Diplomarbeit, 2018
206 Seiten, Note: 1.0
1 Einführung in die Thematik
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Terminologie und Begriffsabgrenzung
2.1.1 Innovation
2.1.2 Technologie
2.1.3 Besonderheiten innovativer Start-ups
2.1.4 Venture Capital
2.1.4.1 Der idealtypische Verlauf einer Venture Capital Finanzierung
2.1.4.2 Venture Capital-Prozess
2.2 Strategische Analyseansätze
2.2.1 Portfolio-Methode als strategisches Instrument der Ressourcenallokation
2.2.2 Geschäftsmodell-Entwicklung nach dem Ansatz von Osterwalder und Pigneur
2.2.3 Das Fünf-Kräfte Modell nach Porter
3 Technologiebewertungsmodell
3.1 Überblick ausgewählter Technologie-Portfolio Ansätze
3.1.1 Grundlagen und historische Entwicklung von Technologie-Portfolios
3.1.2 Varianten zur Verbesserung der Portfolio-Analyse
3.1.3 Das Beschreibungsraster für die bestehenden Technologie-Portfolio-Ansätze
3.1.4 Technologie-Portfolio (Pfeiffer et al., 1982)
3.1.5 Technologie-Portfolio (McKinsey, 1982)
3.1.6 Technologie-Portfolio (Booz, Allen & Hamilton, 1983)
3.1.7 Technologie-Portfolio (Arthur D. Little, 1985)
3.1.8 Vergleichende Zusammenfassung der Ansätze
3.2 Stand der Forschung
3.2.1 Bewertungsprobleme innovativer Start-ups
3.2.2 Literaturanalyse zu Studien über qualitative Bewertungsfaktoren für die Beteiligungsentscheidung von VCG
3.2.2.1 Management
3.2.2.1.1 Vollständigkeit der erforderlichen Kompetenzen
3.2.2.1.2 Erfolgsbilanz/ Erfahrungen
3.2.2.1.3 Motivation und Incentivierung
3.2.2.1.4 Organisationsstruktur
3.2.2.1.5 Emotionale Intelligenz/ Sozialkompetenz
3.2.2.1.6 Besetzung des Aufsichtsrats/ wissenschaftlichen Beirats
3.2.2.2 Markt
3.2.2.2.1 Bedrohung durch neue Anbieter
3.2.2.2.2 Rivalität innerhalb der Branche
3.2.2.2.3 Bedrohung durch Ersatzprodukte
3.2.2.2.4 Verhandlungsmacht von Kunden
3.2.2.2.5 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.2.2.2.6 Marktpotential
3.2.2.2.7 Kunden
3.2.2.2.8 Politisch-rechtliches Umfeld
3.2.2.2.9 Kosten & Umsatzkalkulation
3.2.2.2.10 Marktakzeptanz
3.2.2.3 Produkt/ Technologie
3.2.2.3.1 Patentschutz o.Ä.
3.2.2.3.2 Unique Selling Proposition
3.2.2.3.3 Strategische Kooperationen & Allianzen
3.2.2.3.4 Innovationsmanagement
3.2.2.3.5 Produkteinführungszeit
3.2.2.3.6 Funktionierender Prototyp
3.2.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
4 Entwicklung eines Technologiebewertungssystems für innovative Start-ups
4.1 Konzeption des Bewertungsmodells
4.1.1 Konzeptionelle und inhaltliche Anforderungen an das Bewertungsmodell
4.1.2 Ableitung relevanter Bestandteile eines Technologiebewertungssystems anhand des Technologie-Portfolios von Pfeiffer et al. (1982)
4.1.3 Ableitung relevanter Kriterien eines Technologiebewertungssystems anhand der Entscheidungskriterien von VCG
4.1.3.1 Markt
4.1.3.1.1 Marktpotential
4.1.3.1.2 Marktakzeptanz
4.1.3.1.3 Bedrohung durch neue Anbieter
4.1.3.1.4 Brancheninterne Rivalität
4.1.3.1.5 Bedrohung durch neue Ersatzprodukte
4.1.3.1.6 Verhandlungsmacht von Kunden
4.1.3.1.7 Verhandlungsmacht von Lieferanten
4.1.3.1.8 Strategische Kategorie der Technologie
4.1.3.2 Staat
4.1.3.2.1 Politisch-rechtliches Umfeld
4.1.3.3 Technologie
4.1.3.3.1 Schutzmöglichkeiten
4.1.3.4 Unique Selling Proposition
4.1.3.5 Strategische Kooperationen & Allianzen
4.1.3.6 Time-To-Market
4.1.3.6.1 Funktionierender Prototyp
4.1.3.7 Management
4.1.3.7.1 Vollständigkeit der erforderlichen Kompetenzen
4.1.3.7.2 Track Record/ Branchenerfahrung
4.1.3.7.3 Führungsqualität/ Emotionale Intelligenz
4.1.3.8 Commitment
4.1.4 Bewertungsmethodik
4.1.4.1 Das Scoring-Modell als Bewertungsverfahren
4.1.4.2 Bewertung von Technologien innovativer Start-ups
4.1.4.3 Auswertung des Technologie-Portfolios
4.2 Excel-Tool für eine rechnergestützte Anwendung
4.3 Darstellung des validierten Technologiebewertungssystems
5 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer systematischen und praxistauglichen Methode zur Bewertung von Technologien innovativer Start-ups aus der Perspektive von Venture Capital Gesellschaften (VCG), um Investitionsentscheidungen zu unterstützen und die bestehende Informationsasymmetrie zu reduzieren.
