Masterarbeit, 2020
292 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Methodik
2.1 Empirische Datenerhebung
2.1.1 Funktion der Experten
2.1.2 Aufbau und Umsetzung des Leitfadeninterviews
2.2 Analyse und Auswertungsverfahren
3. Digitalisierung der Unternehmenskommunikation
3.1 Content Marketing
3.2 Social Media im Kontext der Unternehmenskommunikation
3.3 Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeitsumfeld
4. Employer Branding
4.1 Begriffsdefinition Employer Branding
4.2 Unternehmensidentität vs. Unternehmensimage
4.3 Die Bedeutung von Unternehmenswerten für das Employer Branding
4.4 Relevanz der internen Markenführung für das Employer Branding
4.5 Markenkonformes Verhalten von Mitarbeitern
4.6 Zielgruppen im Employer Branding
4.6.1 Externe Zielgruppe: Aufbau eines positiven Arbeitgeberimages
4.6.2 Interne Zielgruppe: Stärkung der Arbeitgeberidentität
5. Employee Advocacy
5.1 Begriffsdefinition Employee Advocacy
5.2 Die Rolle der Unternehmensbotschafter im Employer Branding
5.3 Personal Branding
6. Corporate Influencer
6.1 Begriffsdefinition Corporate Influencer
6.1.1 Abgrenzung der Corporate Influencer von anderen Multiplikatoren
6.1.2 Überschneidungen Corporate Influencer und Influencer Marketing
6.1.3 Best Practice: Das Jobbotschafter Programm von OTTO
6.2 Rahmenbedingungen als vorbereitende Maßnahmen für Corporate Influencer Programme
6.2.1 Unternehmenskultur
6.2.2 Rechtlicher Rahmen
6.2.3 Interne Hilfestellungen
7. Umsetzung von Corporate Influencer Programmen in der Praxis
7.1 Konzeption einer Strategie
7.2 Formate des Contents
7.3 Distributionskanäle
7.4 Generierung des Contents
7.5 Herausforderungen der Umsetzung
7.6 Messbarkeit und Evaluation
8. Chancen-Risiken-Analyse
8.1 Chancen und Risiken von Corporate Influencer Programmen
8.2 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
9. Fazit
10. Kritische Reflexion und Ausblick
11. Literaturverzeichnis
12. Anhang
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Corporate Influencern für das Employer Branding, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung und des Fachkräftemangels. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Chancen und Risiken sich aus der Kommunikation von Unternehmensbotschaftern für das Employer Branding ergeben, und wie entsprechende Programme konzeptionell und praktisch erfolgreich in Deutschland umgesetzt werden können.
3. Digitalisierung der Unternehmenskommunikation
Die Unternehmenskommunikation ist von vielen gesellschaftlichen Entwicklungen geprägt. Verantwortliche werden insbesondere durch die Digitalisierung stets herausgefordert, innovative Lösungen zu finden. Eine der umfangreichsten Veränderungen ist das Aufkommen und die Verbreitung des World Wide Web, wodurch sich das Kommunikations- und Informationsverhalten der Menschen grundlegend und rapide verändert hat. Vielfältige Möglichkeiten an Anwendungen digitaler Medien kommen zu den klassischen Medien hinzu und schaffen stets neue Kontaktpunkte. Technische Weiterentwicklungen machen es möglich, dass Menschen sich über räumliche und zeitliche Distanzen hinweg vernetzen können. Diese digitalen Technologien sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Die Digitalisierung hat insbesondere auf die Kommunikation im Alltag einen fortschrittlichen Einfluss gehabt. Das Internet, das sich zum Social Web entwickelt hat, lässt Konsumenten unter anderem durch die Kommentarfunktion partizipieren und interagieren. Ein selektierender Gatekeeper wie in den traditionellen Medien ist in den sozialen Netzwerken nicht vorhanden. Demnach kann dieser dem dialogischen Austausch mit anderen nicht im Wege stehen, wodurch ein direkter und schneller Informationsfluss möglich ist. Social Media Anwendungen unterstützen somit die individuelle Aufbereitung und Verbreitung von multimedialen Inhalten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenfelder Change-Management, Fachkräftemangel und Digitalisierung ein und definiert das Ziel, das Potenzial von Corporate Influencern für das Employer Branding wissenschaftlich zu analysieren.
