisation.
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