Bachelorarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielstellung
1.3 Methodik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Der Onlinehandel
2.1.1 Entwicklung und Umsätze
2.1.2 Potenziale und Herausforderungen
2.2 Das Konsumentenverhalten
2.2.1 Modelle und Theorien zur Erklärung des Konsumentenverhaltens
2.2.1.1 Verhaltenserklärung durch das Technology Acceptance Model
2.2.1.2 Verhaltensvorhersage durch die Theory of Planned Behavior
2.2.1.3 Die Uses and Gratifications Theory als Entscheidungsgrundlage
2.2.1.4 Die Ausübung einer Tätigkeit nach der Flow Theorie
2.2.2 Vertrauen als Einflussfaktor auf die Kaufentscheidung
2.2.3 Wahrgenommene Risiken beim Onlinekauf
2.3 Stand der Forschung: Empirische Befunde zur Steigerung des Vertrauens
3 Forschungsdesign
3.1 Erhebungsmethode und Erhebungsinstrument
3.2 Stichprobe
3.3 Zugrundeliegender Interviewleitfaden
3.4 Interviewdurchführung
3.5 Methode der Ergebnisauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Interviewauswertung
4.1.1 Teilbereich II: Grundlagen
4.1.2 Teilbereich III: Verbesserungspotenzial und Maßnahmen
4.1.3 Teilbereich IV: Zukunft
4.2 Ableitung von Handlungsimplikationen
4.3 Diskussion
5 Fazit
5.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
5.2 Limitationen und kritische Würdigung
5.3 Weiterführendes Forschungspotenzial und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit liegt in der Untersuchung des B2C-Onlinehandels mit einem Fokus auf der Identifizierung von Möglichkeiten zur Steigerung des Kundenvertrauens. Dabei wird untersucht, wie Onlinehändler trotz des fehlenden persönlichen Kontaktes eine intensive Bindung und Kommunikation aufbauen können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und wahrgenommene Risiken bei den Konsumenten zu minimieren.
2.2.1.1 Verhaltenserklärung durch das Technology Acceptance Model
Das Technology Acceptance Model trifft Aussagen über die Gründe, warum eine Person eine bestimmte Technologie nutzt beziehungsweise warum sie sie nicht nutzt. Das Model wurde im Zuge der Dissertation von Fred Davis entwickelt und erstmals im Jahr 1989 veröffentlicht. Das stetige Wachstum der auf dem Markt angebotenen Informationssysteme in den 70er Jahren sowie die damit einhergehende mangelnde Akzeptanz durch Unternehmen und Privatpersonen führte letztendlich zur Erkenntnis, dass dieser Zustand viele Forschungspotenziale bietet.
Viele Wissenschaftler nahmen sich folglich der Analyse des Akzeptanzproblems an und entwickelten Ansätze zur Erklärung des Verhaltens, die meisten Erklärungsansätze konnten jedoch keine verlässlichen Ansatzpunkte zur Messung des Verhaltens liefern. Unter den Wissenschaftlern befand sich auch der spätere Entwickler des Technology Acceptance Models, Fred Davis, welcher seine Analysen zur Verhaltenserklärung in seiner Dissertation im Jahr 1985 verarbeitete. Grundlage seiner Untersuchungen bildete die Annahme, dass die Entscheidung zur Nutzung eines bestimmten Informationssystems durch die Motivation der jeweiligen Person erklärt werden könne. Diese Motivation wiederum werde direkt beeinflusst durch externe Stimuli der Informationstechnologie.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund der Thematik, definiert die Zielsetzung und Forschungsfragen der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente gelegt, indem der Onlinehandel, das Konsumentenverhalten inklusive relevanter Modelle sowie das Konstrukt Vertrauen detailliert analysiert werden.
3 Forschungsdesign: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der qualitativen Expertenbefragung, inklusive Erhebungsinstrument, Stichprobenauswahl und Auswertungsmodell nach Mayring.
4 Ergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse aus den Experteninterviews ausgewertet, in Themenbereiche gegliedert und Handlungsimplikationen für B2C-Onlinehändler abgeleitet.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf zukünftiges Forschungspotenzial.
Kundenvertrauen, Onlinehandel, Konsumentenverhalten, vertrauensbildende Maßnahmen, B2C, wahrgenommene Risiken, Erfolgspotenziale, Expertenbefragung, E-Commerce, Social Media, Influencer-Marketing, Kundenbindung, Digitalisierung, Datenschutz, Kaufentscheidung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Kundenvertrauens auf das Kaufverhalten von Konsumenten im B2C-Onlinehandel und identifiziert Strategien zur Steigerung dieses Vertrauens.
Zentrale Themen sind die Entwicklung des Onlinehandels, Modelle zur Erklärung des Konsumentenverhaltens, die Rolle des Vertrauens als Einflussfaktor auf Kaufentscheidungen sowie die Analyse von Online-Risiken und vertrauensbildenden Maßnahmen.
Das primäre Ziel ist die Identifizierung von Erfolgspotenzialen und Maßnahmen für Onlinehändler, um das Vertrauen der Konsumenten aufzubauen und zu stabilisieren, insbesondere unter Berücksichtigung von Social Media und Influencer-Marketing.
Es handelt sich um eine qualitative Forschungsarbeit, die Daten mittels standardisierter und strukturierter Experteninterviews erhebt und diese anschließend inhaltsanalytisch nach Mayring auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, in denen verschiedene Verhaltensmodelle vorgestellt werden, und einen empirischen Teil, in dem Expertenmeinungen analysiert und Handlungsimplikationen abgeleitet werden.
Schlüsselwörter sind unter anderem Kundenvertrauen, Onlinehandel, Konsumentenverhalten, vertrauensbildende Maßnahmen, wahrgenommene Risiken und B2C-E-Commerce.
Da der persönliche Kontakt fehlt, fällt es Konsumenten schwerer, die Identität und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters einzuschätzen, weshalb das Vertrauen eine noch stärkere Rolle für die Kaufentscheidung einnimmt.
Die Meinungen dazu sind gespalten: Während einige Experten Influencer als Instrument für Kundennähe und zur Erreichung jüngerer Zielgruppen sehen, warnen andere vor mangelnder Glaubwürdigkeit und abschreckender Wirkung.
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