2. Methodik: Dieses Kapitel erläutert den qualitativen Forschungsansatz, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer strukturierten Inhaltsanalyse zur Gewinnung und Auswertung von Daten.
3. Digitalisierung der Unternehmenskommunikation: Es wird die durch das Internet und Social Media veränderte Kommunikationslandschaft beschrieben, in der klassische Einwegkommunikation zunehmend durch einen dialogorientierten "Many-to-Many"-Ansatz abgelöst wird.
4. Employer Branding: Dieses Kapitel behandelt die strategische Positionierung als attraktiver Arbeitgeber, die Bedeutung der Unternehmenswerte sowie die Relevanz der internen Markenführung für die Arbeitgeberattraktivität.
5. Employee Advocacy: Hier wird das Konzept der Employee Advocacy eingeführt, bei dem Mitarbeiter durch freiwillige Kommunikation als Fürsprecher und Repräsentanten ihres Unternehmens fungieren.
6. Corporate Influencer: Das Kapitel definiert den Begriff Corporate Influencer, grenzt diesen von anderen Multiplikatoren ab und beleuchtet Rahmenbedingungen sowie Praxisbeispiele wie das Programm von OTTO.
7. Umsetzung von Corporate Influencer Programmen in der Praxis: Hier stehen die strategische Konzeption, die Wahl der Formate und Distributionskanäle sowie die Herausforderungen und die Erfolgsmessung bei der Implementierung im Vordergrund.
8. Chancen-Risiken-Analyse: In diesem Kapitel werden die Potenziale und Gefahren von Corporate-Influencer-Programmen (z.B. Glaubwürdigkeitsgewinn vs. Kontrollverlust) systematisch gegenübergestellt und diskutiert.
Corporate Influencer, Employer Branding, Employee Advocacy, Unternehmenskommunikation, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Social Media Recruiting, Arbeitgebermarke, Interne Markenführung, Authentizität, Unternehmenskultur, Content Marketing, Qualitative Inhaltsanalyse, Personal Branding
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter durch den gezielten Einsatz in sozialen Medien (als sogenannte Corporate Influencer) die Arbeitgebermarke stärken und Unternehmen im Wettbewerb um Talente unterstützen können.
Die Themen umfassen Employer Branding, Employee Advocacy, die Digitalisierung der Unternehmenskommunikation sowie die operative Umsetzung und die strategischen Chancen und Risiken von Corporate-Influencer-Programmen.
Das Ziel ist es, das Potenzial von Corporate Influencern für das Employer Branding mittels wissenschaftlicher Methoden zu analysieren und Erfolgsfaktoren sowie Herausforderungen für die Praxis abzuleiten.
Die Arbeit verfolgt einen qualitativ-explorativen Forschungsansatz, der primär auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer strukturierten Inhaltsanalyse (unterstützt durch MAXQDA) basiert.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Digitalisierung und Employer Branding vermittelt, Employee Advocacy definiert, Corporate Influencer in die Praxis eingeordnet und eine detaillierte Chancen-Risiken-Analyse durchgeführt.
Corporate Influencer, Employer Branding, Employee Advocacy, Unternehmenskultur und Authentizität sind die maßgeblichen Begriffe.
Eine gelebte, offene Unternehmenskultur ist die Voraussetzung für Authentizität. Ohne ein hohes Maß an Vertrauen und Freiheit seitens des Arbeitgebers können Mitarbeiter ihre Rolle als glaubwürdige Botschafter nicht erfüllen.
Guidelines dienen als Leitplanken, um den Mitarbeitern Sicherheit zu geben, den Ruf des Unternehmens vor Shitstorms zu schützen und rechtliche Klarheit bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken zu schaffen.
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