Bachelorarbeit, 2021
88 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Methodik
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Kriminalität und innere Sicherheit
2.1.2 Polizeiressourcen
2.1.3 Kriminalitätsstatistik
2.1.4 Kriminalitätsprognose
2.2 Daten und Variablen der Strafverfolgung
3 Organisierte Kriminalität
3.1 Schwerpunktbetrachtungen der Organisierten Kriminalität
3.2 Gewaltkriminalität
3.3 Rauschgiftkriminalität
3.4 Tatbegehung
4 Organisierte Kriminalität in Deutschland
5 Organisierte Kriminalität in den Niederlanden
6 Wissenschaftliche Methode
6.1 Das qualitative Experteninterview
6.2 Erstellung des Interviewleitfadens
6.3 Auswahl und Kontaktierung der Interviewpartner
6.4 Durchführung der Experteninterviews
6.5 Transkription
7 Auswertung anhand der qualitativen Inhaltsanalyse
7.1 Kategorisierung und Codierung nach Mayring
7.2 Auswertung
8 Ergebnisse
8.1 Persönliche und allgemeine Sicherheit
8.2 Risiken, Gefahren, Bedrohungen
8.3 Kriminalität
8.3.1 Definition und Entstehungsursachen
8.3.2 Kriminalität in Deutschland
8.4 Organisierte Kriminalität
8.4.1 Definition von Organisierter Kriminalität
8.4.2 Kriminalitätsrate in Deutschland
8.4.3 Kriminalitätsrate international
8.5 Polizeiressourcen
8.6 Hellfeld und Dunkelfeld
9 Diskussion
10 Fazit
Die Arbeit untersucht, ob eine Erhöhung der Polizeiressourcen zu einer messbaren Veränderung der Kriminalitätsrate führt. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden in den Deliktsbereichen der Gewalt- und Rauschgiftkriminalität im Kontext der Organisierten Kriminalität.
1.1 Problemstellung
Vom Wohnungseinbruch, über den Rauschgiftschmuggel bis hin zu Wirtschaftskriminalität und Terrorismus - Kriminalität hat viele Facetten. In der Wissenschaft, Politik oder in den Massenmedien wird der vermeintlich beständige Anstieg von Unsicherheit, Kriminalität oder Risiken häufig thematisiert. Einerseits bietet der heutige Fortschritt der Entwicklungen und Globalisierung viele Angebote und Möglichkeiten in Form der Technologie sowie der infrastrukturellen Kommunikation. Anderseits werden aufgrund der damit einhergehenden Anonymität und Fremdheit, Unsicherheiten wahrgenommen.
Die Einschätzung des Bundeskriminalamts in ihrem 2018 veröffentlichten Bundeslagebericht in Bezug auf das Bedrohungspotenzial der Organisierten Kriminalität liegt unverändert hoch (Deutscher Bundestag, 2020, S. 1).
Nicht nur für Sicherheitsbehörden, sondern auch für Politik, Forschung und andere Bereiche spielt die Entwicklung der Kriminalität eine große Rolle. Strafe und Kriminalität sind Gesichtspunkte des Zusammenlebens auf kollektiver Ebene. Die Tendenzen der polizeilich registrierten Rauschgiftdelikte nahm kontinuierlich zu (Bundeskriminalamt, 2020, o. S.). Die Strafe hat je nach Land sowie deren verschiedenen Gesellschaften unterschiedliche Ausprägungen (Ruhr-Universität Bochum, 2020, o. S.). Nur wenn die Entwicklung der Kriminalität bekannt ist, können passende kriminalpolitische und präventive Maßnahmen ergriffen werden.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Kriminalitätswahrnehmung, Darlegung der Forschungsfrage und des Aufbaus der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Definition grundlegender Begriffe wie Kriminalität, Polizeiressourcen und Kriminalitätsstatistik sowie Erläuterung der Kriminalitätsprognose.
3 Organisierte Kriminalität: Definition und Merkmale der Organisierten Kriminalität mit Fokus auf Gewalt- und Rauschgiftkriminalität.
4 Organisierte Kriminalität in Deutschland: Darstellung der aktuellen Kriminalitätslage und der Bedrohungspotenziale in deutschen Bundesländern.
5 Organisierte Kriminalität in den Niederlanden: Analyse der Rolle der Niederlande als Herkunfts- und Transitland für den internationalen Rauschgifthandel.
6 Wissenschaftliche Methode: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Experteninterviews und des Transkriptionsprozesses.
7 Auswertung anhand der qualitativen Inhaltsanalyse: Erläuterung des methodischen Vorgehens nach Mayring zur systematischen Analyse der Experteninterviews.
8 Ergebnisse: Zusammenstellung und Interpretation der aus den Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse zu Sicherheit, Kriminalität und Polizei.
9 Diskussion: Kritische Reflexion der Forschungsergebnisse im Kontext der Literatur und der Ausgangsfragestellung.
10 Fazit: Zusammenfassende Erkenntnisse der Arbeit und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Kriminalität, Polizeiressourcen, Organisierte Kriminalität, Rauschgiftkriminalität, Gewaltkriminalität, Kriminalitätsrate, Experteninterview, Dunkelfeld, Hellfeld, Innere Sicherheit, Kriminalitätsprognose, Strafverfolgung, Deutschland, Niederlande, Predictive Policing.
Die Arbeit analysiert ökonomisch den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Polizeiressourcen und der Kriminalitätsrate unter besonderer Berücksichtigung der Organisierten Kriminalität.
Die Arbeit behandelt die Rauschgift- und Gewaltkriminalität sowie die Effektivität polizeilicher Maßnahmen im Vergleich zwischen Deutschland und den Niederlanden.
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexe Thematik der Kriminalitätsrate in Abhängigkeit von Polizeiressourcen zu schaffen und die Vergleichbarkeit dieser Faktoren zwischen zwei Ländern zu beleuchten.
Es wird eine Kombination aus Literaturrecherche und einer empirischen qualitativen Expertenbefragung verwendet, die mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Kriminalitätsbegriffe und -statistiken sowie in die Analyse und Diskussion der durchgeführten Experteninterviews.
Die zentralen Begriffe sind Kriminalität, Polizeiressourcen, Organisierte Kriminalität, Rauschgiftkriminalität und Dunkelfeld.
Die befragten Experten sind sich weitgehend einig, dass mehr Polizeipräsenz primär zu einer höheren Aufdeckungsquote und somit zu einer statistisch steigenden Kriminalitätsrate führt, nicht jedoch notwendigerweise zur Senkung der tatsächlich begangenen Straftaten.
Das Dunkelfeld umfasst Straftaten, die nicht zur Anzeige gebracht werden. Da diese nicht in der offiziellen Statistik auftauchen, bleibt das tatsächliche Ausmaß der Kriminalität verborgen, was präzise Prognosen und politische Entscheidungen erschwert.
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