1.1 Problemstellung
Innovation – die Idee, Entwicklung und Vermarktung von neuen Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen – ist unbestreitbar eine der wichtigsten strategischen und operativen Hebel, die den Führungskräften zur Verfügung stehen, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen (Birchall, Chanaron, Tovstiga, & Hillenbrand, 2011: 1; Dulkeith, & Schepurek: 5, 2013; Dainiene & Dagiliene, 2014: 589). Innovation gewinnt kontinuierlich an Bedeutung. So gaben in der jährlichen Boston Consulting Group Umfrage zum Stand der Innovation in Unternehmen, 79 % der Befragten an, Innovation als Top-Priorität oder als Top-3-Priorität in ihrem Unternehmen zu bewerten (Ringel, Taylor, & Zablit, 2015: 3). Das ist seit Beginn der jährlichen Umfrage im Jahr 2005 der höchste Prozentsatz und zeigt damit die zunehmende Bedeutung von Innovation in Unternehmen auf. Diese wachsende Bedeutung spiegelt sich auch in den stetig steigenden Ausgaben für Forschung und Entwicklung des Wirtschaftssektors Deutschland wider: Die Ausgaben stiegen von 30.334 Mio. EUR im Jahr 1998 auf 62.425 Mio. EUR im Jahr 2015 und haben sich somit mehr als verdoppelt (Statistisches Bundesamt, 2017).
Besonders in Start-ups, die über ein hohes Innovationspotential verfügen, fließen viele Aufbauinvestitionen in immaterielle Vermögenswerte wie z.B. Know-how, Technologie oder Mitarbeiter. Bedingt durch hohe Investitionen und erst zeitlich versetzten Einzahlungen benötigen vor allem Start-ups in der Gründungs- und Wachstumsphase Kapital von Investoren (Wittenberg, 2006: 98). Der Wert dieser innovativen Start-ups spiegelt sich allerdings zumeist ausschließlich in den Wachstumsmöglichkeiten einer schützungsfähigen Idee und ihrem Humankapital wider. Durch das Fehlen von aussagekräftigen Vergangenheitsdaten der Start-ups und der unbestimmbaren Erfolgswahrscheinlichkeit der innovativen Idee, können konventionelle Bewertungstechniken für Start-up Technologien nicht verwendet werden. Um die hohen zukünftigen Investitionssummen und den Einsatz des investierten Kapitals vor Investoren rechtfertigen zu können, stehen Unternehmensgründer somit vor der Herausforderung das Potential ihrer Technologie und die Ressourcenstärke ihres Start-ups bewerten zu können. Für die Finanziers der Wachstumsphase von Start-ups wie Business Angels, Family Offices und vor allem VCG stellt sich die Frage, auf welcher Basis Entscheidungen für eine Investition und gegen eine Investition getätigt werden.
1 Einführung in die Thematik: Einführung in die Relevanz von Innovation und Technologie sowie Darstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Definitorische Abgrenzung von Innovation und Technologie sowie Erläuterung der Venture Capital Finanzierung und strategischer Analyseansätze.
3 Technologiebewertungsmodell: Vorstellung bestehender Technologie-Portfolio-Ansätze und wissenschaftliche Literaturanalyse zu qualitativen Bewertungskriterien.
4 Entwicklung eines Technologiebewertungssystems für innovative Start-ups: Konzeption und Entwicklung des Bewertungsmodells mittels Scoring-Methode und Portfolio-Darstellung inklusive eines Excel-Tools.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf.
Technologiebewertung, Start-ups, Venture Capital, Innovation, Portfolio-Methode, Scoring-Modell, Investitionsentscheidung, Erfolgsfaktoren, Ressourcenstärke, Technologieattraktivität, Business Model Canvas, Fünf-Kräfte-Modell, Strategisches Management, Innovationsmanagement, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit entwickelt ein systematisches Technologiebewertungssystem für innovative Start-ups, das Investoren (insbesondere VCG) bei der Identifizierung erfolgsversprechender Beteiligungen unterstützt.
Die Arbeit verknüpft Innovationsmanagement, Venture Capital Finanzierung, strategische Portfolio-Methoden sowie die Analyse kritischer Erfolgsfaktoren (Management, Markt, Technologie).
Das Ziel ist die Schaffung einer praxistauglichen Methode zur Evaluierung von Technologien in einer frühen Entwicklungsphase, um subjektive Einschätzungen bei Investitionsentscheidungen zu reduzieren.
Es werden eine umfangreiche Literaturanalyse, ein qualitatives Experten-Rating sowie die Scoring-Methode (Nutzwertanalyse) in einer Portfolio-Matrix kombiniert.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Literaturanalyse zu Erfolgsfaktoren sowie die anschließende Konzeption des Bewertungsmodells und dessen Transformation in ein anwenderfreundliches Excel-Tool.
Technologiebewertung, Venture Capital, innovative Start-ups, Portfolio-Methode, Scoring-Modell, Investitionsentscheidung.
Es bietet eine rechnergestützte, transparente Anwendung, die den komplexen Bewertungsprozess schrittweise visualisiert und rationalisiert, um die Entscheidungsfindung für Investoren und Gründer zu erleichtern.
Start-ups verfügen oft über keine historische Datenbasis, weshalb quantitative Verfahren wie der Income Approach bei den immateriellen Vermögenswerten (Technologien) an ihre Grenzen stoßen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

