Masterarbeit, 2020
356 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Relevanz
1.2 Zielsetzung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Berufswahlentscheidung im Rubikonmodell der Handlungsphasen
2.2 Berufswahl im Vorfeld des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses
2.2.1 Definition der Berufswahl
2.2.2 Allgemeine Einflüsse auf die Wahl der Erstausbildung
2.2.3 Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Berufswahl
2.2.4 Zusammenfassung: Berufswahl
2.3 Die allgemeine Berufszufriedenheit
2.3.1 Begriffsdefinition und -abgrenzung
2.3.2 Bestimmung der ABZ
2.3.3 Aktuelle Forschungsergebnisse zur ABZ
2.3.4 Aktuelle Forschungsergebnisse zur ABZ-NBQ
2.3.5 Faktoren auf die ABZ
2.3.6 Faktoren speziell im Hinblickauf die ABZ-NBQ
2.3.7 Zusammenfassung: allgemeine Berufszufriedenheit
2.4 Die Bereitschaft zur beruflichen Veränderung
2.4.1 Aktuelle Forschungsergebnisse zur BVB
2.4.2 Aktuelle Forschungsergebnisse zur BVB-NBQ
2.4.3 Faktoren auf die BVB
2.4.4 Faktoren speziell auf die BVB-NBQ
2.4.5 Zusammenfassung: die berufliche Veränderungsbereitschaft
3 Methodik
3.1 Forschungsfragen und -design
3.1.1 Mixed-Methods-Ansatz
3.1.2 Forschungsfragen
3.2 Datenerhebung
3.2.1 Qualitative Befragung
3.2.2 Durchführung des B5T
3.2.3 Stichprobenbeschreibung und -rekrutierung
3.3 Auswertung der Daten
3.3.1 Auswertung des B5T
3.3.2 Transkription der Interviews
3.3.3 Strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
3.3.3 Analyse anhand der Persönlichkeitsdimensionen
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Ergebnisse des B5T
4.2 Ergebnisse der qualitativen Befragung
4.2.1 Aktionale Phase
4.2.2 Prädezisionale Phase I
4.2.3 Präaktionale Phase I
4.2.4 Postaktionale Phase
4.2.5 Prädezisionale Phase II
4.2.6 Präaktionale Phase II/ Rubikon
5. Diskussion
5.1 Theoriebezogene Diskussion der Ergebnisse
5.1.1 Ablauf der Berufswahl vor dem Hintergrund des Rubikonmodells
5.1.2 Forschungsfrage 1: erlebte Faktoren auf die Berufswahl
5.1.3 Forschungsfrage 2: Bewertung der eigenen Berufswahlentscheidung
5.1.4 Forschungsfrage 3: berufliche Veränderungsbereitschaft
5.2 Praxisimplikationen
5.3 Limitationen und Forschungsausblick
5.3.1 Güte der vorgefundenen Ergebnisse
5.3.2 Mehrwert der Untersuchung
5.3.3 Forschungsausblick
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Untersuchung der Berufswahlmotivation, der allgemeinen Berufszufriedenheit sowie der beruflichen Veränderungsbereitschaft von Berufseinsteigern, die ihren ersten berufsqualifizierenden Abschluss erreicht haben. Dabei wird der Einfluss persönlichkeitsspezifischer Faktoren, insbesondere nach dem Big-Five-Modell, in den Kontext beruflicher Entscheidungsphasen gesetzt, um Strategien für gelingende Karrierewege und Empfehlungen für die berufliche Beratung abzuleiten.
2.1 Die Berufswahlentscheidung im Rubikonmodell der Handlungsphasen
Eine Theorie, die den Ablauf von Entscheidungen allgemein erklärt, ist das Rubikonmodell der Handlungsphasen nach Gollwitzer (2012).
