Wissenschaftliche Studie, 2021
94 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Systematisches Literaturreview
2.1 Vorgehen
2.2 Definitorische Abgrenzung
2.3 Herkunft und Definition der Data Science
2.4 Kompetenzprofile der Data Science
3 Forschungsteil
3.1 Forschungsmethodik
3.2 Empirische Untersuchung
3.3 Forschungsergebnisse
3.4 Handlungsempfehlungen
4 Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen an Data Scientists in Deutschland, um betriebliche Rekrutierungsprozesse zu optimieren. Im Kern steht die Forschungsfrage, wie das Berufsbild des Data Scientists im betrieblichen Verständnis verankert ist, welche Diskrepanzen zur wissenschaftlichen Forschung existieren und wie Unternehmen ihre Suchkriterien zielgerichteter definieren können.
Herkunft und Definition der Data Science
Das Konzept der Data Science ist gegenüber der Data Analytics im Grunde methodisch nicht neu. Der Begriff der Data Science wurde erstmals im Jahr 1962 von Tukey in Bezug auf die Datenverarbeitung und -analyse in der Statistik, Mathematik und Informatik geprägt. Mit der Anerkennung der Datenanalyse als empirische Wissenschaft befasste sich die Data Science ursprünglich mit der Verarbeitung von Informationen sowie der explorativen Analyse großer Datenbestände zur Beantwortung wissenschaftlicher Problemstellungen. In der Literatur wurde der Begriff der Data Science erstmals 1974 im Vorwort zu Naurs Fachbuch Concise Survey of Computer Methods als eine Wissenschaft zum Umgang mit erhobenen Daten beschrieben, dessen Erkenntnisgewinnung anderen Unternehmensbereichen oder Wissenschaften zugutekommt. Diese ursprüngliche Definition der Data Science war demnach spezifischer formuliert als es in heutigen Diskussionen der Fall ist. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde mehr Bedeutung auf die Verwendung von Daten zwecks Aufstellung und Prüfung geeigneter Hypothesen gelegt, um den statistisch geprägten Schwerpunkt von der klassischen Datenerhebung, -modellierung und -analyse auf den zukünftigen empirischen Ansatz zur Verarbeitung großer und komplexer Datenbestände sowie der Darstellung und Nutzung von Wissen zu verlagern.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des IT-Fachkräftemangels ein und begründet die Relevanz der Data Science für moderne Unternehmen.
2 Systematisches Literaturreview: Hier wird der theoretische Rahmen gesteckt, indem Begriffe definiert, die Data Science von verwandten Disziplinen abgegrenzt und der aktuelle Forschungsstand zu Kompetenzprofilen aufgearbeitet wird.
3 Forschungsteil: Dieser Abschnitt beschreibt die eigene empirische Studie, die auf einer Inhaltsanalyse von 179 Stellenausschreibungen basiert, und diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse sowie daraus resultierende Handlungsempfehlungen.
4 Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bestätigt die Hypothese eines unklaren betrieblichen Verständnisses und mahnt zu einer präziseren Rekrutierungsstrategie.
Data Science, Data Analytics, Business Intelligence, Business Analytics, Kompetenzprofil, Fachkräftemangel, Stellenausschreibungen, Recruiting, Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Big Data, Qualifikationsanforderungen, Datenanalyse, Unternehmenskultur, Digitalisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen an Data Scientists, um die Kluft zwischen wissenschaftlicher Theorie und betrieblicher Rekrutierungspraxis zu schließen.
Die zentralen Felder sind die Abgrenzung von Data Science zu Data Analytics und Business Intelligence, die Definition von Kompetenzprofilen und die Untersuchung der Anforderungen in deutschen Unternehmen.
Das Ziel ist es, Unternehmen eine Orientierungshilfe zu bieten, um Data Science-Stellenprofile realistisch zu definieren und so den Rekrutierungsprozess zu optimieren.
Die Studie nutzt ein systematisches Literaturreview zur Theoriebildung sowie eine manuelle Inhaltsanalyse von 179 Stellenausschreibungen für den empirischen Teil.
Der Hauptteil analysiert den aktuellen Stand der Forschung, entwickelt Kompetenzprofile und vergleicht diese mit den tatsächlichen Anforderungen in der deutschen Wirtschaftspraxis.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Data Science, Kompetenzprofil, Rekrutierung, IT-Fachkräfte und Data Analytics.
Die Untersuchung zeigt, dass Unternehmen häufig bei fehlendem Konsens über eine einheitliche Definition zu viele, teils widersprüchliche Anforderungen kombinieren, da sie die Disziplin Data Science noch nicht ausreichend in ihren spezifischen Bedürfnissen verstehen.
Während der klassische Data Scientist einen stärkeren technischen Fokus aufweist, korreliert das Berufsbild des Consultants vermehrt positiv mit kommunikativen Fähigkeiten, Beratungsaspekten und Projektmanagement-Methoden.
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