Fachbuch, 2021
93 Seiten
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Mobile Payment
2.2 Stationärer Einzelhandel
3 Einflussfaktoren auf die Nutzung von Mobile Payment
3.1 Erfolgsfaktoren von Mobile Payment
3.2 Barrieren von Mobile Payment
4 Methodik
4.1 Vorstellung der Stichprobe
4.2 Vorstellung des Erhebungsinstruments
5 Ergebnisse
6 Diskussion
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitationen der Arbeit
7 Schlussbetrachtung
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Mobile Payment als innovative Zahlungsform im deutschen stationären Einzelhandel, um die Dominanz des Bargeldes in Zukunft zu brechen, wobei zentrale Erfolgsfaktoren und Barrieren aus Kundensicht analysiert werden.
2.1 Mobile Payment
Das Mobile Payment, auch M-Payment oder mobiles Bezahlverfahren genannt, wird in der umfangreichen Literatur von einer Vielzahl an Autoren ganz unterschiedlich definiert. Die Autoren Contius und Martignoni beschreiben den Begriff M-Payment als „[...] die Übertragung eines monetären Anspruchs, der mittels eines Mobiltelefons initiiert und/oder bestätigt wird“. Im Vergleich zu Contius und Martignoni beschreiben Jacob und Wirmer den Begriff Mobile Payment beispielsweise wie folgt: „Jeder elektronische Zahlvorgang, bei dem seitens des Zahlungspflichtigen ein mobiles Endgerät zur Initiierung, Durchführung und/oder Verifikation zum Einsatz kommt.“ Eine dritte Definition ist die von Pousttchi und Turowski, die den Begriff „M-Payment“ genauer erläutern als: „[...] Art der Abwicklung von Bezahlvorgängen, bei der im Rahmen eines elektronischen Verfahrens mindestens einer der Transaktionspartner mobile Kommunikationstechniken in Verbindung mit mobilen Endgeräten einsetzt.“ Anhand dieser drei unterschiedlichen Definitionen wird schnell ersichtlich, dass es keine allgemeingültige Definition für den Begriff Mobile Payment gibt. Die größte und auffälligste Schnittstelle lässt sich am mobilen Endgerät ausfindig machen. Der Bezahlprozess sollte darüber hinaus konkretisiert werden, sodass klar ersichtlich wird, ob dieser ausschließlich im stationären Einzelhandel oder im Internet stattfindet.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Thematik sowie die Zielsetzung und den strukturellen Aufbau der Bachelorarbeit dar.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen von Mobile Payment, die technologischen Grundlagen, rechtliche Aspekte sowie die Situation im stationären Einzelhandel.
3 Einflussfaktoren auf die Nutzung von Mobile Payment: Hier werden die wesentlichen Faktoren identifiziert, die aus Kundensicht entweder den Erfolg fördern oder als Barriere für die Nutzung von Mobile Payment wirken.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt die Vorgehensweise der empirischen Primärforschung mittels einer Online-Umfrage, einschließlich der Stichprobenbeschreibung und des Erhebungsinstruments.
5 Ergebnisse: Hier werden die durch die Online-Umfrage gewonnenen Daten grafisch dargestellt und kurz erläutert.
6 Diskussion: Die Ergebnisse der Umfrage werden interpretiert und in den Kontext der theoretischen Erkenntnisse gesetzt, zudem werden die Limitationen der Arbeit aufgezeigt.
7 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit zur Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Mobile Payments in Deutschland.
Mobile Payment, M-Payment, stationärer Einzelhandel, NFC-Technologie, QR-Code, Bargeld, Zahlungsverkehr, Kundenzufriedenheit, Sicherheitsaspekte, Datenschutz, Zahlungsabwicklung, mobile Endgeräte, Erfolgsfaktoren, Nutzungsbarrieren, Online-Umfrage
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Mobile Payment als innovative Zahlungsalternative im deutschen stationären Einzelhandel und untersucht, warum diese Methode trotz technischer Möglichkeiten noch nicht flächendeckend dominiert.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des mobilen Bezahlens, die technologischen Voraussetzungen (NFC, QR-Codes), rechtliche Aspekte sowie eine empirische Untersuchung der Erfolgsfaktoren und Barrieren aus Sicht der Konsumenten.
Das Hauptziel ist es, zu klären, welches Potenzial Mobile Payment besitzt, um die Dominanz des Bargeldes im deutschen stationären Einzelhandel zu brechen und welche Faktoren für eine höhere Akzeptanz maßgeblich sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Primärforschung in Form einer Online-Umfrage, an der 177 Personen teilnahmen.
Im Hauptteil werden neben dem theoretischen Hintergrund zu Mobile Payment und dem Einzelhandel auch spezifische Erfolgsfaktoren wie Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sowie Barrieren wie Angst vor Datenmissbrauch und Abhängigkeit von der Technik erörtert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Mobile Payment, stationärer Einzelhandel, NFC, Zahlungsabwicklung, Kundenakzeptanz, Datensicherheit und Barrieren.
Die Arbeit identifiziert NFC als einen zentralen Übertragungsstandard am Point of Sale, der eine komfortable und sichere Zahlungsabwicklung ermöglicht, deren flächendeckende Ausstattung jedoch eine kritische Anforderung für den Erfolg darstellt.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Angst vor finanziellem Missbrauch bei Verlust des Endgeräts sowie allgemeine Bedenken zur Datensicherheit die bedeutendsten Barrieren für eine breite Akzeptanz darstellen.
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