Masterarbeit, 2021
151 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.1. Einführung in das Thema und Herleitung der Forschungsfrage
1.2. Vorgehensweise der Untersuchung und Zielsetzungen der Thesis
2. Theoretische Grundlagen zu Bar-Geschäftsmodellen und Prozessen
2.1. Definition relevanter Begriffe
2.2. Aktuelle Herausforderungen im Bargewerbe
2.3. Vorstellung klassischer und digitaler Bar-Geschäftsmodelle
2.4. Analyse der Digitalisierungspotenziale von Prozessen in Bars
2.4.1 Grundlagen, Chancen und Herausforderungen bei der Digitalisierung von Prozessen
2.4.2 Vorauswahl der Prozesse und Bewertung der Digitalisierungspotenziale
2.4.3 Prozessmodellierung und Identifikation von Kosteneinflussfaktoren
3. Herleitung der Forschungsmethode und Aufbau der empirischen Untersuchung
3.1. Ziele der empirischen Untersuchung
3.2. Erläuterung der Forschungsmethode zur Datenerhebung
3.2.1 Hypothesenformulierung und Identifikation der Messindikatoren
3.2.2 Auswahl der Methode zur Datenerhebung
3.2.3 Auswahl des Befragungsmodus
3.2.4 Beschreibung der Stichprobe
3.2.5 Aufbau und Struktur des Fragebogens
3.3. Vorgehensweise der empirischen Untersuchung
3.4. Durchführung des Pretests und Versand des Fragebogens
4. Datenauswertung
4.1. Beschreibung der Ergebnisse
4.2. Diskussion der Ergebnisse
4.3. Statistische Überprüfung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungshypothesen
5. Zusammenfassung der Ergebnisse
5.1. Beantwortung der zentralen Forschungsfrage
5.2. Kritische Reflexion der Vorgehensweise und Bewertung der Ergebnisse
Die Arbeit untersucht, inwieweit digitale Prozesse in klassischen Bar-Geschäftsmodellen zu Kosteneinsparungen führen können. Ziel ist es, das Digitalisierungspotenzial in der Barbranche zu quantifizieren, indem analoge und digitale Prozesskosten analysiert sowie die Auswirkungen von Prozessoptimierungen auf die Personalkosten evaluiert werden.
2.4.1 Grundlagen, Chancen und Herausforderungen bei der Digitalisierung von Prozessen
Ausgehend von den Analysen der Geschäftsmodelle sollen nun diejenigen Prozesse in Bars identifiziert werden, die sich für die Digitalisierung eignen und zu Kosteneinsparungen führen. Vorab werden einige Grundlagen des Prozessmanagements erläutert sowie Chancen und Risiken bei der Digitalisierung von Prozessen diskutiert. Auf Basis der Definitionen der Begriffe „Digitalisierung“ und „Prozess“ lässt sich ein „digitaler Prozess“ wie folgt definieren:
Als digitaler Prozess wird eine Abfolge von Aktivitäten im betrieblichen Kontext verstanden, bei der binär codierte Informationen über Systeme der Informationstechnologie automatisiert verarbeitet und genutzt werden.
Da Prozessen im wirtschaftlichen Zusammenhang eine hohe Bedeutung zugesprochen wird, ist das Management von Prozessen eine wichtige Aufgabe im betrieblichen Kontext. Unternehmen verfolgen mit dem Prozessmanagement unter anderem die Zielsetzungen das eigene Geschäftsmodell besser zu verstehen, Prozessdurchlaufzeiten zu verkürzen, optimal mit geschäftlichen Risiken umzugehen, die Prozesskosten zu senken oder die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Prozesse lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien klassifizieren und können in primäre, sekundäre und Managementprozesse unterteilt werden. Primäre Prozesse wirken sich direkt auf den Nutzen des Kunden aus und unterstützen bei den Primäraufgaben der unternehmerischen Wertschöpfung in den Bereichen Logistik, Produktion, Marketing oder Vertrieb. Sekundäre Prozesse beziehen sich auf die Tätigkeiten der für die Wertschöpfung unterstützenden Bereiche Personal, IT, Beschaffung oder Infrastruktur. Bei den Managementprozessen handelt es sich um Aufgaben der Unternehmensführung und Strategieentwicklung.
1. Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die aktuelle Situation der Barbranche, die Relevanz der Digitalisierung sowie die Herleitung der zentralen Forschungsfrage.
2. Theoretische Grundlagen zu Bar-Geschäftsmodellen und Prozessen: Klärung relevanter Fachbegriffe, Vorstellung von Geschäftsmodell-Frameworks und Analyse der Digitalisierungspotenziale in Bar-Prozessen.
3. Herleitung der Forschungsmethode und Aufbau der empirischen Untersuchung: Definition der Ziele, Hypothesenformulierung, Auswahl des Befragungsmodus und methodische Beschreibung der Datenerhebung.
4. Datenauswertung: Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse sowie statistische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels t-Tests.
5. Zusammenfassung der Ergebnisse: Beantwortung der zentralen Forschungsfrage und kritische Reflexion der Untersuchung sowie Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Bar-Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Prozessmanagement, Kosteneinsparungen, Gastronomie, Prozessmodellierung, EPK, Personalkosten, Prozessdurchlaufzeit, empirische Untersuchung, Digitalisierungsgrad, Online-Befragung, Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kostenstruktur in klassischen Bars und identifiziert Potenziale zur Einsparung von Personalressourcen durch Prozessoptimierung.
Die zentralen Themen sind das Prozessmanagement in der Gastronomie, die Anwendung von Geschäftsmodell-Canvas-Methoden, die empirische Analyse von Bar-Prozessen sowie die Bewertung digitaler Lösungen zur Effizienzsteigerung.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit digitale Prozesse bei klassischen Bar-Geschäftsmodellen konkret zu Kosteneinsparungen führen können.
Es wird ein quantitativer Ansatz verfolgt, der durch die Modellierung von Prozessen mittels ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK) und eine standardisierte Online-Befragung bei Gastronomiebetrieben ergänzt wird.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die Identifikation und Bewertung von 21 Bar-Prozessen, die methodische Herleitung der Datenerhebung sowie die ausführliche Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
Wichtige Begriffe sind Bar-Geschäftsmodelle, Digitalisierungspotenziale, Prozesskosten, Kosteneinsparungen und empirische Gastronomieanalyse.
Die Arbeit fokussiert spezifisch auf die hohe Bedeutung der persönlichen Interaktion zwischen Servicepersonal und Gast als Teil des Werteversprechens, was die Digitalisierung in einigen Bereichen sensibel gestaltet.
Herausforderungen waren insbesondere die niedrige Rücklaufquote bei Online-Befragungen in der Gastronomie, fehlende aktuelle Kontaktdaten sowie die Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie während der Erhebungsphase.
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