Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Ursachen der Großen Depression
2.1 Reparationszahlungen und Kriegsschulden
2.2 Der Goldstandard und ein ausgeglichenes Budget
2.3 Fallende Agrar- und Rohstoffpreise
2.4 Boom in den USA und der grenzenlose Optimismus
2.5 Wall Street
2.6 Wirtschaftspolitik
3. Ursachen der 2. Großen Kontraktion
3.1 Globale Verflechtungen über den Außenhandel
3.2 Kapitalexporte der Welt in die USA
3.3 Kreditvergabe in den USA – Grundlage für die Subprime-Krise
3.4 Wall Street
3.5 Politik der FED
3.6 Politik und Kontrollorgane
4. Verlauf und Vergleich der Finanzkrisen
4.1 Einbruch der Aktienmärkte in den USA
4.2 Entwicklung des US-BIP
4.3 Arbeitslosigkeit USA + Deutschland
4.4 Staatsverschuldung der USA
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Ursachen und den Verlauf der Großen Depression von 1929 sowie der 2. Großen Kontraktion ab 2007 vergleichend zu analysieren. Dabei soll ein tieferes Verständnis dafür entwickelt werden, wie wirtschaftspolitische, psychologische und soziale Faktoren zur Entstehung und Eskalation globaler Finanzkrisen beitragen und wie sich diese in verschiedenen Volkswirtschaften auswirken.
2.1 Reparationszahlungen und Kriegsschulden
Der Friedensvertrag von Versailles wurde 1919 von den Mächten der Triple Entente und ihren Verbündeten festgelegt. Der Vertrag machte das Deutsche Reich und seine Verbündeten alleine für den Ausbruch des 1. Weltkriegs verantwortlich. Die Folgen des Vertrages waren Gebietsabtretungen, militärische Einschränkungen und Reparationszahlungen an die Siegermächte. (Friedrich, Reparationszahlungen, 1999).
Im Vorhinein waren sich die Siegermächte nicht einig, in welcher Form die Reparationszahlungen und Kriegsschulden bedient werden sollten. Vor allem Frankreich bestand auf sein Recht, die höchst möglichen Reparationszahlungen von Deutschland zu erhalten. Frankreich leistete 1815 den Siegern von Waterloo 700 Millionen Francs und 1871 Deutschland fünf Milliarden Mark an Reparationszahlungen und war nun gewillt, diesmal selber zu kassieren (Kindleberger, 1973, S.33).
Die USA vertraten die Meinung, Ansprüche auf Reparationszahlungen zu unterlassen, da Deutschland die Kosten des Krieges und des Wiederaufbaues nicht tragen könne. Aufgrund der unterschiedlichen Verhandlungspositionen der Siegermächte war es nicht möglich, im Versailler Vertrag einen Betrag für deutsche Reparationen festzusetzen. 1921 erarbeitete eine Reparationskommission die Zahlungsverpflichtungen von Deutschland in Höhe von 132 Milliarden Goldmark, was in etwa dem Dreifachen des deutschen Bruttosozialproduktes von 1913 entsprach. Die Reparationszahlungen sollten in Form von Sachwerten, Exporten und Devisen erfolgen (Kindleberger, 1973, S.34).
1. Einleitung: Die Arbeit führt in den Vergleich der zwei großen Wirtschaftskrisen ein und legt die Motivation sowie die Methodik zur Analyse wirtschaftspolitischer Faktoren dar.
2. Ursachen der Großen Depression: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Wurzeln der Krise von 1929, insbesondere Reparationslasten, Goldstandard, Rohstoffpreise und den spekulativen Boom an der Wall Street.
3. Ursachen der 2. Großen Kontraktion: Hier werden die Faktoren der Finanzkrise ab 2007 analysiert, darunter globale Handelsverflechtungen, Kapitalimporte, die Subprime-Krise und das Wirken der Notenbanken.
4. Verlauf und Vergleich der Finanzkrisen: Dieses Kapitel stellt den zeitlichen Verlauf beider Krisen anhand von Indikatoren wie Aktienmärkten, BIP, Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung gegenüber.
5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse und vergleicht die unterschiedlichen Ansätze in der Krisenbewältigung sowie die Rolle der aktiven Wirtschaftspolitik.
Große Depression, 2. Große Kontraktion, Wirtschaftskrise, Finanzmarkt, Wall Street, Spekulation, BIP, Arbeitslosigkeit, FED, Reparationszahlungen, Subprime-Krise, Geldpolitik, Konjunktur, Staatsverschuldung, Weltwirtschaft.
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem vergleichenden historischen und ökonomischen Blick auf die Große Depression von 1929 und die Finanzkrise von 2007.
Zu den Schwerpunkten zählen Ursachenforschung von Krisen, die Analyse von Spekulationsblasen, die Rolle von Zentralbanken und staatlichen Kontrollorganen sowie die Auswirkungen auf makroökonomische Kennzahlen.
Das Ziel ist es, Parallelen und Gegensätze zwischen den beiden Krisen herauszuarbeiten und zu verstehen, wie wirtschaftspolitische Weichenstellungen den Verlauf einer Krise beeinflussen können.
Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse renommierter Ökonomen und ergänzt diese durch grafische Auswertungen von Wirtschaftsdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der spezifischen Ursachen beider Krisen sowie einen direkten Vergleich von Börsenentwicklung, BIP, Arbeitsmarkt und Staatsverschuldung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Große Depression, Finanzkrise, Spekulation, FED, Geldpolitik und Konjunktur maßgeblich geprägt.
Sie stellten eine enorme Belastung für die deutsche Wirtschaft dar, die nicht durch Exporte gedeckt werden konnte, was in der Folge zu Vertrauensverlusten an den Finanzmärkten und Instabilität führte.
Die Arbeit legt dar, dass politische Bestrebungen, einkommensschwachen Schichten den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern, in Verbindung mit deregulierten Finanzmärkten zur Entstehung der Immobilienblase beitrugen.
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