Das Modell greift eine Bezeichnung aus der römischen Geschichte auf: Bei dem für die Theorie namensgebenden Rubikon handelt es sich um einen norditalienischen Fluss. Diesem Fluss kommt im Zusammenhang mit der römischen Historie eine tragende Bedeutung zu: Mit der Überquerung des Rubikon entschied sich Cäsar bewusst für den Angriff der gegnerischen Truppen und leitete damit endgültig und unwiderruflich den römischen Bürgerkrieg ein. (Poersch & Schmitt, 2009)
Auch im Modell der Handlungsphasen nach Gollwitzer markiert der Rubikon daher den Punkt im Entscheidungsprozess, an dem es zur endgültigen Entscheidung für eine Sache oder Handlung kommt. (Poersch & Schmitt, 2009)
Grundsätzlich sieht das Rubikonmodell der Handlungsphasen für jeden Entscheidungsprozess die folgende, jeweils identische Struktur vor:
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Berufswahlzufriedenheit vor dem Hintergrund widersprüchlicher Studienergebnisse und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert theoretische Konzepte wie das Rubikonmodell der Handlungsphasen und das Big-Five-Modell, um den Themenkomplex beruflicher Entscheidungen und die Einflussfaktoren auf die Berufszufriedenheit zu durchleuchten.
3 Methodik: Hier wird der Mixed-Methods-Ansatz der Untersuchung beschrieben, der eine qualitative Befragung mit dem diagnostischen Instrument B5T zur Persönlichkeitsanalyse kombiniert.
4 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus dem B5T und den qualitativen Interviews werden präsentiert, wobei die Befragungsteilnehmer anhand ihrer Persönlichkeitsmerkmale in Gruppen unterteilt werden.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden theoretisch eingeordnet, Forschungsfragen beantwortet und Implikationen für die Praxis sowie Limitationen der Studie diskutiert.
Berufswahlmotivation, Berufszufriedenheit, berufliche Veränderungsbereitschaft, Big-Five-Modell, Rubikonmodell der Handlungsphasen, Generation Y, Berufsbiografie, Arbeitszufriedenheit, Persönlichkeitspsychologie, Karriereberatung, Berufseinsteiger, berufliche Erstausbildung, Coaching, kognitive Dissonanz, Sunk-Cost-Effekt.
Die Forschungsarbeit untersucht das individuelle Erleben der Berufswahl, die daraus resultierende Berufszufriedenheit und die Veränderungsbereitschaft von Berufseinsteigern, wobei der Fokus auf der Rolle der Persönlichkeitsstruktur liegt.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Berufswahlmotivation, die allgemeine Berufszufriedenheit nach dem ersten Abschluss sowie die psychologischen Faktoren, die eine berufliche Veränderungsbereitschaft bedingen oder hemmen.
Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen subjektiven Berufswahlmotiven, der Persönlichkeitsstruktur nach dem Big-Five-Modell und dem Karriereverlauf zu ergründen, um Strategien für gelingende berufliche Entscheidungen und Praxisimplikationen zu entwickeln.
Es wird ein Mixed-Methods-Ansatz angewandt, der eine qualitative leitfadengestützte Interviewreihe mit einer quantitativen Persönlichkeitsanalyse mittels des B5T (Big-Five-Persönlichkeitstest) verknüpft.
Der Hauptteil enthält die theoretische Fundierung zu Entscheidungsmodellen (Rubikonmodell), Theorien zur Arbeits- und Berufszufriedenheit, eine detaillierte methodische Vorgehensweise, die Darstellung der empirischen Ergebnisse sowie deren Diskussion.
Zentrale Begriffe sind neben der Berufswahlmotivation und Berufszufriedenheit das Big-Five-Modell, die Generation Y sowie verschiedene psychologische Effekte wie kognitive Dissonanz und der Sunk-Cost-Effekt.
Die Studie betrachtet die spezifischen Ansprüche der Generation Y, wie den Wunsch nach Work-Life-Balance und inhaltlicher Sinnhaftigkeit, und vergleicht diese mit den Ergebnissen der befragten Stichprobe.
Die Arbeit differenziert präzise zwischen Arbeitszufriedenheit (kurzfristig/aktuell) und Berufszufriedenheit (langfristige Einstellung zum gewählten Karriereweg).
Die Arbeit empfiehlt eine passgenaue Beratung, die Persönlichkeitsmerkmale berücksichtigt und Berufseinsteiger darin schult, ihre eigenen Motive zu reflektieren, um Fehlentscheidungen oder eine "resignative Unzufriedenheit" zu vermeiden.
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