Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit untersucht die Attraktivitätsfaktoren von Sportübertragungen mit dem Ziel, ein breites Spektrum an Einflussfaktoren zu identifizieren und zu kategorisieren. Die Studie basiert auf einer qualitativen Erhebung mit Interviews von Sportfans, die mithilfe der Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Die Einleitung liefert einen Überblick über den aktuellen Stand des Sportspektakels und stellt die Relevanz des Themas Sportübertragungen dar. Kapitel zwei beleuchtet den bisherigen Forschungsstand zu Attraktivitätsfaktoren von Sportübertragungen und analysiert die wechselseitige Wirkung zwischen TV-Zuschauern und Stadionbesuchern. Kapitel drei erläutert die methodische Vorgehensweise der qualitativen Untersuchung, inklusive der Datenerhebung durch Interviews und der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Kapitel vier präsentiert, wobei verschiedene Kategorien wie Konsumfaktoren, technische Faktoren und stadionbezogene Faktoren beleuchtet werden.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Attraktivitätsfaktoren von Sportübertragungen und befasst sich mit Themen wie qualitative Inhaltsanalyse, Sportfanforschung, Medienkonsum und Stadionbesuch. Die Studie identifiziert technische Faktoren, stadionbezogene Faktoren sowie weitere Einflussfaktoren, die die Attraktivität von Sportübertragungen beeinflussen.
Die Attraktivität wird durch eine Kombination aus technischen Faktoren (Bildqualität, Regie), spielentstehenden Faktoren (Spannung, Qualität des Spiels) und äußeren Faktoren (Kommentatoren, Atmosphäre) bestimmt.
Es gibt eine reziproke (wechselseitige) Wirkung. Während TV-Bilder Lust auf das Stadionerlebnis machen können, befürchten Vereine manchmal, dass eine zu gute Übertragung Fans vom Stadionbesuch abhalten könnte (Kannibalisierung).
Technische Innovationen wie Zeitlupen, verschiedene Kameraperspektiven und hochauflösende Bilder steigern das Erlebnis und bieten einen Mehrwert, den der Zuschauer im Stadion so nicht hat.
Dazu gehört die eingefangene Stimmung im Stadion. Ein ausverkauftes Haus und lautstarke Fans übertragen die Emotionen auf den TV-Zuschauer und erhöhen die Attraktivität der Sendung.
Der Konsum am Fernseher spart Zeit und Geld (Anreise, Tickets, Verpflegung), was für viele Fans ein entscheidender Faktor ist, Sport lieber medial zu verfolgen.
Die Arbeit basiert auf qualitativer Sozialforschung, insbesondere auf Interviews mit Sportfans, die mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
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