Masterarbeit, 2020
209 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Der Energiebegriff aus fachlicher Sicht
2.1.1 Allgemeines Energieverständnis
2.1.2 Energieformen und Energieträger
2.1.3 Der Energiebegriff aus fachdidaktischer Sicht
2.2 Das didaktische Modell Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft
2.3 Fachliche Hintergründe zu den Bildern
3. Forschungsstand
4. Forschungsrahmen und Fragestellung
5. Präerhebung
5.1 Darstellung des Designs
5.1.1 Erhebungsverfahren
5.1.2 Sample
5.1.3 Durchführung
5.1.4 Auswertungsverfahren
5.2 Darstellung der Ergebnisse
5.2.1 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Apfel
5.2.2 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Holz
5.2.3 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Stein
5.2.4 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Fluss
5.2.5 Konzeptualisierung von Energie
6. Unterricht und Posterhebung
6.1 Darstellung und Begründung des Unterrichts
6. 2 Darstellung der Posterhebung
6.3 Darstellung der Ergebnisse
6.3.1 Energievorstellungen zum Bildimpuls Apfel
6.3.2 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Holz
6.3.3 Energievorstellungen zu dem Bildimpuls Stein
6.3.4 Energievorstellungen zum Bildimpuls Fluss
6.4 Gütekriterien
7. Zusammenführung und Interpretation
7.1 Diskussion der Schlüsselkategorien
7.2 Diskussion des Modells Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft
7.3 Diskussion der Energieprinzipien
8. Schlussfolgerung
9. Fazit
10. Reference List
Diese Arbeit untersucht, inwieweit sich das didaktische Modell Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft eignet, um Sekundarstufenschülern die zentralen Energieprinzipien der Umwandlung, Weitergabe und Speicherung zu vermitteln und ein fachlich fundiertes Energieverständnis aufzubauen.
2.1.2 Energieformen und Energieträger
Energie ist eine Voraussetzung aller natürlichen Prozesse. Keine Bewegung, keine Umwandlung eines Stoffes, keine chemische Reaktion und schließlich kein Leben ist ohne die Beteiligung von Energie denkbar. Genauer gesagt: jeder dieser Prozesse basiert auf der Umwandlung von Energie (Schabbach & Wesselak, 2012).
Der Wissenschaftler Heinrich bestätigt diesen Gedanken, indem er sagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann, sondern nur „von einer Energieform in eine andere umgewandelt wird“ (2015, S. 29). Dabei ist Energie an sogenannte Energieträger gebunden, da sie nicht sichtbar und folglich nur an ihren Wirkungen erkennbar ist (Reimer, 2019, S. 198). Laut Schabbach und Wesselak (2012) hat sich der Mensch im Laufe der Zeit die Funktion unterschiedlicher Energieträger angeeignet und durch geeignete Energietechniken nutzbar gemacht. Zudem werden Energieträger als Energiespeicher bezeichnet, sobald Energie über einen längeren Zeitraum in einem Träger gespeichert wird (Kaiser, Lüschen, & Reimer, 2012).
Gemäß unterschiedlichen Studien lässt sich Energie abhängig von Fach und Zielrichtung in unterschiedliche Formen einteilen, die wiederum anhand von unterschiedlichen Energieträgern sichtbar wird (Reimer, 2019). Die folgende Einteilung orientiert sich an Schabbach und Wesselak (2012). Sie bezieht verschiedene Erscheinungsformen mit ein, die in unterschiedlichen Alltagssituationen von Bedeutung sind.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die gesellschaftliche Bedeutung des Energiebegriffs ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie den methodischen Rahmen der Arbeit.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament durch die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Betrachtung des Energiebegriffs sowie die Erläuterung des gewählten didaktischen Modells.
3. Forschungsstand: Hier werden relevante Studien zum Energieverständnis von Schülern diskutiert, wobei der Fokus auf den Energieprinzipien nach Duit liegt.
4. Forschungsrahmen und Fragestellung: Das Kapitel beschreibt die Anwendung des Modells der Didaktischen Rekonstruktion und gliedert die Forschungsfrage in eine Leitfrage und Unterfragen.
5. Präerhebung: Diese Sektion stellt die methodische Durchführung der qualitativen Interviews zur Erfassung der Ausgangsvorstellungen der Schüler dar.
6. Unterricht und Posterhebung: Hier wird die Unterrichtsintervention begründet und erläutert, gefolgt von der Darstellung und Analyse der Post-Interviews.
7. Zusammenführung und Interpretation: Die Ergebnisse werden hier in Bezug auf die Schlüsselkategorien, die Energieprinzipien und das didaktische Modell diskutiert und interpretiert.
8. Schlussfolgerung: Dieses Kapitel zieht eine kritische Bilanz der Unterrichtsintervention und gibt Empfehlungen für zukünftige Unterrichtseinheiten.
9. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit der untersuchten Modelle.
Energie, Energiebegriff, Energieprinzipien, Didaktische Rekonstruktion, Schülervorstellungen, Energieweitergabe, Energieumwandlung, Energiespeicherung, Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft, Sekundarstufe, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Qualitative Studie, Fachdidaktik, Energieformen, Energieentwertung.
Die Arbeit untersucht, wie Fünftklässler Energiekonzepte wahrnehmen und wie das Modell Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft dabei helfen kann, ein fachlich fundiertes Verständnis der Energieprinzipien zu vermitteln.
Die zentralen Themen sind die Energieumwandlung, die Weitergabe von Energie, die Energiespeicherung und die Entwicklung von Energievostellungen bei Schülern im Rahmen einer Unterrichtsintervention.
Das primäre Ziel ist es zu klären, inwieweit das didaktische Modell Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft nach Reimer geeignet ist, um das Energiekonzept nach Duit bei Schülern der Sekundarstufe erfolgreich zu etablieren.
Die Autorin verwendete eine qualitative Prä-Poststudie mit Unterrichtsintervention und leitfadenorientierten Interviews, die nach der Methode der fragengeleiteten Auswertung in Anlehnung an Mayring analysiert wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit dem theoretischen Hintergrund, dem Forschungsstand, der Durchführung der Präerhebung, der Planung und Umsetzung der Unterrichtsintervention sowie der Auswertung der Ergebnisse durch ein speziell entwickeltes Kategoriensystem.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Energieprinzipien, Didaktische Rekonstruktion, Schülervorstellungen und das Modell Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft geprägt.
Vor der Unterrichtsintervention assoziieren Schüler Energie häufig mit "Nützlichkeit" oder "Bewegung" und haben große Schwierigkeiten, statischen Gegenständen wie Steinen Energie zuzuschreiben.
Das Modell ermöglicht den Schülern, den Energieverlauf an Phänomenen durch Zeitdimensionen nachzuvollziehen, was besonders bei statischen Objekten zu einer signifikanten Verbesserung des Speicherverständnisses führt.
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