Bachelorarbeit, 2020
38 Seiten, Note: 2.0
1 EINLEITUNG
1.1 ZIELE & FORSCHUNGSFRAGEN
1.2 VORGEHENSWEISE
2 GRUNDLAGEN UND THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 TERMINOLOGISCHE BESTIMMUNGEN
2.1.1 Sport
2.1.2 Psychische Gesundheit
2.1.3 Subjektives Wohlbefinden
2.2 DUAL-MODE THEORIE
2.3 FORSCHUNGSSTAND
3 METHODIK
3.1 FLOW-CHART-PRISMA
3.1.1 Erläuterung
4 ERGEBNISSE
4.1 POSITIVE AUSWIRKUNGEN
4.1.1 Beeinflussung der Stimmung
4.1.2 Beeinflussung der Grundgestimmtheit
4.1.3 Physisches Selbstkonzept
4.1.4 Beschwerde- & Fitnesswahrnehmung
4.1.5 Angst und Depression
4.2 ERKLÄRUNGSANSÄTZE
4.2.1 Physiologische Hypothesen
4.2.1.1 Endorphinhypothese
4.2.1.2 Katecholaminhypothese
4.2.1.3 Immunsystemmodulationshypothese
4.2.2 Psychologische Hypothesen
4.2.2.1 Hypothese von der Wirksamkeit meditativer Bewusstseinszustände
4.2.2.2 Ablenkungshypothese
4.2.2.3 Selbstwirksamkeitshypothese
4.2.3 Mischmodelle
4.2.3.1 Zweidimensionales Aktivierungsmodell
4.2.3.2 Dual-Mode Theorie
5 DISKUSSION
5.1 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGEN
5.2 EINORDNUNG UND KRITISCHE BETRACHTUNG
6 FAZIT UND AUSBLICK
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die positiven Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das subjektive Wohlbefinden und die psychische Gesundheit wissenschaftlich zu beleuchten und zu klären, welche Belastungsintensitäten dabei die effektivsten Wirkungen erzielen.
4.2.3.2 Dual-Mode Theorie
Eine häufig herangezogen Theorie zu den Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das Befinden ist die Dual-Mode Theorie von Ekkekasis (2003). Sie setzt sich mit den affektiven Reaktionen eines Menschen, in Abhängigkeit zur Intensität, auf körperliche Belastung auseinander. „Dual-Mode“ impliziert in diesem Zusammenhang, dass die affektiven Reaktionen auf körperliche Belastung ihren Ursprung in zwei miteinander verbundenen Wirkpfaden haben. Der erste Weg kennzeichnet den Einfluss kognitiver Faktoren auf den Affekt. Zu diesen kognitiven Variablen, welche das subjektive Erleben beeinflussen, zählt beispielsweise die eigene Wahrnehmung in Bezug auf die Bewältigung der Herausforderungen mittels eigener Fähigkeiten. Weitere kognitive Faktoren sind die Erwartung positiver Ereignisse, das Erreichen individueller Ziele sowie das Erleben des steady-state (Sudeck & Thiel, 2020). Mit dem zweiten Wirkpfad wird ein Zusammenhang innerer, von Organen oder Organfunktionen ausgehender Reize (interozeptive Reize; z.B. Laktatbildung,) und dem emotionalen System ausgegangen, wodurch affektive Reaktionen ebenfalls beeinflusst werden. Der Wirkungsgrad der unterschiedlichen Wege ist abhängig von der Belastungsintensität.
Ekkekakis hat im Rahmen dieser Theorie drei Intensitätsbereiche (Abbildung 4) festgelegt, welche über die ventilatorischen Schwellen VT1 und VT2 definiert werden. Diese Schwellen bestimmen die Ventilation des aerob-anaeroben Übergangsbereichs (Westhoff et. al., 2013). So umfasst der erste Bereich niedrige Intensitäten unterhalb der ersten ventilatorischen Schwelle (VT1), in dem die Energiezufuhr mittels des aeroben Stoffwechsels gesichert ist. Sportliche Aktivitäten können bei niedriger Belastungsintensität über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden, sodass eine Gefährdung des physiologischen Gleichgewichtszustandes (Homöostase) vermieden wird. Kognitive Faktoren haben geringen bis moderaten Einfluss und die affektiven Reaktionen werden als positiv und angenehem wahrgenommen (engl. pleasure) (Ekkekakis, 2003).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der gesundheitsfördernden Wirkung von Sport sowie Definition der Forschungsfragen.
2 GRUNDLAGEN UND THEORETISCHER HINTERGRUND: Begriffsbestimmungen von Sport, psychischer Gesundheit und subjektivem Wohlbefinden sowie Einordnung in den theoretischen Kontext.
3 METHODIK: Detaillierte Darstellung des Literaturrechercheprozesses unter Verwendung des PRISMA-Flow-Charts.
4 ERGEBNISSE: Präsentation der Studienergebnisse bezüglich der psychologischen Effekte von Sport und theoretische Einordnung der Wirkmechanismen.
5 DISKUSSION: Synthese der Forschungsergebnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen sowie kritische Auseinandersetzung mit der Studienlage.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze.
Sport, psychische Gesundheit, subjektives Wohlbefinden, Stimmung, Belastungsintensität, Dual-Mode Theorie, Prävention, Endorphinhypothese, Selbstwirksamkeit, Stressreduktion, Lebenszufriedenheit, Sportpsychologie, Äquilibration.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und der psychischen Gesundheit, wobei der Fokus auf dem subjektiven Wohlbefinden liegt.
Zu den Kernbereichen gehören die Auswirkungen von Sport auf Stimmung, Angst, Depression, Beschwerdewahrnehmung und das physische Selbstkonzept.
Die Hauptziele sind die Klärung, ob Sport das Wohlbefinden positiv beeinflusst und welche Belastungsintensität hierbei am wirksamsten ist.
Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, bei der die Auswahl der Quellen über einen strukturierten Prozess (Flow-Chart-Prisma) erfolgte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung konkreter positiver Auswirkungen sowie eine tiefergehende Analyse physiologischer und psychologischer Erklärungsmodelle.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Sport, psychische Gesundheit, subjektives Wohlbefinden, Belastungsintensität und die Dual-Mode Theorie.
Das aktuelle Wohlbefinden beschreibt das momentane, flüchtige Erleben, während das habituelle Wohlbefinden als zeitlich stabile Eigenschaft der Lebenszufriedenheit gilt.
Die Theorie postuliert, dass die affektiven Reaktionen – je nach Stoffwechsellage – bei niedriger Intensität meist positiv sind, während sie bei hoher Intensität aufgrund interozeptiver Reize negativ ausfallen können.
Ja, der Fitnesszustand gilt als wichtiger Moderator, da Ergebnisse von sportlich aktiven Personen nicht pauschal auf Inaktive übertragen werden können.
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