Bachelorarbeit, 2021
78 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
2. Definition relevanter Begriffe
2.1 Identität
2.1.2 Identität der Jugendlichen auf Instagram
2.2 Selbstwert
2.3 Selbstdarstellung auf Instagram
3. Medienkompetenz
3.1. Erwerb von Medienkompetenz zu Hause
3.2. Erwerb von Medienkompetenz in der Schule
4. Die Plattform Instagram
4.1. Funktionen
4.2. Likes als Bewertung
4.3 „Hate Speech“ und „Fake-News“
4.4. Persönlichkeitsrechte auf Instagram
4.5. Datenschutz
5. Psychologische Gefahren
5.1. Cybermobbing
5.2. Abhängigkeit
5.3. Realitätsverzerrung
5.4 Essstörungen
6. Methodisches Vorgehen
6.1. Die qualitative Forschung
6.2 Untersuchungsleitende Fragestellung
6.3. Datenerhebung
6.4. Die Grounded-Theory-Methodologie
6.4.1 Offenes Kodieren
6.4.2 Axiales Kodieren
6.4.3 Selektives Kodieren
7. Darstellung der Ergebnisse
8. Beantwortung der Forschungsfrage
9.Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Social-Media-Plattform Instagram auf die Selbstwahrnehmung, Selbstdarstellung und Identitätsentwicklung von Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit soziale Vergleiche und die Nutzung der Plattform Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinflussen und welche psychologischen Gefahren dabei entstehen können.
Die Plattform Instagram
„We bring you closer to the people and things you love” lautet der Slogan auf der offiziellen Instagram Homepage. Laut einer Umfrage der Statista von 2019 nutzen weltweit über eine Milliarden Menschen Instagram, davon über einundzwanzig Millionen Menschen in Deutschland.
Instagram ist eine Foto – und Video Sharing-App, die auf dem Smartphone oder Computer installiert werden kann. Einen Account kann jeder einfach mit einer gültigen E-Mail-Adresse anlegen. Für die Nutzung von Instagram wird ein Mindestalter von dreizehn Jahren vorgeschrieben. Hinweise, dass eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen muss, gibt es in den AGBs nicht. Beim Anlegen eines neuen Instagram-Profils wird das Alter abgefragt, die Angabe jedoch nicht überprüft, so dass auch Kinder unter dreizehn Jahren problemlos Zugang erhalten.
Instagram wurde im Jahr 2010 gegründet, knapp fünf Jahre nach der Gründung von Facebook. Im Gegensatz zu Facebook zeichnete sich Instagram zu Beginn vor allem dadurch aus, dass sogenannte ‚Filter‘ zu veröffentlichenden Fotos verschönern konnten. Auch heute noch ist die Plattform als Netzwerk der Bilder bekannt. Instagram hat, wie Facebook auch, eine Startseite, auf der jeder Nutzer etwas publizieren kann. Dieser Newsfeed, ‚Feed‘ genannt, unterscheidet sich von der Facebook-Startseite unter anderem durch den Algorithmus, da bei Facebook jeweils nur aktuelle Beiträge angezeigt werden. Der Instagram-Algorithmus folgt anderen Regeln. Der Algorithmus wird hauptsächlich durch drei Faktoren beeinflusst. Zum einen geschieht dieses durch das Interesse des jeweiligen Nutzers an bestimmten Themen, das durch sein vorheriges Verhalten auf Instagram analysiert wurde. Außerdem stellt die Aktualität einen Faktor dar, denn je aktueller ein Beitrag ist, desto wahrscheinlicher wird er oben im Feed angezeigt (vgl. Bettendorf, 2019, S. 3-4).
Einleitung: Diese Einleitung erläutert den persönlichen Praxishintergrund der Autorin im Sozialen Dienst und motiviert das Thema durch die Herausforderungen, die der intensive Medienkonsum von Jugendlichen für Familien und pädagogische Fachkräfte darstellt.
2. Definition relevanter Begriffe: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zu Identität und Selbstwert erarbeitet, um das Verständnis für die späteren Analysen zur Selbstdarstellung auf Instagram zu schaffen.
3. Medienkompetenz: Es wird die Notwendigkeit von Medienkompetenz beleuchtet und diskutiert, wie diese sowohl im Elternhaus als auch im schulischen Kontext erworben oder gefördert werden kann.
4. Die Plattform Instagram: Dieses Kapitel gibt einen technischen und funktionalen Überblick über Instagram und diskutiert Aspekte wie Datenschutz, Persönlichkeitsrechte sowie die Mechanismen von „Hate Speech“ und „Fake-News“.
5. Psychologische Gefahren: Hier werden die mit der Instagram-Nutzung verbundenen Risiken wie Cybermobbing, Suchtpotenziale, Realitätsverzerrung und Essstörungen detailliert untersucht.
6. Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt das methodische Design der Arbeit, welches auf einer qualitativen Videoanalyse basiert und die Grounded-Theory-Methodologie als Auswertungsrahmen nutzt.
7. Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Videoanalyse werden hier systematisch in Konzepte überführt und gegenübergestellt, um zentrale Phänomene des Nutzungsverhaltens zu identifizieren.
8. Beantwortung der Forschungsfrage: Die Forschungsfrage wird auf Basis der in der Videoanalyse gewonnenen Erkenntnisse und des theoretischen Rahmens synthesiert beantwortet.
9.Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung sozialer Netzwerke, wobei die Notwendigkeit von Medienkompetenz betont wird.
Instagram, Jugendliche, Identität, Selbstwert, Selbstdarstellung, Medienkompetenz, Cybermobbing, Soziale Vergleiche, Grounded Theory, Online-Abhängigkeit, Realitätsverzerrung, Social Media, Jugendliche Entwicklung, Algorithmus, Digitale Medien.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Plattform Instagram als Handlungsfeld im Alltag von Jugendlichen und analysiert deren Einfluss auf die Identitätsbildung und psychische Gesundheit.
Zentrale Themen sind die Selbstdarstellung auf Instagram, der Umgang mit digitalen Inhalten, soziale Vergleiche, Cybermobbing, Datenschutz sowie der Erwerb von Medienkompetenz.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Instagram auf die Selbstwahrnehmung und Identitätsentwicklung von Jugendlichen zu erforschen und zu verstehen, wie diese Plattformen das Verhalten und das Selbstbild beeinflussen.
Die Autorin nutzt eine qualitative Forschungsmethode in Form einer Videoanalyse, die nach dem Ansatz der Grounded-Theory-Methodologie ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, eine Analyse der Plattform-Funktionen, eine Untersuchung psychologischer Gefahren sowie eine detaillierte Auswertung von Videomaterial zu Nutzererfahrungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Identitätsentwicklung, Instagram, Medienkompetenz, Cybermobbing, Selbstwert und qualitative Videoanalyse charakterisieren.
Die Autorin nutzt das Konzept von Erving Goffman, um Instagram als eine Bühne zu beschreiben, auf der Jugendliche als Akteure eine inszenierte Identität präsentieren, um „Impressionsmanagement“ zu betreiben.
Likes fungieren als Gradmesser für Beliebtheit und soziale Anerkennung. Ausbleibende Likes oder negatives Feedback können laut Arbeit zu Minderwertigkeitsgefühlen und psychischer Belastung führen.
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